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Passt doch!

Paarkonflikte verstehen und lösen mit der Schematherapie

By Eckhard Roediger, Wendy Terrie Behary & Gerhard Zarbock
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Passt doch! by Eckhard Roediger, Wendy Terrie Behary & Gerhard Zarbock

Die Schematherapie basiert auf der Idee, dass wir in emotionalen Situationen dazu neigen, in Verhaltensschemata aus unserer Kindheit zurückzufallen. Dann treten unser freier Wille und unsere Vernunft in den Hintergrund, weswegen solche Situationen schnell unnötig eskalieren. In unseren Blinks zu Passt doch (2013) findest du heraus, wie sich diese Therapieform auf Paarkonflikte anwenden lässt.

  • Paare, die in einer Krise stecken
  • Alle, die sich für Psychologie und Therapieansätze interessieren
  • Menschen, die mehr über sich selbst erfahren möchten

Alle drei Autoren von Passt doch! sind ausgebildete Psychologen, die sich intensiv mit der Schematherapie befasst haben.

Dr. med. Eckhard Roedinger betreibt eine psychotherapeutische Praxis und ist Gründungsmitglied der Internationalen Schematherapiegesellschaft (ISST). Wendy Behary ist die Vorsitzende dieser Gesellschaft und leitet das Cognitive Therapy Center in New Jersey. Dr. phil. Gerhard Zarbock leitet das Institut für Verhaltenstherapie-Ausbildung in Hamburg.

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Passt doch!

Paarkonflikte verstehen und lösen mit der Schematherapie

By Eckhard Roediger, Wendy Terrie Behary & Gerhard Zarbock
  • Read in 13 minutes
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  • Contains 8 key ideas
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Passt doch! by Eckhard Roediger, Wendy Terrie Behary & Gerhard Zarbock
Synopsis

Die Schematherapie basiert auf der Idee, dass wir in emotionalen Situationen dazu neigen, in Verhaltensschemata aus unserer Kindheit zurückzufallen. Dann treten unser freier Wille und unsere Vernunft in den Hintergrund, weswegen solche Situationen schnell unnötig eskalieren. In unseren Blinks zu Passt doch (2013) findest du heraus, wie sich diese Therapieform auf Paarkonflikte anwenden lässt.

Key idea 1 of 8

Die Schematherapie erklärt, warum wir uns häufig irrational verhalten.

Kennst du diese Momente, wenn du dir nach einem Streit nicht ganz sicher bist, ob du jetzt wütend oder traurig sein willst oder dich vielleicht einfach entschuldigen möchtest? Egal, für welche Option du dich entscheidest: Die Schematherapie kann dir verraten, warum. Denn sie beschäftigt sich mit der Frage, wie und aus welchem Grund wir in emotionalen Stresssituationen immer wieder in Verhaltensmuster aus unserer Kindheit zurückfallen.

Die Schematherapie ist eine relativ neue Therapieform, die der US-amerikanische Psychotherapeut Jeffrey Young in den 1990er-Jahren entwickelt hat. Sie zählt zu den Verhaltenstherapien, vereint aber Ideen aus verschiedenen therapeutischen Strömungen.

Die Grundidee ist eigentlich ganz simpel: Sie besagt, dass wir als kleine Kinder, bis zum Alter von ca. einem Jahr, lernen, wie Beziehungen funktionieren. Außerdem lernen wir in dieser Zeit, welche Strategien bei Beziehungsproblemen wirkungsvoll sind. Und diese Strategien begleiten uns dann ein Leben lang in Form von Schemata. Welche Schemata du entwickelst, hängt also davon ab, wie deine Eltern dich damals behandelt haben und wie du auf sie reagiert hast. 

Nehmen wir zum Beispiel Anna, ein kleines Mädchen, deren Eltern schnell wütend werden, sobald sie irgendetwas nicht perfekt macht. Wenn Anna dann selbst wütend und bockig wird, gibt es Zimmerarrest. Falls sie sich jedoch tränenreich entschuldigt, trösten die Eltern ihre Tochter und sie bekommt vielleicht auch noch ein Bonbon. Diese Dynamik verfestigt sich bei Anna zu einem Schema. Der Modus des verletzbaren Kindes verfestigt sich in ihrer Persönlichkeit, nach dem Motto: Zeig dich verletzlich und alles wird gut.

Schemata sind nicht unbedingt schlecht, sie sind einfach eine Form von Automatismus. Ähnlich wie beim Autofahren oder wenn du dir die Schuhe zubindest, übernimmt hier der Autopilot die Steuerung und deine Vernunft zieht sich zurück. Das Problem an den Schemata aus der Kindheit ist nur, dass sie im Erwachsenenalter meist nicht mehr den gewünschten Effekt erzielen. Überspitzt formuliert: Sich auf den Boden werfen und schreien hat vielleicht früher funktioniert, als du ein Eis wolltest. Einen Beziehungsstreit löst du so aber nicht.

Zum Glück kannst du aus deinen Schemata ausbrechen. Wer sich mit der Schematherapie und seiner eigenen Persönlichkeit beschäftigt, lernt, seine Verhaltensmuster zu erkennen und nach und nach auch zu steuern.

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