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Wie meine Internet-Liebe zum Albtraum wurde

Das Phänomen Realfakes

Von Victoria Schwartz
12 Minuten
Audio-Version verfügbar
Wie meine Internet-Liebe zum Albtraum wurde: Das Phänomen Realfakes von Victoria Schwartz

Im Internet existieren künstliche Personenprofile, sogenannte Realfakes, die mit großem Aufwand gestaltet und gepflegt werden und mit denen viele Menschen getäuscht werden. Besonders folgenschwer ist dieser Betrug, wenn sich Menschen beim Online-Dating in eine dieser nicht existenten Personen verlieben. Dieser Erfahrungsbericht von Victoria Schwartz zeigt, dass das Phänomen verbreiteter ist, als man denkt, und dass ihm längst nicht nur Internet-Laien zum Opfer fallen.

  • Jeder, der auch nur den leisesten Zweifel an der Identität einer Internetbekanntschaft hat
  • Jeder, der noch nie etwas von Realfakes gehört hat
  • Jeder, der sich mit dem Thema Liebe im digitalen Zeitalter beschäftigt

Victoria Schwartz lebt in Hamburg und arbeitet u.a. als Kommunikationsdesignerin, Texterin und Autorenfilmerin. Sie wurde selbst zum Opfer eines Realfakes und steht anderen Betroffenen seit dieser Erfahrung mit Rat und Tat zur Seite. Wie meine Internet-Liebe zum Albtraum wurde (2015) ist ihr erster Bestseller.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Wie meine Internet-Liebe zum Albtraum wurde

Das Phänomen Realfakes

Von Victoria Schwartz
  • Lesedauer: 12 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 7 Kernaussagen
Wie meine Internet-Liebe zum Albtraum wurde: Das Phänomen Realfakes von Victoria Schwartz
Worum geht's

Im Internet existieren künstliche Personenprofile, sogenannte Realfakes, die mit großem Aufwand gestaltet und gepflegt werden und mit denen viele Menschen getäuscht werden. Besonders folgenschwer ist dieser Betrug, wenn sich Menschen beim Online-Dating in eine dieser nicht existenten Personen verlieben. Dieser Erfahrungsbericht von Victoria Schwartz zeigt, dass das Phänomen verbreiteter ist, als man denkt, und dass ihm längst nicht nur Internet-Laien zum Opfer fallen.

Kernaussage 1 von 7

Digitale Realfakes sind die neue Variation eines bekannten Phänomens.

Die Vortäuschung von Existenz und Identität gibt es bereits seit Jahrtausenden, aber in der Zeit von Entpersonalisierung im Internet und den sozialen Medien nimmt das Phänomen deutlich extremere Formen an. Allein der jugendliche Schmusebarde Justin Bieber verlor 2014 auf einen Schlag sage und schreibe 3,5 Millionen Instagram-Follower, als der Anbieter unzählige gefälschte Accounts löschte.

Hinter der Illusion stecken reale Personen mit realen Gefühlen – nur eben mit falscher Identität und falscher Biographie. Zu einem überzeugenden Realfake gehört nämlich auch ein falscher Familien- und Freundeskreis, der sich aus anderen Fake-Accounts rekrutiert und zahlreiche Fotos auf verschiedenen Plattformen verknüpft.

Schwartz grenzt den Begriff von anderen verwandten Phänomenen ab: Realfakes sind demnach keine Profile, bei denen jemand lediglich einen falschen Namen angibt oder bei denen reale Identitäten für kriminelle oder parodistische Zwecke gestohlen werden. Sie sind keine Romantic Scammer, die romantische Gefühle und Erwartungen erzeugen, um dann Geld zu erbitten, und auch keine Fun-Fakes zum Gamen oder Flirten.

Schwartz’ Erfahrungen zeigen außerdem, dass es sich bei den Opfern von Realfake-Betrügern nicht um leichtgläubige Internet-Laien handelt. Während der Recherche für ihr Buch erhielt die Autorin über 200 Zuschriften betroffener Männer und Frauen aller Alters- und Berufsgruppen, von denen die meisten das Netz beruflich nutzen.

Die Dunkelziffer der Betroffenen wird noch deutlich höher liegen: Wissenschaftliche Erhebungen gibt es bis dato keine, das Phänomen ist bislang kaum bekannt und viele Opfer haben aus Scham noch nie über ihre Erfahrungen gesprochen.

Wer steckt nun aber hinter den Realfakes?

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