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Hilfe, meine Kinder streiten

Wie Sie Geschwistern helfen, einander zu respektieren

Von Adele Faber, Elaine Mazlish
10 Minuten
Audio-Version verfügbar
Hilfe, meine Kinder streiten: Wie Sie Geschwistern helfen, einander zu respektieren von Adele Faber, Elaine Mazlish

Die Erfahrungen, die wir als Kind mit unseren Geschwistern machen, prägen entscheidend unser Leben. Die Eltern haben naturgemäß einen großen Einfluss auf die Beziehungen ihrer Kinder untereinander. Sie können den Konkurrenzkampf unbewusst befeuern oder abmildern. Das Buch vermittelt Einsichten in das Wesen von Geschwisterbeziehungen und zeigt Techniken auf, Kindern ein friedlicheres Miteinander zu ermöglichen. Außerdem erklärt es, wie Geschwister auch als Erwachsene noch aufeinander zugehen können.

  • Eltern, die mit streitenden Kindern zu tun haben
  • Jeder, der die Beziehungen zu seinen eigenen Geschwistern verbessern möchte
  • Jeder, der seine Kindheit besser verstehen will

Adele Faber und Elaine Mazlish sind international renommierte Expertinnen für die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern. Ihre Bücher wie So sag ich’s meinem Kind wurden mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt. Mehr als 35.000 Elterngruppen weltweit wenden ihre Techniken an.

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Hilfe, meine Kinder streiten

Wie Sie Geschwistern helfen, einander zu respektieren

Von Adele Faber, Elaine Mazlish
  • Lesedauer: 10 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 6 Kernaussagen
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Hilfe, meine Kinder streiten: Wie Sie Geschwistern helfen, einander zu respektieren von Adele Faber, Elaine Mazlish
Worum geht's

Die Erfahrungen, die wir als Kind mit unseren Geschwistern machen, prägen entscheidend unser Leben. Die Eltern haben naturgemäß einen großen Einfluss auf die Beziehungen ihrer Kinder untereinander. Sie können den Konkurrenzkampf unbewusst befeuern oder abmildern. Das Buch vermittelt Einsichten in das Wesen von Geschwisterbeziehungen und zeigt Techniken auf, Kindern ein friedlicheres Miteinander zu ermöglichen. Außerdem erklärt es, wie Geschwister auch als Erwachsene noch aufeinander zugehen können.

Kernaussage 1 von 6

Geschwister sind nicht automatisch Freunde, denn sie konkurrieren um die Liebe ihrer Eltern.

Stell dir vor, dein Partner erzählt dir, er findet dich so unglaublich süß und die Beziehung mit dir so schön, dass er noch eine weitere Beziehung mit einer ebenso süßen Person eingegangen ist. Toll, oder? So in etwa kann es sich für ein Kind anfühlen, wenn es ein Geschwisterchen bekommt. Es entsteht eine völlig neue Situation für das ältere Kind. Seine Eltern muss es fortan teilen.

Für Kinder ist das keine Nebensächlichkeit, die Aufmerksamkeit der Eltern ist für sie existenziell. Sie brauchen die Zuwendung, um zu gedeihen und sich in der Welt zurechtzufinden. Eltern geben ihren Kindern Nahrung, Wärme, Zärtlichkeit, Nähe und Sicherheit. Ohne diese Fürsorge und Zuneigung können Kleinkinder nicht überleben.

Jedes Geschwisterkind sorgt zwangsläufig für eine Teilung der lebensnotwendigen Fürsorge. Damit wird es instinktiv zu einer potenzieller Gefahr für das ältere Kind. Denn dass die Eltern sehr wohl mehrere Kinder ernähren und liebevoll umsorgen können, dass es vielleicht sogar spaßig und förderlich sein kann, gemeinsam mit anderen Kindern aufzuwachsen, muss ein Kind erst lernen und erleben. Zunächst jedoch strebt jedes Kind nach der alleinigen Aufmerksamkeit der Eltern. Das Gefühl, die Liebe der Eltern teilen zu müssen, steht dem entgegen.

Noch schlimmer als nur einen Teil der Liebe zu bekommen wäre es, zu erleben, dass das Geschwisterkind mehr geliebt wird als man selbst. Daher bemühen sich Kinder mitunter verbissen darum, die Besten, die Bravsten, die Tollsten zu sein – um so einen möglichst großen Teil der elterlichen Liebe abzubekommen.

Gelingt das nicht, probieren sie es gern auf eine andere Weise. Auch durch negatives Verhalten lässt sich schließlich Aufmerksamkeit erregen, und zwar kinderleicht. Schnell ist das Geschwisterkind gekniffen oder geschlagen, und schon eilt ein Elternteil herbei. Wenn es darum geht, den anderen zu ärgern, sind Kinder oft erstaunlich kreativ.

Es ist also Aufgabe der Eltern, ihren Kindern beizubringen, sich gegenseitig zu akzeptieren und als Partner statt als Rivalen zu betrachten. In den folgenden Blinks lernen wir, wie wir das fördern können.

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