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Warum es die Welt nicht gibt

Entdecken, was die Welt im Innersten zusammenhält

Von Markus Gabriel
15 Minuten
Audio-Version verfügbar
Warum es die Welt nicht gibt von Markus Gabriel

In den Blinks zu Warum es die Welt nicht gibt (2013) geht es um alles, das Ganze und den gesamten Rest. Wenn dir das widersprüchlich erscheint, bist du schon mittendrin im Thema. Wir werden sehen, warum es das Ganze, nämlich die Welt, nicht gibt, dafür aber alles andere.

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  • Freunde des Nachdenkens und Philosophierens
  • Alle, die hinter die Kulissen unseres Sprachgebrauchs schauen wollen

Markus Gabriel (geb. 1980) wurde mit 29 Jahren zum jüngsten Professor der Philosophie in Deutschland. Er lehrt seitdem Erkenntnistheorie in Bonn und verfasste bereits zahlreiche Bücher, darunter Ich ist nicht Gehirn: Philosophie des Geistes für das 21. Jahrhundert (2015).

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Warum es die Welt nicht gibt

Von Markus Gabriel
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 9 Kernaussagen
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Warum es die Welt nicht gibt von Markus Gabriel
Worum geht's

In den Blinks zu Warum es die Welt nicht gibt (2013) geht es um alles, das Ganze und den gesamten Rest. Wenn dir das widersprüchlich erscheint, bist du schon mittendrin im Thema. Wir werden sehen, warum es das Ganze, nämlich die Welt, nicht gibt, dafür aber alles andere.

Kernaussage 1 von 9

Die Welt ist nicht das Universum.

Es gibt viele Arten, sich große Fragen zu stellen: Was ist die Welt? Was ist der Mensch? Was ist das Sein? Was ist das Universum? Wir versuchen mal, uns den Antworten auf diese Fragen zu nähern.

Vom Universum spricht man in unserer Zeit häufig, wenn man sich auf das Allumfassende beziehen möchte. Man meint dann schlichtweg das große Ganze, alles zusammen. Genau betrachtet fehlt im Universum aber so einiges.

Schauen wir uns das genauer an. Wenn wir uns die Welt als das Universum vorstellen, assoziieren wir damit bspw. gigantische Galaxienhaufen, wie wir sie von den Aufnahmen des Hubble-Weltraumteleskops kennen. In diese Aufnahmen könnten wir noch hineinzoomen bis zu den kleinsten physikalischen Teilchen; und wenn wir alle diese Teilchen zusammennehmen, haben wir das Universum. Daran sieht man, dass das Universum Gegenstandsbereich der Physik ist.

Ein Gegenstandsbereich umfasst außer den Dingen darin – also im Falle des Universums Planeten, Schwarze Löcher, Neutronen etc. – auch die Regeln, wie diese zusammenhängen, z.B. das Gravitationsgesetz. Der Gegenstandsbereich des Universums beinhaltet dementsprechend alles, worüber die Physik spricht und was man mit den Methoden der Physik untersuchen kann.

Vieles bleibt dabei aber ausgeklammert. Ein Beispiel: Stelle dir mal kurz Einhörner in Polizeiuniform auf der Rückseite des Mondes vor. Zack! Da sind sie. Gerade hast du an sie gedacht. Im Universum kommen sie allerdings nicht vor. Das heißt: So ganz umfasst das Universum also doch nicht alles. Irgendwo ist ein Haar in der Suppe unserer Konzepte. Und genau dafür gibt es die Philosophie.

Wie die Einhörner werden auch Staaten, Traumwelten, Ereignisse, die nicht geschehen sind, sowie unsere Gedanken über all diese Dinge nicht im Begriff des Universums erfasst. Nichts davon wird von der Physik untersucht, trotzdem gehört all das auch zur Welt.

Daran sehen wir, dass der Begriff „Welt“ mehr umfasst als der Begriff „Universum“. Wenn sich jemand die Frage nach dem Sinn des Ganzen stellt und dabei an die kalten Weiten des Weltalls und schwingende Elementarteilchen denkt, ist es also nachvollziehbar, dass er sich irgendwie verloren und unbehaust fühlt.

Und falls du dich gerade gefragt hast, ob die Einhörner wirklich existieren, nur weil du an sie gedacht hast: Das findest du im nächsten Blink heraus.

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