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Bitcoin, Blockchain und Kryptoassets

Eine umfassende Einführung

Von Aleksander Berentsen & Fabian Schär
13 Minuten
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Bitcoin, Blockchain und Kryptoassets: Eine umfassende Einführung von Aleksander Berentsen & Fabian Schär

Bitcoin, Ethereum, Litecoin – wenige Jahre nach der Einführung der ersten Kryptowährung Bitcoin gibt es bereits mehrere Anbieter verschlüsselter digitaler Zahlungsmittel. Aber wie funktioniert eigentlich das Blockchain-System? Und was sind die technischen Grundlagen von Kryptowährungen? Bitcoin, Blockchain und Kryptoassets  (2017) beleuchtet, wie sicher ein Blockchain-Buchungssystem ist und wie es auch andere Datennetzwerke revolutionieren könnte.

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  • Alle, die sich für alternative Formen der Bezahlung und Organisation interessieren

Fabian Schär lehrt Grundlagen zum Thema Blockchain an der Universität Basel und ist u.a. als Unternehmensberater im Bereich Digital Banking tätig. Der größte Teil von Bitcoin, Blockchain und Kryptoassets geht auf seine Forschungsergebnisse im Rahmen seiner Dissertation zurück.

Aleksander Berentsen ist Professor für Wirtschaftstheorie an der Universität Basel. Er betreute Fabian Schärs Dissertation als Doktorvater und wirkte in dieser Funktion auch an der Entstehung des Buches mit.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Bitcoin, Blockchain und Kryptoassets

Eine umfassende Einführung

Von Aleksander Berentsen & Fabian Schär
  • Lesedauer: 13 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 8 Kernaussagen
Bitcoin, Blockchain und Kryptoassets: Eine umfassende Einführung von Aleksander Berentsen & Fabian Schär
Worum geht's

Bitcoin, Ethereum, Litecoin – wenige Jahre nach der Einführung der ersten Kryptowährung Bitcoin gibt es bereits mehrere Anbieter verschlüsselter digitaler Zahlungsmittel. Aber wie funktioniert eigentlich das Blockchain-System? Und was sind die technischen Grundlagen von Kryptowährungen? Bitcoin, Blockchain und Kryptoassets  (2017) beleuchtet, wie sicher ein Blockchain-Buchungssystem ist und wie es auch andere Datennetzwerke revolutionieren könnte.

Kernaussage 1 von 8

Netzwerke wie das Bitcoin-System können den digitalen Geldtransfer revolutionieren.

Vom Nischenphänomen zur Schlagzeile: Ende 2017 waren Bitcoins und Blockchains plötzlich in aller Munde. Parallel nahm die Anzahl der Fragen zu, was Bitcoin eigentlich sei und ob es tatsächlich als Zahlungsmittel infrage käme. Dies führt uns direkt zur grundlegenden Frage, wozu Geld überhaupt da ist.

Die Menschen kamen jahrtausendelang ohne Geld aus. Solange sie in kleinen Gruppen zusammenlebten, in denen man sich kannte und vertraute, wurden Waren und Gefälligkeiten direkt getauscht. Man konnte sich schließlich merken, wem man was zu verdanken hatte und schuldig war. Dieses Erinnern und Vertrauen war die Grundlage für den Konsens, der Handel möglich machte.

Schwierig wurde es, als der Handel mit Fremden begann. Man konnte nicht von einem Wiedersehen ausgehen, sodass Gedächtnis und Vertrauen nicht mehr als Tauschbasis ausreichten. Im Zuge dessen kam die Idee des Geldes auf: Eine Ware oder Leistung wurde nicht mehr mit dem Versprechen einer zukünftigen Gegenleistung bezahlt, sondern mit barer Münze – einer handfesten Währung mit festem und eintauschbarem Wert.

Für lange Zeit war Bargeld dann das wichtigste Zahlungsmittel. Bis ein weiterer Meilenstein der Entwicklung seine Effizienz und Vertrauenswürdigkeit infragestellte: die Digitalisierung. Der elektronische Geldtransfer wurde nun von Zwischeninstanzen wie Banken übernommen. Bis heute speichern und überwachen sie die Daten aller Systemteilnehmer in einem zentralen Netzwerk, um eine gewisse Sicherheit zu garantieren und das Vertrauen zu schaffen, das die Grundlage für den Konsens darstellt.

Die zentrale Speicherung aller Daten macht das System allerdings zunehmend anfällig für Hackerangriffe und sonstige Manipulationsversuche. Und genau diese Sicherheitslücken bedrohen jenes Vertrauen, das die Basis für den Geldtransfer über Banken bildet. Hier kommt das Bitcoin-System ins Spiel, das dazu einen alternativen Ansatz präsentiert: Die Daten aller interagierenden Systemteilnehmer werden dezentral so gespeichert, dass sie jeder jederzeit einsehen kann.

Die Daten liegen nicht an einem zentralen „Ort“, sondern, wie einzelne Sicherheits-Backups, bei allen Netzwerkteilnehmern verteilt. Angriffe auf einzelne Backups der aktuellen Systemversion sind wirkungslos, weil immer noch etliche gültige, unkorrumpierte Versionen existieren. Das schafft Transparenz und stellt das Vertrauen und den Konsens wieder her. Und: Es macht profitorientierte Zwischeninstanzen wie Banken überflüssig.

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