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Couchsurfing im Iran

Meine Reise hinter verschlossene Türen

Von Stephan Orth
15 Minuten
Couchsurfing im Iran: Meine Reise hinter verschlossene Türen von Stephan Orth

Obwohl es eigentlich verboten ist, hat sich der Journalist Stephan Orth aufgemacht, um den Iran zwei Monate lang als Couchsurfer zu erkunden. Er erlebte dort beispiellose Gastfreundschaft, außergewöhnliche Menschen und einen sehr kreativen Umgang mit der strengen Gesetzgebung des religiösen Staates. In seinem Buch nimmt er den Leser mit hinter die verschlossenen Türen des Iran und zeigt, wie die Menschen dort leben und über ihr Land denken.

  • Jeder, der mehr über den Iran erfahren will
  • Jeder, der mehr über das Alltagsleben in einem isolierten Land lernen will
  • Jeder, der überlegt, eine Reise in die Region zu unternehmen

Stephan Orth ist Redakteur im Reiseressort bei Spiegel Online und schon seit 2003 immer wieder als Couchsurfer unterwegs. Er hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, unter anderem den Bestseller Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt. Er wurde bereits mehrfach mit dem Columbus-Preis ausgezeichnet, der an Reisejournalisten verliehen wird.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Couchsurfing im Iran

Meine Reise hinter verschlossene Türen

Von Stephan Orth
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • 9 Kernaussagen
Couchsurfing im Iran: Meine Reise hinter verschlossene Türen von Stephan Orth
Worum geht's

Obwohl es eigentlich verboten ist, hat sich der Journalist Stephan Orth aufgemacht, um den Iran zwei Monate lang als Couchsurfer zu erkunden. Er erlebte dort beispiellose Gastfreundschaft, außergewöhnliche Menschen und einen sehr kreativen Umgang mit der strengen Gesetzgebung des religiösen Staates. In seinem Buch nimmt er den Leser mit hinter die verschlossenen Türen des Iran und zeigt, wie die Menschen dort leben und über ihr Land denken.

Kernaussage 1 von 9

Gesuchte Schlaftäter: Couchsurfing ist im Iran offiziell verboten, aber nicht unmöglich.

Wer kommt eigentlich auf die Idee, in den Iran zum Couchsurfing zu fahren? Ist das nicht unmöglich? Unmöglich nicht, aber offiziell verboten auf jeden Fall. Der Grund dafür ist, dass die Geheimdienste und der Staat möglichst viel Kontrolle über die Einwohner, aber vor allem über die Touristen in ihrem Land haben wollen.

Jeder Tourist wird vom Staat und seinen Geheimdiensten intensiv überwacht. Sie lesen z.B. jede SMS, das steht auch im Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Touristen werden misstrauisch beäugt und ganz besonders gilt das für solche, die sich jenseits der üblichen Hotels und Sehenswürdigkeiten bewegen wollen. Wer vor der Anreise z.B. angibt, dass er privat unterkommen will, riskiert damit, dass ihm das Visum verweigert wird.

Doch nicht nur für Touristen ist es verboten, einfach in einer privaten Wohnung zu übernachten, auch die Gastgeber machen sich strafbar und riskieren eine Geld- oder Gefängnisstrafe. Iranische Staatsbürger stehen unter dem Generalverdacht, dass sie ausländischen Spionen helfen, an Informationen über den Iran zu gelangen.

Trotz des Verbots und der Überwachung ist es möglich, im Iran als Couchsurfer unterwegs zu sein. Junge und moderne Iraner sind sehr neugierig auf Menschen aus dem Westen und freuen sich über jede Gelegenheit, sie kennenzulernen. Couchsurfing ist dafür der optimale Weg – und das ist für viele so verlockend, dass sie sich einfach über die Gesetze hinwegsetzen.

Dabei handelt es sich nicht nur um ein paar wagemutige Freaks: Couchsurfing hat über 10.000 Mitglieder im Iran, Tendenz stark steigend. Die Gastgeber sind natürlich alle sehr vorsichtig, damit sie nicht erwischt werden. Bei Stephan Orth passten z.B. viele von ihnen auf, dass niemand sah, wie der ausländische Gast ihre Wohnung betrat oder dass sie miteinander Englisch sprachen. Denn es droht immer Ärger mit der Polizei.

Trotz dieser Schwierigkeiten und Einschränkungen ist es dem Autor gelungen, in insgesamt 62 Tagen im Iran über 8.000 Kilometer zurückzulegen und bei 22 verschiedenen Gastgebern unterzukommen.

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