Hol dir mit Blinkist die besten Erkenntnisse aus mehr als 7.500 Sachbüchern und Podcasts. In 15 Minuten lesen oder anhören!
Kostenlos loslegen
Blink 3 von 12 - Eine kurze Geschichte der Menschheit
von Yuval Noah Harari
Wie man wird, was man ist
Ecce Homo ist eine autobiographische Schrift von Friedrich Nietzsche. Er reflektiert darin sein eigenes Leben, seine Werke und Philosophie. Nietzsche diskutiert seine geistige Entwicklung und wirft provokante Fragen über Kultur und Moral auf.
Für die meisten Menschen ist Krankheit etwas Schlechtes, das man so schnell wie möglich überwinden muss. Aber Nietzsche trotzte dem Malad-Sein etwas Positives ab. Er sah darin sogar eine Chance: Echtes Leid kann ein Katalysator für Selbsterkenntnis und geistige Klarheit sein. Körperliche Schwäche öffnet Räume, die uns in Phasen robuster Gesundheit verschlossen bleiben.
Sieh es so: Eine Krankheit zwingt dich, deine Prioritäten neu zu setzen. Dazu, Oberflächliches und Banales loszulassen. Nietzsche erfuhr das am eigenen Leib, als er 1879 „auf den niedrigsten Punkt seiner Vitalität kam“. Er war monatelang ans Bett gefesselt, hatte quälende Schmerzen, litt unter Übelkeit und Muskelschwund und verlor vorübergehend den Großteil seiner Sehkraft. In dieser unfreiwilligen Stille begann sein Blick nach innen zu wandern. Und genau diese Introspektive blieb ihm sonst, im gesunden Zustand, verwehrt.
Nietzsche beschreibt diese Zeit als „geistiges Martern“, während dem er mit „dialektischer Klarheit Dinge kaltblütig durchdachte“, zu denen er „in gesünderen Verhältnissen nicht kalt genug“ war. Auf einmal nahmen Gedanken, die ihm im Normalzustand unzugänglich erschienen, klare und scharfe Konturen an. Genau diese Mischung aus Pein und Scharfsinn ermöglichte ihm wertvolle philosophische Einsichten. In dieser Zeit schrieb er mit Der Wanderer und sein Schatten und der Morgenröte zwei seiner wichtigsten Texte.
Aber er sah körperliche Gebrechen auch als Charakterprobe. Er bezeichnete grundlegend gesunde Menschen als Wohlgeratene, die wissen, was ihrer Gesundheit gut tut und „instinktiv gegen die schlimmen Zustände die rechten Mittel wählen.“ Das Gegenstück dazu ist der kränkliche décadent, der „immer die ihm nachteiligen Mittel wählt.“ Sich selbst beschrieb er als Mischform: als physiologisch schwächlich und anfällig, aber mit einem starken grundlegenden Instinkt dafür, was seine Gesundheit brauchte. Er wusste, dass er sich nicht länger „besorgen, bedienen und beärzteln“ lassen durfte und sich in die Einsamkeit zurückziehen musste. Er hielt sich an strenge Routinen und sah die Krankheit als hartes Training in Sachen Geduld und Selbstbeobachtung. Als wertvolle Übung darin, Sinn in seinem Leid zu finden.
Seine zentrale Erkenntnis lautete daher so: Krankheit ist keine Schwäche, sondern eine andere Form von Stärke. Wer solche Krisen übersteht, entwickelt Formen von Widerstandskraft, Weisheit und Dankbarkeit, die den Gesunden und Verschonten fremd sind.
Ecce Homo (1908) ist Nietzsches letzte Schrift und eine radikale Autobiografie, in der er sich selbst zum Forschungsobjekt macht. Er untersucht, wie körperliche Krankheit und unser Lebensstil unser Denken prägen, warum Schwäche und Stärke zwei Seiten derselben Medaille sind und wieso wahre Geistesfreiheit nur jenseits von Moral und Konventionen möglich ist.
Ich bin begeistert. Ich liebe Bücher aber durch zwei kleine Kinder komme ich einfach nicht zum Lesen. Und ja, viele Bücher haben viel bla bla und die Quintessenz ist eigentlich ein Bruchteil.
Genau dafür ist Blinkist total genial! Es wird auf das Wesentliche reduziert, die Blinks sind gut verständlich, gut zusammengefasst und auch hörbar! Das ist super. 80 Euro für ein ganzes Jahr klingt viel, aber dafür unbegrenzt Zugriff auf 3000 Bücher. Und dieses Wissen und die Zeitersparnis ist unbezahlbar.
Extrem empfehlenswert. Statt sinnlos im Facebook zu scrollen höre ich jetzt täglich zwischen 3-4 "Bücher". Bei manchen wird schnelle klar, dass der Kauf unnötig ist, da schon das wichtigste zusammen gefasst wurde..bei anderen macht es Lust doch das Buch selbständig zu lesen. Wirklich toll
Einer der besten, bequemsten und sinnvollsten Apps die auf ein Handy gehören. Jeden morgen 15-20 Minuten für die eigene Weiterbildung/Entwicklung oder Wissen.
Viele tolle Bücher, auf deren Kernaussagen reduziert- präzise und ansprechend zusammengefasst. Endlich habe ich das Gefühl, Zeit für Bücher zu finden, für die ich sonst keine Zeit habe.
Hol dir mit Blinkist die besten Erkenntnisse aus mehr als 7.500 Sachbüchern und Podcasts. In 15 Minuten lesen oder anhören!
Kostenlos loslegen
Blink 3 von 12 - Eine kurze Geschichte der Menschheit
von Yuval Noah Harari