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von Yuval Noah Harari
Wie unsere Erinnerungen bestimmen, wer wir sind
Wir sind Gedächtnis von Martin Korte ist ein Buch, das sich mit dem menschlichen Gedächtnis beschäftigt. Es liefert Erkenntnisse und Strategien, um unser Gedächtnis zu verbessern und besser zu verstehen, wie es funktioniert.
Oft stellt man sich das Gedächtnis als physischen Ort vor: als eine Art mentale Bibliothek, in der Erinnerungen wie Bücher für den spontanen Abruf hinterlegt werden. Das ist eine schöne Metapher, hat aber wenig mit der Realität zu tun.
Es gibt kein einziges, singuläres Gedächtnis, das sich an einem festen Ort im Kopf verorten ließe. Das, was wir als „Gedächtnis“ bezeichnen, ist in Wirklichkeit ein dynamisches Netzwerk aus komplexen Erinnerungsprozessen. Daher spricht die Neurowissenschaft von Erinnerungssystemen.
Die zwei übergeordneten Systeme sind das Arbeitsgedächtnis und das Langzeitgedächtnis. Das Arbeitsgedächtnis bezeichnet man häufig auch als Kurzzeitgedächtnis, weil es nur etwa sechs bis acht Informationseinheiten in einer Art kognitivem Zwischenspeicher ablegt – das können zum Beispiel Buchstaben, Zahlen oder Wörter sein. Dein Kurzzeitgedächtnis stellt sicher, dass du am Ende eines Satzes noch weißt, wie du ihn begonnen hast. Es ist die Grundlage kognitiver Grundfähigkeiten wie Lesen oder Schreiben und sitzt im vorderen Bereich des Stirnlappens, im präfrontalen Cortex.
Hingegen hat das Langzeitgedächtnis eine weitaus größere Speicherkapazität. Hier unterscheidet die Forschung zwischen dem deklarativen und dem prozeduralen Gedächtnis. Im deklarativen Gedächtnis werden alle expliziten Erinnerungen wie Fakten, Erlebnisse und Erinnerungen gespeichert. Je nach Art der Erinnerung landen diese Inhalte in einem von drei Subsystemen:
Im prozeduralen Gedächtnis werden unbewusste Erinnerungen wie feste Bewegungsabläufe, Handlungsmuster oder Routinen gespeichert. Die meisten denken bei dem Wort „Gedächtnis“ intuitiv an den expliziten Part. Dabei hast du den weitaus größten Teil deiner Erinnerungen unbewusst erlernt und im prozeduralen Gedächtnis gespeichert.
All diese Systeme können zwar weitestgehend unabhängig voneinander operieren. Wie wichtig ihr Zusammenspiel für unsere Persönlichkeit ist, zeigen aber Beispiele wie das von Clive Wearing. Der britische Musiker fiel 1985 nach einer Herpes-Simplex-Infektion ins Koma. Als er aufwachte, hatte er aufgrund schwerer Schäden am Hippocampus einen wichtigen Teil seines deklarativen Gedächtnisses verloren: seine autobiografischen Erinnerungen.
So hatte Wearing nur noch wenige Erinnerungen an die Zeit vor der Erkrankung und konnte neue Erlebnisse fortan nicht länger als ein paar Minuten speichern. Hingegen war sein musikalisches Gedächtnis völlig unversehrt: Er spielte weiterhin anspruchsvolle Stücke auf der Orgel und dem Klavier. Sein Fall ist ein beeindruckender Beweis dafür, dass es mehr als das eine Gedächtnis gibt.
Unser Gedächtnis bestimmt, wer wir sind. Es verwaltet unsere Erinnerungen, speichert neues Wissen und steuert unsere Wahrnehmung. Diese Blinks zu Martin Kortes Wir sind Gedächtnis (2017) liefern erstaunliche neurowissenschaftliche Einblicke. Sie zeigen, dass unser Gedächtnis keinen festen Ort hat, sondern durch das komplexe Zusammenspiel verschiedener Erinnerungssysteme und Gehirnareale entsteht.
„Erst durch unsere Erinnerungen werden wir zu einer individuellen Person.
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