Romeo und Julia Buchzusammenfassung - das Wichtigste aus Romeo und Julia
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Zusammenfassung von Romeo und Julia

William Shakespeare

Eine unsterbliche Liebesgeschichte inmitten verfeindeter Familien

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23 Min.
Themen
Inhaltsübersicht

    Romeo und Julia
    in 5 Kernaussagen verstehen

    Audio & Text in der Blinkist App
    Kernaussage 1 von 5

    Erster Akt

    Gleich zu Beginn des ersten Aktes blitzen Schwerter und Schilder auf. Zwei bewaffnete Männer, beide Diener aus dem Hause Capulet, stehen auf einem öffentlichen Platz in Verona. Sie begegnen zwei Vasallen des bis auf den Tod verfeindeten Hauses Montague und ehe wir uns versehen, provozieren sich die jungen Männer gegenseitig.

    Schnell werden die Schwerter gezogen und ein Kampf zwischen beiden Seiten entbrennt. Benvolio, der Neffe des Familienoberhauptes Montague, versucht, der Schlägerei Einhalt zu gebieten, scheitert aber mit seinem Versuch.

    Da tritt auch Tybalt, der Neffe der Gräfin Capulet auf den Plan. Im Gegensatz zu Benvolio mischt er sich aktiv ins Kampfgeschehen ein. Er mokiert sich darüber, dass Benvolios um Hilfe gebeten hat: „Was? Ziehn und Friede rufen? Wie die Hölle haß ich das Wort, wie alle Montagues und dich! Wehr dich, du Memme!“

    Die Situation eskaliert weiter, bis schließlich Escalus, der Prinz von Verona, mit seinem Gefolge auftritt. Er nimmt die „Friedensfeinde“ öffentlich in die Kritik und befiehlt ihnen, den Kampf einzustellen. Wer auch immer es wagt, den Frieden in Verona noch einmal zu stören, werde hingerichtet.

    Die Menge löst sich auf und nur Benvolio bleibt zurück. Kurz darauf trifft er auf seinen Freund und Vetter Romeo und bemerkt, dass diesen etwas bedrückt. Benvolio fragt ihn: „Und welcher Gram dehnt Euch die Stunden?“ Romeo verhält sich in letzter Zeit seltsam, verbringt seine Nächte weinend im Kastanienhain und seine Tage eingeschlossen in seinem Zimmer.

    Es ist Liebe, antwortet Romeo – unerwiderte Liebe. Während ihres Gesprächs bemerkt Romeo die Folgen des jüngsten Streits, der seiner Meinung nach nicht allein mit Gewalt zu tun hat: „Haß gibt hier viel zu schaffen, Liebe mehr.“ Danach versucht Romeo, das Wesen der Liebe mit einer Reihe von Gegensätzen zu beschreiben: „Schwermütger Leichtsinn! Ernste Tändelei! Entstelltes Chaos glänzender Gestalten! Bleischwinge! Lichter Rauch und kalte Glut!“

    In der Zwischenzeit spricht Capulet, das Haupt des gegnerischen Hauses, mit Graf Paris, einem Verwandten von Prinz Escalus. Paris fragt, was Capulet von der Idee hält, dass er, Paris, Capulets Tochter Julia heiraten könnte. Capulet zögert, denn Julia ist noch jung – gerade einmal dreizehn. Aber wenn es Paris gelingt, das Herz seiner Tochter zu gewinnen, dann wird er, Capulet, in die Heirat einwilligen. 

    Capulet beginnt daraufhin, Einladungen zu einem Festmahl am selben Abend zu verschicken – und auch der junge Romeo aus dem Hause der Montagues ist einer der Adressaten. Benvolio ermutigt ihn, dorthin zu gehen und die anderen Mädchen mit seiner Geliebten, Rosaline, zu vergleichen. Das werde ihm zeigen, dass seine Angebetete gar nicht so besonders ist. Romeo hält das zwar für unmöglich, willigt aber dennoch ein, in Begleitung von Benvolio und seinem besten Freund Mercutio zu dem Essen zu gehen.

    Auf dem Weg zum Fest gesteht Romeo, dass er es für unklug hält, dass sie dort hingehen – er habe in der Nacht zuvor einen schlechten Traum gehabt. Aber Mercutio nimmt ihn zur Seite und beschwichtigt, „daß auf Träume sich nichts bauen läßt, daß Träume öfters lügen.“ Romeo aber scheint abergläubisch und bemerkt: „Mein Herz erbangt und ahnet ein Verhängnis, welches, noch verborgen in den Sternen.“

    Als sie dennoch auf das Fest gehen und Romeo zum ersten Mal Capulets Tochter Julia sieht, ist er sofort von ihrem Anblick verzaubert. Er fragt einen Diener, wer sie sei. Da die Gäste maskiert sind, kann ihm der Diener keine Auskunft geben. Aber es ist bereits um Romeo geschehen: „Oh, sie nur lehrt die Kerzen, hell zu glühn!“ Er fragt sich, ob er bis zu diesem Augenblick jemals wirklich geliebt hat, jetzt, da er diese neuen und starken Gefühle spürt.

    Romeo nähert sich Julia und ergreift ihre Hand. Nach einem koketten Wortwechsel küsst er sie auf den Mund. Dann küsst er sie ein zweites Mal, aber da unterbricht Julias Amme sie und sagt ihr, dass ihre Mutter mit ihr sprechen möchte. Romeo begreift, aus welchem Hause Julia stammt: „Sie eine Capulet? O teurer Preis! Mein Leben ist meinem Feind als Schuld dahingegeben!“ Kurz darauf verlässt er das Fest mit Benvolio und Mercutio.

    Später am Abend, kurz bevor alle ins Bett gehen, fragt Julia ihre Amme nach dem jungen Mann, der sie geküsst hat. Die Amme erzählt ihr, dass er Romeo heißt – und der einzige Sohn von Montague ist, dem Oberhaupt der bis aufs Blut verfeindeten Familie. Und Julia ruft aus: „So einzge Lieb aus großem Haß entbrannt! Ich sah zu früh, den ich zu spät erkannt. O Wunderwerk: ich fühle mich getrieben, den ärgsten Feind aufs zärtlichste zu lieben.“

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    Worum geht es in Romeo und Julia?

    Romeo und Julia (ca. 1591–1597) erzählt die weltberühmte Tragödie zweier Jugendlicher, die sich inmitten der Fehde zwischen ihren beiden Familien verlieben. Zu den zahlreichen Themen des Stücks gehören Liebe und Hass, Schicksal und freier Wille sowie Traum und Wirklichkeit.

    Wer Romeo und Julia lesen sollte

    • Romantikerinnen und Romantiker
    • Shakespeare-Fans, die ihr Wissen über Romeo und Julia auffrischen wollen
    • Alle, die einen Klassiker der Weltliteratur in einem knackigen Format erleben möchten

    Über den Autor

    William Shakespeare, der oft als „der Barde“ bezeichnet wird, gilt weithin als der größte Schriftsteller der englischen Literatur. Aus seiner Feder stammen zahllose bahnbrechende Werke, darunter Hamlet (1609), Macbeth (1623), König Lear (1608), Ein Sommernachtstraum (1600) und Der Sturm (1623).

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