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The Elements of Scrum

Ein Leitfaden zur agilen Softwareentwicklung

Von Chris Sims and Hillary Louise Johnson
12 Minuten
Audio-Version verfügbar
The Elements of Scrum von Chris Sims and Hillary Louise Johnson

Agiles Arbeiten krempelt ein Unternehmen komplett um. Anstelle von sperrigen Prozessen, die jedes Team in ineffiziente Einheiten unterteilen, tritt plötzlich Scrum: Eine Methode, mit der wir komplexe Projekte flexibel und schnell umsetzen können. Seit Scrum in den frühen 90er-Jahren entwickelt wurde, hat sich die Methode wie ein Lauffeuer verbreitet. In The Elements of Scrum (2011) wird erklärt, wie es funktioniert und wie jeder seine Firma in eine agile Organisation umwandeln kann.

  • Projektmanager, die auf dem Laufenden bleiben möchten
  • Softwareentwicklerinnen, die sich für Formen der Zusammenarbeit interessieren
  • Alle, die mehr über agile Prozesse und Organisationen lernen wollen

Chris Sims ist zertifizierter Scrum-Trainer und Coach für agile Methoden. Außerdem ist er der Gründer der Agentur Agile Learning Labs, die Firmen und Entwicklern bei der Umstellung auf Scrum hilft. Hillary Louise Johnson ist eine amerikanische Autorin und Journalistin. Ihre Artikel erschienen unter anderem in der Los Angeles Times und im Inc Magazine. Außerdem ist sie Creative Director der Agile Learning Labs.

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The Elements of Scrum

Von Chris Sims and Hillary Louise Johnson
  • Lesedauer: 12 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 7 Kernaussagen
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The Elements of Scrum von Chris Sims and Hillary Louise Johnson
Worum geht's

Agiles Arbeiten krempelt ein Unternehmen komplett um. Anstelle von sperrigen Prozessen, die jedes Team in ineffiziente Einheiten unterteilen, tritt plötzlich Scrum: Eine Methode, mit der wir komplexe Projekte flexibel und schnell umsetzen können. Seit Scrum in den frühen 90er-Jahren entwickelt wurde, hat sich die Methode wie ein Lauffeuer verbreitet. In The Elements of Scrum (2011) wird erklärt, wie es funktioniert und wie jeder seine Firma in eine agile Organisation umwandeln kann.

Kernaussage 1 von 7

Die traditionelle Wasserfall-Methode für Softwareentwicklung ist ineffizient.

Früher war alles besser? Das gilt ganz bestimmt nicht für die Welt der Software, in der es täglich neue Updates, Features, Apps und Möglichkeiten gibt. Nicht nur die Technologie wird hier in wahnsinnig kurzer Zeit immer besser, sondern auch die Prozesse, mit denen wir diese Technologie erschaffen.

Klassischerweise wurden Programme oft nach der Wasserfall-Methode entwickelt. Dabei handelt es sich um einen linearen Prozess, bei dem ein Projekt von Anfang bis Ende strikt durchgezogen wird. Zu Beginn des Projektes werden die Anforderungen gesammelt, das Design wird festgelegt und es wird ausgemacht, wie die Software geschrieben, getestet und geliefert werden muss. Dazu gibt es meistens ein Pflichtenheft, in dem alles genau beschrieben ist.

Solche Projekte sind in verschiedene Phasen aufgeteilt. Eine neue Phase wird erst gestartet, wenn die vorherige beendet ist. Testen, bevor der Code fertig ist, ist in diesem Framework z.B. unmöglich. Die Wasserfall-Methode hat viele Vorteile: Sie ist z.B. relativ gut planbar. Manager und Stakeholder mögen diese genauen Pläne, weil sie meinen, damit einen genauen Überblick über ihre Ressourcen, Zeiten und Finanzen zu haben.

Bei einer Foto-Software wird dabei z.B. am Anfang festgelegt, dass die User Fotos speichern, sortieren und teilen können müssen. Für alle Funktionen und Schritte werden Deadlines bestimmt und Verantwortliche benannt.

Doch diese traditionelle Herangehensweise ist in der Praxis nicht halb so zuverlässig, wie sie in der Theorie wirkt. Tatsächlich werden von den Software-Projekten, die mit dieser Methode durchgeführt werden, nur 16% pünktlich beendet, 53% werden teurer als anfangs kalkuliert und ganze 31% werden sogar komplett abgeblasen.

Wie kann das sein? Die Antwort liegt in der Komplexität der meisten Software-Projekte. In der Regel ist zu Beginn eines Projektes überhaupt nicht absehbar, welche Features am Ende dringend benötigt werden. Vieles ergibt sich erst während des Arbeitens. Um Software so zu gestalten, dass sie am Ende das tut, was der Kunde wirklich möchte, und nicht nur das, was er am Anfang festgelegt hatte, müssen wir mehr Flexibilität in den Prozess bringen. Und genau das bieten agile Frameworks.

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