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Warum französische Kinder keine Nervensägen sind

Erziehungsgeheimnisse aus Paris

Von Pamela Druckerman
12 Minuten
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Warum französische Kinder keine Nervensägen sind: Erziehungsgeheimnisse aus Paris von Pamela Druckerman

Stell dir vor, deine Kinder schlafen nachts in ihrem eigenen Bett durch, werfen kein Essen auf den Boden und tun immer – oder zumindest fast immer –, was du ihnen sagst. Was zu gut klingt, um wahr zu sein, ist in Frankreich Realität. Die US-Amerikanerin Pamela Druckerman lebt mit ihren Kindern in Paris und hat die Geheimnisse der Erziehung à la française niedergeschrieben.

  • Alle Mütter, Väter, Erziehungsberechtigte und Eltern in spe
  • Jeder, der regelmäßig mit Kindern im Vorschulalter zu tun hat
  • Freunde und Liebhaber der französischen Kultur

Pamela Druckerman arbeitete als Journalistin bereits für das Wall Street Journal und verfasste Kolumnen und Gastkommentare für den Guardian, die New York Times und die Washington Post. Als Autorin hat sie mit Lust in Translation: Infidelity from Tokyo to Tennessee bereits einen weiteren Bestseller veröffentlicht.

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Warum französische Kinder keine Nervensägen sind

Erziehungsgeheimnisse aus Paris

Von Pamela Druckerman
  • Lesedauer: 12 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 7 Kernaussagen
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Warum französische Kinder keine Nervensägen sind: Erziehungsgeheimnisse aus Paris von Pamela Druckerman
Worum geht's

Stell dir vor, deine Kinder schlafen nachts in ihrem eigenen Bett durch, werfen kein Essen auf den Boden und tun immer – oder zumindest fast immer –, was du ihnen sagst. Was zu gut klingt, um wahr zu sein, ist in Frankreich Realität. Die US-Amerikanerin Pamela Druckerman lebt mit ihren Kindern in Paris und hat die Geheimnisse der Erziehung à la française niedergeschrieben.

Kernaussage 1 von 7

Babys, die sich selbst beruhigen können, schlafen nachts auch durch.

Für manch übermüdetes Elternteil mag es wie die Nachricht von der Existenz außerirdischen Lebens klingen, aber: Schlaflose Nächte sind keine unabwendbare Notwendigkeit. Viele französische Kinder schlafen teilweise schon im Alter von wenigen Wochen nachts durch.

Das hat viel mit der Intervention der Eltern zu tun und der Fähigkeit der Kleinen, sich selbst zu beruhigen. Der Begriff „Durchschlafen“ ist dabei relativ: Babys ruhen nachts von Natur aus in kurzen Schlafzyklen und wachen alle paar Stunden auf, um kurz darauf wieder wegzudösen. Wenn sie sich in diesen Übergangsphasen wachzappeln oder weinen, haben sie nur noch nicht gelernt, wie sie von alleine wieder einschlafen.

Schlafforscher haben dazu verschiedene Dinge herausgefunden, z.B. dass auch Babys nachts in der Regel kein physiologisches Bedürfnis nach Nahrungsaufnahme haben. Da sich die Verdauung wie bei Erwachsenen sogar eher schlecht mit dem Ruhemodus des Körpers verträgt, solltest du nachts nur im Notfall füttern.

Die Forscher Pinella und Birch haben bereits 1993 eine Reihe von Empfehlungen für junge Eltern publiziert: Sie sollten ihre Babys z.B. nicht in den Schlaf wiegen und ihnen nur dann die Flasche geben, wenn sie es zuvor mit Wickeln, Streicheln und Herumtragen probiert hätten. Drittens sollten sie zwischen Wimmern und wirklichem Weinen unterscheiden lernen. Das Ergebnis sprach für sich: 38% der Babys mit entsprechend angeleiteten Eltern schliefen bereits nach vier Wochen durch, im Gegensatz zu mageren 4% bei den Eltern, die es auf eigene Faust versuchten.

Du solltest außerdem lernen, kurz zu warten, bevor du auf dein aufwachendes Baby reagierst. Gib ihm immer die Möglichkeit, wieder einzuschlafen. Oft sind die Zwerge nicht vollständig wach und würden problemlos von alleine wieder wegdämmern. Es geht nicht darum, dein weinendes Baby zu ignorieren, aber im Idealfall gibst du ihm Stück für Stück mehr Zeit. Es braucht Zeit und Raum, um zu lernen, wie es sich selbst beruhigt. Teil unserer Rolle als Bezugsperson ist es, unsere Kleinen sanft zu mehr und mehr Autonomie zu erziehen.

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