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Meditationen über die Erste Philosophie

Descartes berühmtes Hauptwerk der Philosophie

Von René Descartes
10 Minuten
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Meditationen über die Erste Philosophie von René Descartes

In seinem wichtigsten Werk, den Meditationen über die Erste Philosophie, untersucht René Descartes, was wir Menschen wissen können. Mithilfe rationaler Argumentation gelangt er in seinen Überlegungen zu seiner berühmten Schlussfolgerung „Ich denke, also bin ich“ und versucht sich zugleich an einem Beweis für die Existenz Gottes. Das Buch gilt als eines der wichtigsten philosophischen Werke und wird oft als Ausgangspunkt der modernen Philosophie gesehen.

  • Studierende der Philosophie
  • Alle, die sich für die Grundlagen der westlichen Geistesgeschichte interessieren
  • Religiöse Menschen, die sich mit Begründungen für die Existenz Gottes auseinandersetzen möchten

René Descartes (1596–1650) war ein französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler. Er gilt als Begründer des Skeptizismus, der die damals herrschende aristotelische Denkweise ablöste. In seinen Werken konzentriert er sich hauptsächlich auf das, was ist, was sein könnte sowie das, was wir darüber wissen können.

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Meditationen über die Erste Philosophie

Von René Descartes
  • Lesedauer: 10 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 6 Kernaussagen
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Meditationen über die Erste Philosophie von René Descartes
Worum geht's

In seinem wichtigsten Werk, den Meditationen über die Erste Philosophie, untersucht René Descartes, was wir Menschen wissen können. Mithilfe rationaler Argumentation gelangt er in seinen Überlegungen zu seiner berühmten Schlussfolgerung „Ich denke, also bin ich“ und versucht sich zugleich an einem Beweis für die Existenz Gottes. Das Buch gilt als eines der wichtigsten philosophischen Werke und wird oft als Ausgangspunkt der modernen Philosophie gesehen.

Kernaussage 1 von 6

Wir sollten nicht zu sehr auf unsere Sinne vertrauen.

Descartes wollte herausfinden, was die Welt wirklich ist und was wir über sie wissen können. Dafür fragte er sich zuerst, wie wir überhaupt Wissen erlangen. Die naheliegendste Antwort ist natürlich: über unsere Sinne! Wenn wir sehen, dass ein Stein, den wir 100-mal loslassen, 100-mal zu Boden fällt, wissen wir mit großer Sicherheit, dass er das auch beim 101. Mal tun wird.

Doch Descartes war ein Skeptiker und hinterfragte alles kritisch. Stimmt es wirklich, dass wir unseren Sinnen vertrauen können, um Wissen zu erwerben? 

Seine Antwort auf diese Frage war „Nein“ – denn unsere Sinne können uns täuschen: Manchmal träumen wir, manchmal stellen wir uns etwas nur vor, und manchmal sehen wir auch Dinge, die nicht da sind. Unser Kopf errichtet gerne Konstruktionen, die es in der Wirklichkeit nicht gibt.

Außerdem können wir auch arglistig von anderen getäuscht werden, wie es in dem Film „The Truman Show“ dargestellt wird. Darin wächst die Hauptfigur des Films, Truman Burbank, in einem riesigen Fernsehstudio auf, das er für die reale Welt hält. 

Zu Descartes’ Zeiten gab es diesen Film natürlich noch nicht. Doch dafür glaubten die Menschen damals noch an Dämonen – und Descartes war überzeugt, dass diese uns ihre eigene Truman Show vorspielen könnten.

Wer also die reine Wahrheit über die Welt herausfinden möchte, sollte sich besser nicht auf seine Sinne verlassen. Anstatt nach außen, müssen wir nach innen sehen.

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