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Das sind die Blinks zu

Kindheit ohne Strafen

Neue wertschätzende Wege für Eltern, die es anders machen wollen

Von Katharina Saalfrank
15 Minuten
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Kindheit ohne Strafen: Neue wertschätzende Wege für Eltern, die es anders machen wollen von Katharina Saalfrank

Kindheit ohne Strafen (2017) macht deutlich, warum die primäre Disziplinierung von Kindern mittels Strafen nicht nur gestrig, sondern für die kindliche Entwicklung sogar schädlich ist. Die Blinks zeigen neue Wege der innerfamiliären Kommunikation auf und beleuchten, inwiefern unsere Art und Weise, Eltern zu sein, mit unseren eigenen Kindheitserfahrungen zusammenhängt.

  • Erzieher, Lehrer und alle anderen, die in ihrem beruflichen Alltag mit Kindern und deren Eltern zu tun haben
  • Eltern und werdende Eltern, die Kindererziehung richtig oder zumindest anders machen wollen
  • Jeder, der sich für moderne Erziehungsmethoden interessiert

Katharina Saalfrank ist Diplom-Pädagogin und Musiktherapeutin und v.a. aus dem deutschen Fernsehen als „Die Super-Nanny“ bekannt. Sie führt eine Praxis für Familienberatung in Berlin und ist selbst Mutter von vier Söhnen. Kindheit ohne Strafen ist bereits ihr dritter Erziehungsratgeber.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Kindheit ohne Strafen

Neue wertschätzende Wege für Eltern, die es anders machen wollen

Von Katharina Saalfrank
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 9 Kernaussagen
Kindheit ohne Strafen: Neue wertschätzende Wege für Eltern, die es anders machen wollen von Katharina Saalfrank
Worum geht's

Kindheit ohne Strafen (2017) macht deutlich, warum die primäre Disziplinierung von Kindern mittels Strafen nicht nur gestrig, sondern für die kindliche Entwicklung sogar schädlich ist. Die Blinks zeigen neue Wege der innerfamiliären Kommunikation auf und beleuchten, inwiefern unsere Art und Weise, Eltern zu sein, mit unseren eigenen Kindheitserfahrungen zusammenhängt.

Kernaussage 1 von 9

Die Überzeugung, dass Kinder Strafen und Konsequenzen brauchen, ist noch tief in unseren Köpfen verankert.

Als Eltern sind wir natürlich für die Entwicklung unserer Sprösslinge verantwortlich. Das Ziel eines jeden Elternteils sollte es sein, sein Kind nach bestmöglichem Gewissen zu erziehen und auf das spätere Leben vorzubereiten. Doch obwohl wir heute schon ziemlich viel über die Entwicklung und Lernvorgänge bei Kindern wissen, wird leider häufig noch immer auf althergebrachte Bestrafungsmethoden wie Fernsehverbot oder Hausarrest zurückgegriffen. Solche Sanktionen funktionieren jedoch nur als sehr kurzfristige Deeskalatoren und machen die Sache meist noch schlimmer, denn sowohl das Kind als auch die Eltern fühlen sich miserabel dabei.

Nach wie vor herrscht die weitverbreitete Auffassung, dass Kinder von Natur aus aufsässig seien und durch Strenge „zurechtgebogen“ werden müssten. Geläufige Sprichwörter wie „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ oder „Wer nicht hören will, muss fühlen!“ zeugen von dem Glauben, dass Kinder Konsequenzen für eine umfassende Erziehung schlichtweg benötigen, um „gesellschaftsfähig“ zu werden. Jede Missachtung von Regeln und Vorgaben wird dann als Rebellentum gelesen und jede Wutattacke ausgelegt als ein Versuch, Grenzen auszutesten und zu überschreiten.

Wenn die Kleinen sich zur Wehr setzen, so die gängige Überzeugung, muss eingegriffen werden. Und oft fällt Eltern als Konsequenz einfach nichts Besseres ein als eine Bestrafung. Dabei müssten sie nur auf ihre Intuition hören, statt auf den gesellschaftlichen Druck. In den meisten Fällen würden sie empathischer und verständnisvoll reagieren und so die Situation von allein deeskalieren.

Leider haben viele Eltern selbst als Kind Strafen erfahren und sind daher der Meinung, nur so und nicht anders funktioniere überhaupt Erziehung. Unsere eigene Vergangenheit, das belegen neueste Erkenntnisse aus der Psychologie, hat oft mehr mit unserem Verhalten in Erziehungssituationen zu tun, als das eigentliche Verhalten unserer Kinder.

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