Das sind die Blinks zu

Gold

Eine Weltgeschichte

Von Bernd-Stefan Grewe
12 Minuten
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Gold von Bernd-Stefan Grewe

Seit seiner Entdeckung ist die Menschheit fasziniert vom Gold. Es dient zugleich als Schmuck, Machtsymbol, Zahlungsmittel und als Spekulationsobjekt. Als begehrter Rohstoff war es der Grund für zahlreiche Kriege und Antrieb für Kolonisation und Ausbeutung. Die Blinks zu Gold (2019) nehmen dich mit auf eine Reise durch die Geschichte und quer über den Erdball: von den antiken Pharaonengräbern über die afrikanischen Goldminen bis zu den modernen Finanzmärkten. Dabei lernst du nicht nur das Wichtigste über die Geschichte des Goldes, sondern auch über seine ambivalente Bedeutung für die Menschheit. 

  • Goldsucher und Finanz-Glücksritter 
  • Alle, die sich für Wirtschafts- und Sozialgeschichte interessieren
  • Jeder der Lust hat, in fünfzehn Minuten durch drei Jahrtausende zu reisen.

Bernd-Stefan Grewe ist Professor für Geschichtsdidaktik und Public History an der Universität Tübingen. Er beschäftigt sich vorrangig mit den Themenbereichen Globalgeschichte, Kolonialismus, Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte. 2004 erschien sein erstes Buch mit dem Titel Der versperrte Wald. Ressourcenmangel in der bayerischen Pfalz.

 

Original: Gold © 2019 C.H.Beck, München

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Gold

Eine Weltgeschichte

Von Bernd-Stefan Grewe
  • Lesedauer: 12 Minuten
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Gold von Bernd-Stefan Grewe
Worum geht's

Seit seiner Entdeckung ist die Menschheit fasziniert vom Gold. Es dient zugleich als Schmuck, Machtsymbol, Zahlungsmittel und als Spekulationsobjekt. Als begehrter Rohstoff war es der Grund für zahlreiche Kriege und Antrieb für Kolonisation und Ausbeutung. Die Blinks zu Gold (2019) nehmen dich mit auf eine Reise durch die Geschichte und quer über den Erdball: von den antiken Pharaonengräbern über die afrikanischen Goldminen bis zu den modernen Finanzmärkten. Dabei lernst du nicht nur das Wichtigste über die Geschichte des Goldes, sondern auch über seine ambivalente Bedeutung für die Menschheit. 

Kernaussage 1 von 7

Schon in der Vorgeschichte und Antike wurde Gold als Schmuck und Zahlungsmittel verwendet. 

Falls du als Kind mal Asterix und Kleopatra gesehen hast, weißt du, dass bereits die ägyptischen Pharaonen ein Faible für Goldschmuck hatten. Und sie waren nicht die Einzigen. Irgendwie war Gold immer ein wichtiger Teil der Menschheitsgeschichte. Aber wann genau fing das eigentlich an?

Die ältesten Gold-Funde stammen aus dem fünften Jahrtausend vor Christus. Sie wurden 1972 im Grab eines Mannes nahe der bulgarischen Stadt Varna entdeckt. Bei den insgesamt mehr als 1,5 Kilogramm schweren Objekten fanden sich unter anderem ein Zepter und ein goldener Penis-Aufsatz. 

Solcherlei Funde sind typisch für archäologische Artefakte aus der Vorgeschichte. Damals diente Gold hauptsächlich zur Dekoration und zur Demonstration von Macht. Für die Verarbeitung zu Werkzeugen war das Metall zu weich und zu selten. Deshalb gibt es zwar eine Eisen- und eine Bronzezeit, aber keine Goldzeit. Gold war nie das vorherrschende Rohmaterial für Nutzgegenstände. 

Stattdessen wurde es schon früh zum Symbol für Macht und Göttlichkeit. Im alten Ägypten beispielsweise kam allein dem Pharao das Recht zu, Gold zu besitzen. Es hatte außerdem schon früh eine wichtige Bedeutung für Handels- und Entdeckungsreisen. Die erste topografische Karte der Ägypter etwa wurde nicht zur Lokalisation von Flüssen oder Siedlungen erstellt, sondern um eine entfernte Goldmine wiederzufinden.

In der Antike verwendete man das Edelmetall vor allem als Schmuck und Zahlungsmittel. So wurden bereits im sechsten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung die ersten Goldmünzen hergestellt. Sie gehörten dem legendären letzten Monarchen von Lydien in Kleinasien, König Kroisos. Der war so reich, dass man noch heute über verschwenderische Menschen sagt, sie würden wie Krösus leben.

Etwa 500 Jahre später hatte sich bereits ein ausgeprägter Fernhandel entwickelt. In Südindien fand man mehrere Hundert römische Gold- und Silbermünzen, was auf eine frühe Handelsbeziehung zwischen Indien und dem Römischen Reich hindeutet. 

Dabei kam Gold durch seinen rasant steigenden Wert schon früh eine besondere Rolle im politischen Geschehen zu. Mithilfe von Gold konnten Herrscher Feldzüge und Kriege finanzieren, die wiederum häufig das Ziel hatten, Gegenden mit reichen Goldvorkommen oder reiche Herrscher zu erobern.

Julius Caesar etwa erbeutete bei seinem Feldzug gegen die Helvetier so viel Gold, dass er damit zwei eigene Legionen finanzieren konnte. Mit dieser Streitmacht, gelang es ihm wiederum, die Kelten in Gallien zu unterwerfen. 

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