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Madame Moneypenny

Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können

Von Natascha Wegelin
13 Minuten
Audio-Version verfügbar
Madame Moneypenny: Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können von Natascha Wegelin

Emanzipation erfordert Selbstbewusstsein, sie kann anstrengend sein und manchmal ganz schön langwierig – besonders wenn es ums Geld geht. Viele Frauen halten sich für wirtschaftlich ungeschickt und desinteressiert und überlassen ihre Finanzen daher von vornherein dem Partner. Damit unterwerfen sie sich freiwillig dem patriarchalen System und reproduzieren die etablierten Machtverhältnisse. Höchste Zeit also, dass Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen. Wie das geht, erfahren Leser und Leserinnen in Madame Moneypenny (2018). Hier wird Schritt für Schritt erklärt, wie frau Kontrolle über ihr Geld gewinnt und ihre finanziellen Ziele erreichen kann.

  • Emanzipierte Frauen und solche, die es werden wollen
  • Alle, die ihre finanzielle Situation verbessern wollen
  • Jede, die glaubt, nicht mit Geld umgehen zu können

Natascha Wegelin hat es getan, und zwar von Anfang an – sie hat ihre Finanzen selbst in die Hand genommen: Ihr erstes Unternehmen gründete sie mit 26 Jahren, nachdem sie ein BWL-Studium abgeschlossen und bereits erste Berufserfahrungen bei Parship und Google gesammelt hatte. Heute ist sie v.a. als Unternehmerin und Privatanlegerin tätig. Nebenher betreibt sie den Blog madamemoneypenny.de und bietet regelmäßig Seminare und Webinare für Frauen an, in denen die Wirtschaftsexpertin erklärt, wie man die finanzielle Unabhängigkeit von Staat und Partner erreicht. Madame Moneypenny ist ihr erstes Buch.

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Madame Moneypenny

Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können

Von Natascha Wegelin
  • Lesedauer: 13 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 8 Kernaussagen
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Madame Moneypenny: Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können von Natascha Wegelin
Worum geht's

Emanzipation erfordert Selbstbewusstsein, sie kann anstrengend sein und manchmal ganz schön langwierig – besonders wenn es ums Geld geht. Viele Frauen halten sich für wirtschaftlich ungeschickt und desinteressiert und überlassen ihre Finanzen daher von vornherein dem Partner. Damit unterwerfen sie sich freiwillig dem patriarchalen System und reproduzieren die etablierten Machtverhältnisse. Höchste Zeit also, dass Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen. Wie das geht, erfahren Leser und Leserinnen in Madame Moneypenny (2018). Hier wird Schritt für Schritt erklärt, wie frau Kontrolle über ihr Geld gewinnt und ihre finanziellen Ziele erreichen kann.

Kernaussage 1 von 8

Es gibt noch immer viele Frauen, die freiwillig auf ihre finanzielle Unabhängigkeit verzichten.

„Mein Mann kennt sich eh viel besser mit Wirtschaft aus“, heißt es bei so mancher Frau. „Warum sollte er sich dann nicht auch um die Finanzen der Familie kümmern? Ein gemeinsames Konto ist doch praktisch, und wenn erst einmal die Kinder da sind, dann wird er sowieso das meiste Geld mit nach Hause bringen.“ Moment mal, von wann stammt diese Aussage? Sie klingt ja wie aus den 50ern des letzten Jahrhunderts.

Ist sie aber nicht. Auch heute noch begeben sich viele Frauen freiwillig in die finanzielle Abhängigkeit. Sie interessieren sich einfach nicht für Wirtschaft – nicht einmal für die eigene. Doch wer die Kontrolle über sein Geld so leichtfertig abgibt, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn er eines Tages keines mehr hat, z.B. weil der ach so finanzbegabte Mann plötzlich das Weite gesucht hat.

Oder es ist andersherum: Die Frau würde sich gerne trennen, traut sich aber nicht, weil ihr Mann allein über das „gemeinsame“ Vermögen verfügt. Wie dringlich dieses Problem ist, zeigt eine aktuelle Studie aus Großbritannien. Hier gaben 28% der Befragten an, hauptsächlich aus finanziellen Gründen mit ihrem Partner zusammenzubleiben. Ein Großteil dieser 28% waren Frauen.

Ein noch erschreckenderes Bild zeigt sich beim Blick in die Zukunft: So werden bspw. 75% aller Frauen in Deutschland im Alter eine Rente von unter 400 Euro pro Monat erhalten. Wäre es angesichts dieses Risikos nicht angebracht über eine Zusatzversicherung oder andere Möglichkeiten der privaten Vorsorge nachzudenken?

Ein Mann ist keine Altersvorsorge, und die Folgen dieser bequemen Illusion können tragisch sein. Also, ran an den ungeliebten Speck. Höchste Zeit, der Welt und dir selbst zu beweisen, dass Frauen und Finanzen genauso zusammengehören wie Männer und Moneten.

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