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Die unbewohnbare Erde

Leben nach der Erderwärmung

By David Wallace-Wells
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Die unbewohnbare Erde: Leben nach der Erderwärmung by David Wallace-Wells

Uns läuft die Zeit davon: Der Klimawandel ist keine ferne Dystopie, sondern düstere Realität. Die Blinks zu Die unbewohnbare Erde (2019) sind ein letzter Weckruf. Sie beschreiben ungeschönt und unbarmherzig, welche Katastrophen jedes weitere Grad Erderwärmung zur Folge hat. Du erfährst, warum wir uns auf Wetterextreme, Flächenbrände, tödliche Luftverschmutzung und ganz neue Krankheiten einstellen müssen. Und du wirst bei der Lektüre dieser Blinks verstehen, warum wir dringend handeln müssen, um unseren Planeten zu retten.

  • Klimabewusste Menschen, die knallharte Fakten brauchen
  • Alle, die glauben, der Klimawandel würde sie nicht betreffen
  • Alle, die Interesse am Fortbestand unserer Spezies haben

David Wallace-Wells ist Kolumnist und stellvertretender Chefredakteur beim New York Magazine. Er ist außerdem Fellow bei New America, einem Think-Tank für politische Themen von der Gesundheitsversorgung über die Gender-Debatte bis zum Umweltschutz.

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Die unbewohnbare Erde

Leben nach der Erderwärmung

By David Wallace-Wells
  • Read in 18 minutes
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  • Contains 11 key ideas
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Die unbewohnbare Erde: Leben nach der Erderwärmung by David Wallace-Wells
Synopsis

Uns läuft die Zeit davon: Der Klimawandel ist keine ferne Dystopie, sondern düstere Realität. Die Blinks zu Die unbewohnbare Erde (2019) sind ein letzter Weckruf. Sie beschreiben ungeschönt und unbarmherzig, welche Katastrophen jedes weitere Grad Erderwärmung zur Folge hat. Du erfährst, warum wir uns auf Wetterextreme, Flächenbrände, tödliche Luftverschmutzung und ganz neue Krankheiten einstellen müssen. Und du wirst bei der Lektüre dieser Blinks verstehen, warum wir dringend handeln müssen, um unseren Planeten zu retten.

Key idea 1 of 11

Die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens sind hoffnungslos optimistisch.

Als sich die Mehrheit der Staatsoberhäupter 2015 zum Pariser Klimaabkommen durchrang, schien es, als würden wir die Kurve kriegen. Die Politiker einigten sich auf das zentrale Ziel, die globale Erderwärmung auf zwei Grad Celsius im Vergleich zur Zeit vor der Industrialisierung zu begrenzen. Es schien, als hätte die Menschheit den Ernst der Lage erkannt. Inzwischen steht fest, dass wir diese Ziele verfehlen werden.

Die zwei Grad waren so etwas wie eine magische Grenze, die Schwelle, ab der der Klimawandel richtig hässlich wird. Das Problem ist, dass wir die Zwei-Grad-Grenze nicht einhalten werden.

Nehmen wir nur den Bericht des Weltklimarats IPCC von 2018. Darin steht sinngemäß: Selbst wenn alle Regierungen sämtliche im Pariser Abkommen beschlossenen Maßnahmen sofort radikal umsetzen, wird sich die Erde trotzdem um 3,2 Grad aufheizen. Dabei war 2019 kein einziges Industrieland auch nur annähernd auf dem Weg, all seine Klimaziele zu erreichen. 

Was das konkret für uns bedeutet? Es bedeutet, dass sogar unsere optimistischsten Zukunftsaussichten düster sind. Selbst wenn morgen alle Länder der Welt aufwachen und die Pariser Emissionsziele wie durch ein Wunder erfüllen, schmilzt die Eisdecke der Erde immer noch innerhalb unserer Lebenszeit. 

Bei einer globalen Erwärmung von drei Grad würden Hunderte Großstädte überflutet, darunter Miami, Schanghai und Hongkong. Südeuropa würde ganzjährig unter extremer Dürre leiden und die verheerenden Waldbrände in den USA würden jedes Jahr sechsmal so viel Land verwüsten. Und wie gesagt: Das ist alles noch optimistisch.

Im Worst-Case-Szenario der Vereinten Nationen heizt sich die Erde bis 2100 um unglaubliche acht Grad auf. In dem Fall wäre die gesamte Äquatorregion unbewohnbar. Unsere Wälder würden in gigantischen Feuerstürmen verbrennen. Zwei Drittel aller Städte weltweit würden überschwemmt, und tropische Krankheiten würden selbst in der Gegend wüten, die wir einst „Arktis“ nannten.

Das vielleicht Erschreckendste an der Erderwärmung ist allerdings ihr Tempo. Die Geologie beschreibt die Erde seit jeher als träges System, das Millionen von Jahren braucht, um sich zu verändern. Diese Vorstellung erweist sich jetzt als gefährlicher Irrtum.

Der Großteil der CO2-Emissionen wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg produziert, über die Hälfte allein in den letzten drei Jahrzehnten. Man kann also ohne Übertreibung sagen, dass wir den Planeten innerhalb einer einzigen Generation in die Knie gezwungen haben – und dass die Verantwortung für seine Rettung allein in unserer Hand liegt.

Um das zu schaffen, müssen wir aber zunächst die Folgen des Klimawandels verstehen. Und die sind weitaus komplexer, als man denkt.

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