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Reif für die Insel

England für Anfänger und Fortgeschrittene

Von Bill Bryson
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 9 Kernaussagen
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Reif für die Insel von Bill Bryson
Worum geht's

1995 zieht der amerikanische Schriftsteller Bill Bryson nach über zwei Jahrzehnten in England zurück in die USA. Vorher bricht er jedoch zu einer Abschiedstournee durch das Land auf, das er so sehr lieben gelernt hat. Seine Reise führt ihn quer durch das Vereinigte Königreich zu vielen wichtigen Stationen seines Lebens. Diese Blinks enthalten Brysons Anekdoten und seine vielen aufmerksamen Beobachtungen über ein Land und dessen Leute.

Kernaussage 1 von 9

Großbritannien ist verhältnismäßig klein, aber vollgepackt mit bedeutenden Orten und historischen Persönlichkeiten.

Nach 20 Jahren im Vereinigten Königreich beschloss der Autor Bill Bryson 1995, mit Kind und Kegel in die USA zurückzuziehen. Seine Kinder sollten seine Heimat kennenlernen und die Chance bekommen, in einer anderen Kultur zu leben. Vorher brach er jedoch zu einer Abschiedstournee durch das Land auf.

Seine Reise führte ihn an jene Orte, die zu wichtigen Stationen seines Lebens wurden, wie z.B. die Kleinstadt Virginia Water südwestlich von London. Hier hatte er 1973 seine ersten Wurzeln auf der Insel geschlagen: Anfangs hatte lediglich Freunde aus College-Zeiten besuchen wollen, doch wenig später eine Stelle in der psychiatrischen Klinik der Stadt angenommen. Dort hatte er auch die Frau getroffen, die er keine anderthalb Jahre später heiraten sollte.

Wie also sah Bryson Großbritannien?

Zunächst kommt die Insel einem US-Amerikaner unweigerlich klein vor. Nehmen wir nur mal die Themse: Der Fluss ist weltberühmt, doch flöße er durch Amerika, würde ihn vermutlich niemand kennen, denn er läge nur auf Platz 108 der Liste der längsten Wasserläufe. Ähnlich ist es mit dem Lake District, jenen für seine vielen Seen bekannten, hügeligen Landstrich im Norden Englands. Das gesamte Gebiet ist kleiner als die nordamerikanischen Zwillingsstädte Minneapolis und St. Paul zusammen.

Dafür ist Großbritannien viel dichter besiedelt als die Vereinigten Staaten. Die Bevölkerungsdichte ist so hoch, als würde man alle Bewohner der US-Bundesstaaten Illinois, Pennsylvania, Massachusetts, Minnesota, Michigan, Colorado und Texas in einen einzelnen Staat der Größe von Iowa stecken.

Bei so vielen Menschen auf so wenig Raum ist es vielleicht kein Wunder, dass man an jeder Ecke auf bedeutende Namen stößt. Während seines Aufenthalts in der prestigeträchtigen Universitätsstadt Oxford besichtigte Bill Bryson den Friedhof des Dorfes Sutton Courtenay. Hier liegen mit dem legendären Autor George Orwell und dem berühmten ehemaligen Premierminister Herbert Henry Asquith gleich zwei große Figuren der Historie auf engstem Raum begraben. Die bescheidenen Inschriften auf ihren Grabsteinen deuten darauf hin, dass dieser Zufall in Großbritannien nichts Besonderes ist.

Und tatsächlich: Allein in Oxford kann man die Wohnhäuser vieler hochkarätiger Persönlichkeiten besuchen. Darunter das von Christopher Wren, dem Architekten der St. Paul’s Cathedral und vieler weiterer Gebäude Londons, von Edmond Halley, dem Entdecker des nach ihm benannten Kometen, und von Roger Bannister, der als erster Mensch eine Meile (1,6km) in unter vier Minuten rannte.

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