
Besser als eine Zusammenfassung
Zusammenfassung von How Music Got Free
Stephen Witt
Wie zwei Erfinder, ein Plattenboss und ein Gauner eine ganze Industrie zu Fall brachten
- 11 Kernaussagen
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How Music Got Free
in 11 Kernaussagen verstehen
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Kernaussagen in How Music Got Free
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Kernaussage 1 von 11
Schon als die CD populär wurde, begannen deutsche Forscher mit der Entwicklung von MP3.
Als in den Achtzigerjahren die ersten CDs in den Regalen der Plattenläden auftauchten, waren die silbernen Scheiben für Verbraucher eine Sensation: eine noch nie da gewesene Qualität! So klein! So modern! Doch einige Leute wussten bereits in diesem Jahrzehnt, dass die CD nur eine Übergangslösung sein würde. Denn ein viel effizienteres System steckte bereits in den Kinderschuhen.
Das neue System entstand im Bereich der Psychoakustik. Diese Disziplin beschäftigt sich damit, wie Menschen Töne wahrnehmen. 1987 wurde dazu am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen ein eigenes Forscherteam gebildet. Unter der Leitung von Karlheinz Brandenburg, der damals noch Doktorand war, erforschten mehrere Akustiker, Ingenieure und Elektrotechniker eine spannende Frage: Welche Daten digitaler Musik können vom menschlichen Gehör und Gehirn nicht wahrgenommen werden und daher in den Dateien einfach weggelassen werden? Mit anderen Worten: Wie lässt sich digitale Musik so komprimieren, dass sie zwar aus weniger Daten besteht, aber sich trotzdem gleich anhört?
Ziel der Forscher war es, die Größe eines Songs auf einer CD, die damals ungefähr 1,4 Millionen Bits betrug, zu halbieren. Dazu analysierten sie alle möglichen Musikstile, Instrumente und sogar Vogelgezwitscher oder das Geräusch eines Flugzeugs auf die Komponenten, die für uns nicht wahrnehmbar sind, und reduzierten die Datenmenge nach und nach.
Als besonders knifflig stellte sich die Reduktion der menschlichen Stimme dar. Für die Tests dazu verwendete das Team um Brandenburg den Song Tom’s Diner von Suzanne Vega – ihr haben wir es also zu verdanken, dass auch Stimmen in MP3 perfekt klingen. Damit hat sich die Sängerin den Ruf als Mutter der MP3-Datei erworben.
Nach zwei Jahren und einer Reise nach New York in die AT&T Bell Labs, wo ein Team zu einem ähnlichen Projekt forschte, hatten es die Fraunhofer endlich geschafft: 1989 war der Sound von MP3 von dem der CD nicht mehr zu unterscheiden.
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Worum geht es in How Music Got Free?
In How Music Got Free (2015) geht es um die sagenhafte Geschichte von MP3. Diese Blinks erzählen dir, wie deutsche Forscher das Dateiformat erfanden und damit beinahe die Musikindustrie in den Ruin getrieben hätten. Du lernst dabei viele Leute kennen, die die Verbreitung digitaler Musik und unsere Hörgewohnheiten beeinflusst haben – von den Schmugglern in einem CD-Presswerk bis hin zu einem mächtigen Plattenboss, der den Wert von YouTube erkannte.
Wer How Music Got Free lesen sollte
- Menschen, die sich für das Urheberrecht und Netzpolitik interessieren
- Alle, die viel Musik aus ungeklärter Quelle auf ihrem Rechner haben
- Jeder, der erleben möchte, wie spannend Geschichten aus der IT sein können
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Ekaterina S.
Als ich sah, dass Blinkist für das Buch „Rich Dad, Poor Dad“ ein Blink im Infografik-Stil erstellt hatte, war das eine gute Erinnerung an die Konzepte, die ich liebte.
Ines S.
Ich bin begeistert. Ich liebe Bücher aber durch zwei kleine Kinder komme ich einfach nicht zum Lesen. Und ja, viele Bücher haben viel bla bla und die Quintessenz ist eigentlich ein Bruchteil.[break]Genau dafür ist Blinkist total genial! Es wird auf das Wesentliche reduziert, die Blinks sind gut verständlich, gut zusammengefasst und auch hörbar! Das ist super. 80 Euro für ein ganzes Jahr klingt viel, aber dafür unbegrenzt Zugriff auf 3000 Bücher. Und dieses Wissen und die Zeitersparnis ist unbezahlbar.
Guillem B.
Lebensverändernd. Die Idee, die Kernaussagen eines Buches in so kurzer Zeit erfassen zu können, eröffnet wirklich zahlreiche Möglichkeiten, um sich in jedem Lebensbereich schneller weiterzuentwickeln.
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