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Jetzt loslegenBlink 3 von 12 - Eine kurze Geschichte der Menschheit
von Yuval Noah Harari
Der tragische Weg eines jungen Prinzen in Wahnsinn und Rache
Hamlet ist eine Tragödie von William Shakespeare, in der Prinz Hamlet den Mord an seinem Vater rächen will. Das Drama thematisiert Wahnsinn, Verrat und Machtkämpfe im dänischen Königshaus.
Die Handlung von Hamlet beginnt in einer kalten Winternacht auf den Wallanlagen von Schloss Kronborg im dänischen Helsingør. Dort hält ein Soldat nervös Wache, als er plötzlich Schritte vernimmt. „Wer da?“, ruft er alarmiert, doch die Antwort lautet: „Nein, mir antwortet; steht und gebt Euch kund!“
Da erkennt der Wächter, dass es sich um seine Ablöse handelt, und senkt erleichtert die Waffe. Er tritt den Posten dankbar an seinen Waffenbruder ab. „Dank für die Ablösung! ’S ist bitter kalt, und mir ist schlimm zumut.“
Schon diese ersten Zeilen schaffen eine aufgeregte Grundspannung. Die Alarmiertheit des ersten Wächters und sein Kommentar beim Abtritt deuten darauf hin, dass Gefahr in der Luft liegt. Kronborg – der Sitz des dänischen Königshauses – liegt auf der Lauer.
Als weitere Soldaten dazukommen, erfahren wir aus ihrem Gespräch von einem Aufstand in Norwegen, das zu jener Zeit eine dänische Kolonie ist. König Hamlet hat den norwegischen König Fortinbras im Gefecht getötet und dessen Ländereien annektiert. Nun sinnt Prinz Fortinbras, der Sohn des getöteten Königs, auf Rache. Und ganz Dänemark befindet sich in fiebriger Erwartung eines Krieges.
Aber diese Vorbereitungen werden von weiteren Ereignissen überschattet. Denn erst vor Kurzem ist der dänische König Hamlet im Schlaf verstorben, den Gerüchten nach am Biss einer Giftschlange. Und noch während die eingangs erwähnten Soldaten die ängstliche Nachtwache halten, erscheint ihnen der Geist des toten König Hamlets in kompletter Rüstung inklusive Harnisch und Schwert. Verzweifelt und ratlos wenden sich die Soldaten an Horatio, den treuen Freund des Königssohns Prinz Hamlet, der nun ein Halbwaise ist. Kam der König womöglich zurück, um die Norweger noch einmal zu schlagen, und wenn auch nur als Geist? Auch Horatio wird den Verdacht nicht los, dass die unheimliche Erscheinung irgendeine Botschaft trägt. Einer der Soldaten bringt auf den Punkt, was sie alle fühlen: „Etwas ist faul im Staate Dänemark.“
Der Tod des Königs wird derweil nicht lang betrauert. Seine Witwe, Königin Gertrude, ehelicht bereits zwei Monate nach dem tragischen Tod ihres Mannes dessen Bruder Claudius, also ihren Schwager. So kommt es, dass während die Soldaten von Rache, Krieg und unheimlichen Erscheinungen sprechen, der königliche Hof mit Wein, Musik und Feuerwerk die erneute Vermählung der Königin feiert und Claudius sich die Krone seines toten Bruders aufsetzt.
Für ebendiese Hochzeit ist auch Horatio nach Dänemark zurückgekommen. Dort, auf Schloss Kronborg, trifft er auf seinen trauernden Studienfreund, Prinz Hamlet. Als Hamlet das erste Mal spricht, hören wir die Worte eines jungen Mannes, der mit tiefer Trauer und wallendem Ärger kämpft. Seine Fragen sind nachvollziehbar: Wie konnte seine Mutter nur so schnell den Tod seines Vaters überwinden? Und wie zynisch ist es, dass man am Hof die Kosten für Begräbnis und Hochzeit senkt, indem man kurzerhand beides zusammenlegt? Als ob man das Essen für die Trauergäste am nächsten Tag für ein fröhliches Festmahl recyceln wollte.
Die Welt kommt dem jungen Hamlet trostlos vor. Er hat das Interesse am Leben und an seinen Freuden verloren: „Wie ekel, schal und flach und unersprießlich scheint mir das ganze Treiben dieser Welt!“ Die überstürzte Heirat seiner Mutter erscheint ihm unnatürlich und geradezu inzestuös. Sein Onkel Claudius ist für ihn im Vergleich zu seinem Vater nichts als ein lüsterner Trunkenbold.
Aber was kann der Prinz schon tun? Claudius mag ein unwürdiger Nachfolger sein, aber er ist der König und Hamlet damit sein rechtmäßiger Sohn und Erbe. Er kann das Königspaar und seine Verbindung nicht öffentlich infrage stellen. Damit würde er Zwietracht in Dänemark säen und den Staat untergraben, dessen Wohlergehen auch von seinen Handlungen abhängt. Nein, er muss die Rolle des gehorsamen Prinzen spielen und seinen Mund halten, auch wenn es ihm das Herz bricht.
Hamlet (1601–1602) gilt weithin als Shakespeares bedeutendstes Schauspiel und vielen sogar als eines der größten literarischen Werke aller Zeiten. Das Drama erzählt in fünf Akten von der Geschichte des klugen und sensiblen dänischen Prinzen Hamlet, der nach dem Mord an seinem Vater zum Handeln gezwungen ist. Das fein gearbeitete Stück begeistert nicht nur wegen seiner runden, liebevoll gestalteten Figuren, sondern auch wegen seiner tiefsinnigen Fragen nach dem Sinn von Leben und Tod.
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