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Handbuch Fundraising

Spenden, Sponsoring, Stiftungen in der Praxis

Von Marita Haibach
18 Minuten
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Handbuch Fundraising von Marita Haibach

Fundraising hat sich vom Nischenphänomen zur professionellen Branche entwickelt, die gemeinnützigen Organisationen weltweit die Existenzgrundlage sichert. Diese Blinks zu Marita Haibachs Handbuch Fundraising (1998) bringen die wichtigsten Grundlagen zur Mittelbeschaffung auf den Punkt. Sie liefern theoretische Hintergründe und praktische Tipps für kleine und große Non-Profit-Organisationen.

  • Alle, die im Fundraising tätig sind oder tätig werden möchten
  • Menschen, die mehr über die Arbeit im gemeinnützigen Sektor erfahren möchten
  • Ehrenamtliche, die ihr Engagement noch professioneller betreiben möchten

Dr. Marita Haibach arbeitet seit 1991 als unabhängige Beraterin und Autorin und unterstützt Organisationen bei der Planung und Umsetzung effektiver Fundraising-Strategien. Sie war am Aufbau zahlreicher branchenrelevanter Institutionen beteiligt – vom Deutschen Fundraising Verband über die European Fundraising Association bis zur Fundraising Akademie – und wurde für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 

 

Original: Handbuch Fundraising © 1998 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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Handbuch Fundraising

Spenden, Sponsoring, Stiftungen in der Praxis

Von Marita Haibach
  • Lesedauer: 18 Minuten
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Handbuch Fundraising von Marita Haibach
Worum geht's

Fundraising hat sich vom Nischenphänomen zur professionellen Branche entwickelt, die gemeinnützigen Organisationen weltweit die Existenzgrundlage sichert. Diese Blinks zu Marita Haibachs Handbuch Fundraising (1998) bringen die wichtigsten Grundlagen zur Mittelbeschaffung auf den Punkt. Sie liefern theoretische Hintergründe und praktische Tipps für kleine und große Non-Profit-Organisationen.

Kernaussage 1 von 11

Fundraising meint die Beschaffung von Mitteln und unterscheidet sich vom klassischen Marketing.

Fundraising ist heute den meisten von uns ein Begriff. Wir wissen, dass besonders gemeinnützige Organisationen auf freiwillige Zuwendungen angewiesen sind. Aber die wenigsten wissen, dass es einen globalen Spendenmarkt gibt, auf dem professionelle Fundraiser mit speziellen Fähigkeiten um begrenzte Drittmittel buhlen. Zeit für einen Rundumschlag.

Der Begriff Fundraising setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: fund für „Geld“ oder „Kapital“ und raise für „auftreiben“. Das deutschsprachige Äquivalent wäre die Mittelakquisition oder Mittelbeschaffung

Der Begriff gelangte in den 1990er-Jahren nach Deutschland, als sich gemeinnützige Organisationen – im Englischen non-profit organizations oder kurz NPOs – auch hierzulande stärker um die aktive Einwerbung von Ressourcen bemühten. Das wurde anfangs immer wieder als unangenehmes Betteln gegeißelt, hat sich aber seit der Jahrtausendwende als fester Katalog aus Strategien und Maßnahmen etabliert.

Mit „Ressourcen“ sind übrigens nicht ausschließlich Spenden gemeint. Geld spielt zwar die größte Rolle, aber die zugewendeten Mittel umfassen auch Dienstleistungen, Informationen und Sachmittel. Die Aktivitäten der Fundraiser richten sich sowohl an öffentliche als auch an private Förderinnen und Förderer und können haupt- und ehrenamtlich ausgeführt werden.

Der Kern der Arbeit ähnelt dem Marketing. Die Fundraiser kommunizieren das Wertversprechen einer Organisation, um potenzielle Förderer zu möglichst hohen und regelmäßigen Zuwendungen zu bewegen. Ihr professionelles Engagement wird immer wichtiger, weil inzwischen viele NPOs und Unternehmen um die begrenzten Ressourcen auf dem Spendenmarkt kämpfen.

Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied. Beim klassischen Marketing soll ein Austausch initiiert werden. Das heißt, eine Kundin zahlt und erhält dafür ein Produkt oder einen Service. Beim Fundraising hingegen erhalten die Förderer keinen direkten Gegenwert für ihre Zuwendung. Oder anders: Fundraiser wollen nichts verkaufen, sondern zum Spenden motivieren.

Das führt zu wichtigen Fragen: Was motiviert Menschen, Mittel zu spenden? Was erhoffen sie sich von ihren Spenden? Manche wollen dazu beitragen, die Not anderer Menschen zu lindern. Andere wollen die Unabhängigkeit kultur- und sinnstiftender Institutionen fördern. Und einige wollen Menschen dazu befähigen, die Zukunft nach ihren Vorstellungen zu gestalten.

Sie alle eint eines: Sie vertrauen darauf, dass ihre Spenden dort ankommen, wo sie hinsollen.

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