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Cryptocoins

Investieren in digitale Währungen

Von Aaron Koenig
13 Minuten
Audio-Version verfügbar
Cryptocoins: Investieren in digitale Währungen von Aaron Koenig

Der Bitcoin und allgemein Kryptowährungen sind derzeit in aller Munde. Aber was genau hat es damit auf sich? Was verbirgt sich hinter Vokabeln wie Blockchain, Mining oder Proof-of-Stake? Aaron Koenig klärt in Cryptocoins (2017) die wesentlichen Fragen rund um digitale Währungen und zeigt auf, wann es sich lohnt, selbst in die neue Form von Geld zu investieren.

  • Jeder, der sich fragt, warum Bitcoins heute so viel wert sind
  • Alle, die erwägen, in Kryptowährungen zu investieren
  • Neugierige, die sich von den Möglichkeiten der dezentralisierten Organisation für andere Bereiche des Lebens inspirieren lassen möchten

Aaron Koenig ist schon seit 2011, also den frühen Anfängen des Bitcoin-Hypes, in der Szene aktiv. Viele Unternehmen verlassen sich in diesem Themenspektrum auf seinen Rat. Vor dem aktuellen Buch hat er Kryptowährungen und ihre Möglichkeiten bereits in seinem Bestseller Bitcoin – Geld ohne Staat beleuchtet.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Cryptocoins

Investieren in digitale Währungen

Von Aaron Koenig
  • Lesedauer: 13 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 8 Kernaussagen
Cryptocoins: Investieren in digitale Währungen von Aaron Koenig
Worum geht's

Der Bitcoin und allgemein Kryptowährungen sind derzeit in aller Munde. Aber was genau hat es damit auf sich? Was verbirgt sich hinter Vokabeln wie Blockchain, Mining oder Proof-of-Stake? Aaron Koenig klärt in Cryptocoins (2017) die wesentlichen Fragen rund um digitale Währungen und zeigt auf, wann es sich lohnt, selbst in die neue Form von Geld zu investieren.

Kernaussage 1 von 8

Hinter Kryptowährungen steckt die Idee, dass sich ein Geldsystem dezentral und trotzdem betrugssicher organisieren lässt.

Begeben wir uns gedanklich ins Jahr 2008: Die Börse liegt in den Nachwehen der Finanzkrise und damit noch so ziemlich in Schutt und Asche. Regierungen, Anleger und die Finanzwelt sind gleichermaßen erschüttert von der enormen Fallhöhe und den dramatischen Verlusten, die entstanden waren. In diese Lücke der Unsicherheit hinein entwickelt jemand unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto die erste Kryptowährung, den Bitcoin, und gibt die Erfindung über eine Kryptografie-Mailingliste bekannt. Bis heute weiß niemand, wer oder wie viele Personen sich hinter Satoshi Nakamoto verbergen. Was steckte hinter Nakamotos Idee?

In unserem bisherigen Finanzsystem sind Regierungen und Geschäftsbanken auf zentralisierte Instanzen wie die Zentralbanken angewiesen. Diese entscheiden, wie viel neues Geld in Umlauf gebracht wird und wer wie viel Geld geliehen bekommt. Dieser Ablauf soll zu einer Stabilisierung des jeweiligen Wirtschaftssystems beitragen, führt aber unweigerlich durch den Neudruck von Geld auch zu einem kontinuierlichen Wertverfall. Dies schadet allen Anlegern, die ihr Geld mühsam erspart oder in diese Währung investiert haben. Besonders problematisch sind Zentralwährungen außerdem in Ländern, in denen viel Korruption herrscht, da das Geld dort großen Wertschwankungen unterliegt und somit zur Instabilität des Systems beiträgt.

Mit der Erfindung der Kryptocoins wurde dem Bankensystem die monopolisierte Macht über das Geld entrissen, denn auf einmal können Menschen direkt, dezentral und anonym ein Geldsystem betreiben, ohne von Mittelsmännern, Zentralwährungen und v.a. den Banken abhängig zu sein.

Allerdings wird so ein digitales System durch das Wegfallen von Kontrollinstanzen natürlich anfällig für Manipulation oder Hackerversuche. Und wer soll eigentlich überwachen, dass alles mit rechten Dingen zugeht? Genau deshalb wurde bei der Einführung von Kryptocoins besonders auf die Manipulationssicherheit geachtet, indem technische Grundlagen geschaffen wurden, die schwer zu knacken sind und damit gleichzeitig eine staatliche Aufsicht überflüssig machen.

Wir haben es also mit einer Technologie zu tun, die einen direkten Austausch zwischen Nutzern ohne eine zentrale Zwischeninstanz wie Staaten oder Banken ermöglicht. Und diese Technologie hat auch einen Namen: Blockchain. Was sich genau dahinter verbirgt, erfährst du im nächsten Blink.

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