Der Untergang der "Wager" Buchzusammenfassung - das Wichtigste aus Der Untergang der "Wager"
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Zusammenfassung von Der Untergang der "Wager"

David Grann

Eine wahre Geschichte von Schiffbruch, Mord und Meuterei

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24 Min.

Kurz zusammengefasst

Der Untergang der "Wager" von David Grann beschreibt die dramatische und wahre Geschichte des britischen Schiffes "Wager", das im 18. Jahrhundert strandete, und das Überleben seiner Besatzung in der Wildnis.

Inhaltsübersicht

    Der Untergang der "Wager"
    in 6 Kernaussagen verstehen

    Audio & Text in der Blinkist App
    Kernaussage 1 von 6

    Ein Kapitän sticht in See

    David Cheap wollte unbedingt Kapitän werden. Aber im September 1740, nachdem er bereits den Großteil seines 40-jährigen Lebens auf See verbracht hatte, schien dieses Ziel weiter unerreichbar. Immerhin war er Oberleutnant und damit zweiter Kommandant an Bord der HMS Centurion. Die Centurion war das mit 60 Kanonen bestückte Flaggschiff eines britischen Geschwaders, zu dem noch vier kleinere Kriegsschiffe gehörten: die Gloucester, die Severn, die Pearl und die Wager. Außerdem gab es noch den kleinen Aufklärer Trial mit acht Kanonen sowie zwei kleinere Frachtschiffe. Ihr Ziel war es, Kap Hoorn am Ende Südamerikas zu umsegeln, dann in den Pazifik einzufahren und die spanischen Kolonien und Handelswege zu stören. Oberbefehlshaber der Flotte war der Baron und Marineoffizier Admiral George Anson.

    Großbritannien befand sich nämlich seit Oktober 1739 im Krieg mit Spanien, dem sogenannten War of Jenkins' Ear. Der kuriose Name geht auf einen britischen Kaufmann zurück, der von einem spanischen Offizier des Zuckerschmuggels bezichtigt worden war und im Zuge dieses Disputs sein Ohr verloren hatte. Bislang hatte Großbritannien bei diesem War of Jenkins' Ear eher schlecht abgeschnitten. Man hatte weder die Macht noch den Einfluss der Spanier schmälern können. 

    Aber noch gaben die Briten nicht auf. Und so hatte die Flotte um die Centurion 1740 einen besonderen Auftrag: Das Geschwader sollte eine bestimmte spanische Galeone abfangen und plündern, von der man wusste, dass sie viele Schätze geladen hatte, um Seide und asiatische Gewürze zu kaufen.

    Die Umsetzung gestaltete sich zunächst schwierig: Es war nicht einfach, Besatzungsmitglieder für sechs Kriegsschiffe zu finden. Seit dem Ausbruch des War of Jenkins' Ear standen die Freiwilligen nicht gerade Schlange. Also schickte die Marine sogenannte Presskomanndos los: Gruppen von Zwangsrekrutierern, die in den Häfen und Werften entlang der britischen Küsten nach waffenfähigen Männern suchten. Dabei kam offenbar so gut wie jeder in Frage – von sechsjährigen Knaben bis zu gebrechlichen Greisen, Dieben und ehemaligen Gefängnisinsassen. Admiral Anson bezeichnete diese wilde Mischung aus Zwangsrekruten missmutig als den „Abschaum von London“. Und tatsächlich ließ ihre körperliche Verfassung zu wünschen übrig. Die ungewaschenen Männer wurden auf engen Booten herbei geschleppt. Viele brachten Läuse und anderes Ungeziefer mit, das sich rasch verbreitete und Überträger einer Krankheit war, die erst später als Typhus bekannt werden sollte.

    Die Centurion wollte mit 500 Leuten in See stechen und die Wager hatte 250 Mann an Bord. An Bord der Wager befand sich ein 16-jähriger Fähnrich namens John Byron, der als einer der wenigen aus einer wohlhabenden Familie stammte. Er sollte später der Großvater des berühmten Dichters Lord Byron werden.

    Als die Flotte schließlich am 18. September 1740 in See stach, unterstanden alle Schiffe dem Kommando von George Anson, dem Kapitän der Centurion. Als das Geschwader Madeira vor der nordwestlichen Küste Afrikas erreichte, wollte einer der anderen Kapitäne seinen Posten räumen. Die Karten wurden neu gemischt und David Cheap bekam das, wovon er all die Jahre geträumt hatte: Er wurde endlich Kapitän. Zwar befehligte er mit der Trial das kleinste Schiff des Geschwaders. Aber er war nun offiziell Kapitän Cheap.

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    Worum geht es in Der Untergang der "Wager"?

    Der Untergang der „Wager“ (2023) erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte des verhängnisvollen Abenteuers, das die Passagiere an Bord der HMS Wager erlebten. Dieses Schiff der britischen Marine sollte einst die Welt umsegeln und spanische Schätze plündern, erlitt aber 1741 Schiffbruch, während es versuchte, das Kap Hoorn zu umsegeln. Diese Geschichte beschreibt, wie eine hunderte Mann starke Besatzung auf nur eine Handvoll Überlebender schrumpfte.

    Wer Der Untergang der "Wager" lesen sollte

    • Fans von bekannten Seefahrergeschichten wie Moby Dick und Meuterei auf der Bounty
    • Menschen, die todesmutige Heldengeschichten lieben
    • Alle, die sich für historische Krimis und Verschwörungen interessieren

    Über den Autor

    David Grann ist ein preisgekrönter Journalist, dessen Arbeiten in Medien wie dem New Yorker, dem Atlantic und der Washington Post erschienen sind. Er ist auch der Autor der Bestseller Die versunkene Stadt Z (2010) und Das Verbrechen (2017).

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