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Das sind die Blinks zu

Die Illusion der Unbesiegbarkeit

Warum Manager nicht klüger sind als die Incas vor 500 Jahren

Von Andreas Krebs & Paul Williams
16 Minuten
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Die Illusion der Unbesiegbarkeit: Warum Manager nicht klüger sind als die Incas vor 500 Jahren von Andreas Krebs & Paul Williams

Ist der Kern des Scheiterns schon im Erfolg angelegt? Egal ob es um die eigene Managementkarriere oder ganze Unternehmen geht – je höher das Ross, desto tiefer der Fall. Diese Blinks zu Die Illusion der Unbesiegbarkeit (2018) zeigen dir, wie man diesen Fall vermeiden kann und was uns die Geschichte der Incas über das Scheitern lehrt.

  • Unternehmer und Führungskräfte
  • Alle, die die Ursachen für schlechtes Management verstehen wollen

Andreas Krebs ist ein deutscher Unternehmer, Manager und Referent. Er hat weltweit in verschiedenen Führungspositionen gearbeitet. Heute leitet er ein Venture-Capital-Unternehmen und ist Mitglied mehrerer Aufsichtsräte.

Paul Williams ist ein britischer Naturwissenschaftler, Unternehmer und Coach. Nach einer internationalen Management-Karriere berät er heute zu den Themen Leadership, Coaching und Organisationsentwicklung.

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Die Illusion der Unbesiegbarkeit

Warum Manager nicht klüger sind als die Incas vor 500 Jahren

Von Andreas Krebs & Paul Williams
  • Lesedauer: 16 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 10 Kernaussagen
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Die Illusion der Unbesiegbarkeit: Warum Manager nicht klüger sind als die Incas vor 500 Jahren von Andreas Krebs & Paul Williams
Worum geht's

Ist der Kern des Scheiterns schon im Erfolg angelegt? Egal ob es um die eigene Managementkarriere oder ganze Unternehmen geht – je höher das Ross, desto tiefer der Fall. Diese Blinks zu Die Illusion der Unbesiegbarkeit (2018) zeigen dir, wie man diesen Fall vermeiden kann und was uns die Geschichte der Incas über das Scheitern lehrt.

Kernaussage 1 von 10

Die Gründe für Erfolg und Scheitern von Unternehmen sind dieselben, die die Kultur der Incas zu Aufstieg und Fall brachten.

Was haben große Marken wie Nokia, die lange als unbesiegbar galten, mit den Incas gemeinsam? Zunächst einmal einen enormen Erfolg. Und dann den tiefen Fall ins Bodenlose. Jeder Erfolg trägt die Möglichkeit des Scheiterns in sich. Denn egal, wie genau man sich an betriebswirtschaftliche Vorgaben hält: Nichts kann verhindern, dass man ein großes Imperium an die Wand fährt. Schauen wir uns gängige Gründe für den Misserfolg von Unternehmen im Vergleich mit den Incas einmal genauer an.

Einer der wichtigsten Gründe des Scheiterns ist, dass Leiter großer Unternehmen, aber auch die Machthaber großer Reiche mit zunehmendem Erfolg immer blinder für Risiken werden. Wer lange mit Erfolg gesegnet war, denkt gar nicht mehr daran, dass auf die fetten Jahre auch einmal weniger satte folgen könnten. Wer zu viel Erfolg hat, läuft Gefahr, zu selbstbewusst und zu unkritisch zu werden. Das gilt für die Wirtschaft ebenso wie für die Staatsführung. Die Geschichte der Incas ist ein Musterbeispiel dafür, wie man an seinem eigenen Erfolg zugrunde gehen kann.

Ab Mitte des 15. Jahrhunderts gelang dem Andenvolk dank eines erfinderischen Ordnungssinns ein knapp hundertjähriger rasanter Triumphzug durch Südamerika. Die Incas erschufen ein Großreich, das sich über fast 5.000 Kilometer von Ecuador bis Argentinien erstreckte. Was sie so erfolgreich machte, war eine packende Vision, eine effiziente Logistik und Organisation der Produktion sowie clevere Übernahmestrategien und eine exzellente Nachwuchsförderung. All diese Faktoren führen auch in heutigen Unternehmen zu einem erfolgreichen Aufstieg. Die finnischen Gründer von Nokia etwa schafften den Aufstieg mit einer großen Vision für den Mobilfunkmarkt und überlegenem Wissen in der Telekommunikation.

Auch der Untergang des Unternehmens erinnert gleich in mehreren Punkten an den Zerfall des Inca-Reichs: Innere Querelen, mangelnde Flexibilität und schließlich disruptive Technologien von Mitbewerbern wie Apple führten dazu, dass Nokia von der Bildfläche verschwand. Auch im Falle der Incas war es das Zusammentreffen mit einem völlig ungleichen unterschätzten Gegner, das die goldene Zeit der Incas beendete. Obwohl die soeben gelandeten spanischen Eroberer mit komplett anderen Regeln spielten, hielten die Inca-Herrscher auf Biegen und Brechen an bewährten Erfolgsstrategien fest. Diese Unflexibilität und Blindheit der Incas sowie eine innere Instabilität, von der wir später noch erfahren, führten zum Untergang ihres glänzenden Reiches.

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