Nichts als die Wahrheit Buchzusammenfassung - das Wichtigste aus Nichts als die Wahrheit
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Zusammenfassung von Nichts als die Wahrheit

Georg Gänswein, Saverio Gaeta

Mein Leben mit Benedikt XVI.

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18 Min.

Kurz zusammengefasst

Nichts als die Wahrheit ist eine faszinierende Autobiografie von Georg Gänswein, in der er seine Zeit als Privatsekretär von Papst Benedikt XVI. schildert und tiefe Einblicke in das Leben des Papstes gibt.

Inhaltsübersicht

    Nichts als die Wahrheit
    in 5 Kernaussagen verstehen

    Audio & Text in der Blinkist App
    Kernaussage 1 von 5

    Der Weg in den Vatikan

    Joseph Alois Ratzinger erblickte am 16. April 1927 im bayerischen Marktl das Licht der Welt. Bezeichnenderweise an einem Karsamstag, also einen Tag vor der Wiederauferstehung Jesu. Joseph war das jüngste von drei Kindern der Eheleute Joseph und Maria Ratzinger. Sein Bruder Georg war drei Jahre, die Schwester Maria sechs Jahre älter. Sie alle vereinte der christliche Glaube.

    Was finanziell für die Familie gar nicht so einfach war. Da die Mutter den Haushalt schmiss, musste die Familie von der Pension des Vaters leben, die er sich als Gendarm verdient hatte. Das reichte allerdings nur, bis sich die beiden Brüder für eine Ausbildung zum Priester entschieden.

    Denn jetzt kamen die Kosten für das Priesterseminar für Joseph und Georg noch obendrauf. Um sie zu stemmen, musste sich die Familie etwas einfallen lassen. Und es zeugt von ihrem großen Zusammenhalt, dass sowohl die Mutter als auch die Schwester Geld zu verdienen begannen, damit die beiden Jungs ihrer religiösen Berufung nachgehen konnten.

    Die Mutter wurde Köchin im Gasthof Reit am Winkl, die Schwester übernahm eine Bürotätigkeit in Traunstein. Das ist umso bemerkenswerter, als berufliche Tätigkeiten für Frauen damals noch alles andere als selbstverständlich waren.

    Dabei ging die Unterstützung der Schwester noch weit über das Finanzielle hinaus. Mit zwanzig Jahren trat sie der Ordensgemeinschaft der Tertiarschwestern bei, nahm dort den Namen Chiara an — und folgte Joseph anschließend als dessen Haushälterin von Wirkungsstätte zu Wirkungsstätte.

    Das waren zunächst die Universitäten Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg, wo er als Professor Theologie lehrte und dazu forschte. Diese akademischen Stationen kamen nicht von ungefähr, denn Ratzinger liebte die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben.

    Aus diesem Grund tat er sich schwer mit einer Entscheidung, als ihm 1977 das Amt des Erzbischofs von München und Freising angeboten wurde. Eigentlich wollte Ratzinger gern in seinem gewohnten akademischen Umfeld bleiben, doch er verstand das Angebot schließlich als eine Gelegenheit, dem christlichen Glauben zu dienen – und nahm an.

    Schon vier Jahre später ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Präfekten der Glaubenskongregation in Rom. Das ist die zentrale Instanz für Glaubens- und Sittenlehre der katholischen Kirche. Ratzinger fühlte sich zwar geehrt, ging aber davon aus, nicht länger als zwei Amtszeiten zu bleiben.

    Denn als Präfekt blieb ihm wenig Zeit für seine eigenen theologischen Arbeiten. Deshalb bat er 1991, zehn Jahre nach seiner Ernennung, Papst Johannes Paul II. darum, ihn von seinem Amt zu befreien. Ratzinger war zu diesem Zeitpunkt 64 Jahre alt und sehnte sich danach, sich in sein Haus in Pentling bei Regensburg zurückzuziehen und seiner geliebten Wissenschaft nachzugehen.

    Als Grund führte er unter anderem den Tod seiner Schwester Maria an. Mit ihr verlor Ratzinger nicht nur einen seiner vertrautesten Mitmenschen, sondern auch seine wertvolle häusliche Hilfe. Und auf die war er mehr denn je angewiesen, weil er durch eine Gehirnblutung Probleme mit dem linken Auge bekommen hatte und fortan körperlich geschwächt war.

    Doch der Papst lehnte ab – Ratzinger war zu wertvoll auf der Position des Präfekten. Weitere fünf Jahre später, also 1996, versuchte dieser erneut, von dem Posten loszukommen. Diesmal schlug er dem Papst vor, ihn zum Archivar der römisch-katholischen Kirche zu machen.

    Wenn er sich schon nicht ganz zurückziehen durfte, dachte Ratzinger wohl, dann wollte er wenigstens in eine Umgebung voller Bücher und geschichtsträchtiger Schriften, sprich in die vatikanische Bibliothek. Doch wieder lehnte Papst Johannes Paul II. ab. Er dachte überhaupt nicht daran, Ratzinger in irgendeine Form von Ruhestand zu schicken. Im Gegenteil.

    2002 erhielt Ratzinger das zweithöchste Amt im Vatikan: Er wurde Vorsitzender des Kardinalskollegiums. Also solcher bekam er die immer stärkeren gesundheitlichen Probleme von Papst Johannes Paul II. hautnah mit. Daran, dessen Nachfolger zu werden, dachte er allerdings zu keiner Sekunde.

    6. A

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    Worum geht es in Nichts als die Wahrheit?

    Mit seinem Rücktritt 2013 sorgte Papst Benedikt XVI. für große Aufregung. Denn in zweitausend Jahren war er erst der zweite Papst, der sein Amt freiwillig niederlegte. In Nichts als die Wahrheit (2023) erklären wir dir, wie es dazu kam. Außerdem zeichnen wir den Lebensweg von Benedikt XVI. nach und versuchen, ihm als Menschen etwas näherzukommen. 

    Wer Nichts als die Wahrheit lesen sollte

    • Anhängerinnen und Anhänger der katholischen Kirche
    • alle, die wissen wollen, wie es zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI. kam
    • Menschen, die sich für Religion interessieren

    Über den Autor

    Kaum einer kannte Papst Benedikt XVI. so gut wie Georg Gänswein. Seit 2003 als dessen Privatsekretär tätig, teilte er viele Dinge des Alltags mit Benedikt und erlebte nicht zuletzt dessen historischen Rücktritt hautnah mit. Auch danach blieb er dem emeritierten Papst treu und begleitete ihn bis zu dessen Tod. 

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