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Das sind die Blinks zu

Befreit

Wie Bildung mir die Welt erschloss

Von Tara Westover
21 Minuten
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Befreit: Wie Bildung mir die Welt erschloss von Tara Westover

Befreit (2018) ist der packende Erfahrungsbericht von Tara Westover, die in einer strenggläubigen mormonischen Familie im ländlichen Idaho aufwuchs. Die Blinks zu ihrem Buch zeichnen ihren erstaunlichen und beschwerlichen Bildungsweg nach: von einer bildungsfernen Kindheit in einer religiös fanatischen und weltfremden Familie über Taras autodidaktischen Kaltstart auf dem College bis hin zu ihrem Doktortitel in Cambridge. Sie erzählen die Geschichte einer Frau, die ihre Familie verlieren musste, um die Freiheit zu gewinnen.

  • Alle, die sich für bewegende persönliche Schicksale begeistern
  • Religionsinteressierte und -skeptiker, die intime Einblicke in das Leben einer mormonischen Familie erhalten möchten
  • Jeder, der herausfinden will, welch hohen persönlichen Preis manche Menschen für Bildung und Freiheit bezahlen

Tara Westover wurde 1986 im ländlichen Idaho geboren. An welchem Tag genau, vermag niemand in ihrer Familie zu sagen. Sie ging nie zur Schule, büffelte mit 16 selbstständig für die Hochschulreife und wurde im Anschluss an der Brigham Young University in Utah angenommen. Dort absolvierte sie ihren Bachelor und erhielt ein Stipendium, um in Cambridge ihr Studium fortzusetzen. Dort promovierte sie 2014 in Geschichte. Befreit ist ihr erstes Buch.

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Befreit

Wie Bildung mir die Welt erschloss

Von Tara Westover
  • Lesedauer: 21 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 13 Kernaussagen
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Befreit: Wie Bildung mir die Welt erschloss von Tara Westover
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Befreit (2018) ist der packende Erfahrungsbericht von Tara Westover, die in einer strenggläubigen mormonischen Familie im ländlichen Idaho aufwuchs. Die Blinks zu ihrem Buch zeichnen ihren erstaunlichen und beschwerlichen Bildungsweg nach: von einer bildungsfernen Kindheit in einer religiös fanatischen und weltfremden Familie über Taras autodidaktischen Kaltstart auf dem College bis hin zu ihrem Doktortitel in Cambridge. Sie erzählen die Geschichte einer Frau, die ihre Familie verlieren musste, um die Freiheit zu gewinnen.

Kernaussage 1 von 13

Tara wuchs in einer mormonischen Familie auf dem Land auf und besuchte niemals eine Schule.

Tara Westover wuchs als jüngstes von sieben Kindern auf einer Farm im US-Bundesstaat Idaho auf. Sie lebte auf dem Land in der Nähe der Berge, inmitten sanfter Hügel voll wildem Weizen und vereinzelter Nadelbäume. Als sie etwa sieben Jahre alt war, bekam sie erstmals das Gefühl, dass sie und ihre Familie anders waren als andere.

Tara und ihre Geschwister gingen nicht zur Schule und hatten auch noch nie einen Fuß in einen Kindergarten gesetzt. Für den Staat Idaho war es sogar so, als existierte Tara gar nicht. Sie kam bei einer Hausgeburt zur Welt, hatte nie einen Arzt oder eine Krankenschwester gesehen und besaß noch nicht einmal eine Geburtsurkunde. Aber natürlich existierte sie. Sie legte im Sommer Pfirsiche ein, die sie im Winter zusammen mit anderen Vorräten aus dem Speicher holte. Ihre Bildung war der große und ewige Kreislauf der Natur. Sie lebte nach dem Rhythmus von Buck’s Peak, dem 2.000m hohen Berg, den ihr Vater „Indianische Prinzessin“ nannte.

Ihre Großmutter lebte ein paar Häuser weiter und war der Meinung, die Kinder sollten zur Schule gehen. Als sie eines Tages beschloss, nach Arizona zu ziehen, bot sie Tara an, sie mitzunehmen. Sie würden am nächsten Morgen um fünf aufbrechen und sie in Arizona an einer Schule anmelden. Tara war hin- und hergerissen und tat in dieser Nacht kein Auge zu. Sie stellte sich vor, wie ihre Familie nach ihr suchen würde. Fünf Uhr verstrich und Tara beschloss, zu bleiben.

Taras Vater Gene hielt die Schule für eine der vielen gottlosen, ketzerischen Machenschaften der Regierung. Da hätte er seine Kinder auch gleich dem Teufel selbst überlassen können. Gene war nämlich ein Mann des Glaubens. Er war Mormone. Er hatte sein Leben lang hart gearbeitet. Seine verhornten Hände waren der eindeutige Beweis – und hielten zudem eisern an der Bibel und dem Buch Mormon fest.

Für ihn war der Platz einer Frau ihr Zuhause. Faye, Taras Mutter, war im nahegelegenen Ort aufgewachsen. Sie arbeitete als Hebamme, wenn auch ohne entsprechende Lizenz, und glaubte wie ihr Gatte an die mormonische Religion mit ihrem unerschütterlichen Bekenntnis zur Ehe und der Rolle der Frau als Mutter und Hausfrau.

Der Wirbel um Taras Geburtsurkunde steht symbolisch für ihre Abgeschiedenheit von der Gesellschaft: Niemand konnte mit Sicherheit sagen, wann genau sie geboren worden war. Mutter, Vater und Großmutter erinnerten jeweils unterschiedliche Daten.

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