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Das Frustjobkillerbuch

Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten

By Volker Kitz & Manuel Tusch
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Das Frustjobkillerbuch by Volker Kitz & Manuel Tusch

Über 85 Prozent der Berufstätigen sind mit ihrem aktuellen Job unzufrieden. Viele von ihnen würden ihn lieber heute als morgen gegen einen anderen eintauschen. Doch ist ein Jobwechsel wirklich die richtige Lösung, um dem Frust zu entkommen? Die Blinks zum Frustjobkillerbuch (2008) erklären dir, wieso dich viele Probleme an jedem nur denkbaren Arbeitsplatz wieder einholen werden. Sie zeigen dir auch, wie du trotzdem glücklicher im Berufsleben werden kannst.

  • Berufseinsteiger und Jobsuchende
  • Beschäftigte, die ihre Kollegen nicht leiden können
  • Alle, die ihre Lebenszufriedenheit steigern wollen

Volker Kitz ist Berater und Jurist. Er schreibt für Die Zeit, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Welt am Sonntag. Manuel Tusch arbeitet als Kommunikations- und Medienpsychologe. Er forscht und lehrt unter anderem in den Bereichen Beratung und Mediation. Als Gründer und Direktor des Instituts für Angewandte Psychologie bietet Tusch darüber hinaus Lehrgänge für angehende Businesscoaches an. Kitz und Tusch haben zusammen neben dem Frustjobkillerbuch auch den Spiegel-Bestseller Psycho? Logisch! verfasst.

 

Original: Das Frustjobkillerbuch © 2008 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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Das Frustjobkillerbuch

Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten

By Volker Kitz & Manuel Tusch
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  • Contains 7 key ideas
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Das Frustjobkillerbuch by Volker Kitz & Manuel Tusch
Synopsis

Über 85 Prozent der Berufstätigen sind mit ihrem aktuellen Job unzufrieden. Viele von ihnen würden ihn lieber heute als morgen gegen einen anderen eintauschen. Doch ist ein Jobwechsel wirklich die richtige Lösung, um dem Frust zu entkommen? Die Blinks zum Frustjobkillerbuch (2008) erklären dir, wieso dich viele Probleme an jedem nur denkbaren Arbeitsplatz wieder einholen werden. Sie zeigen dir auch, wie du trotzdem glücklicher im Berufsleben werden kannst.

Key idea 1 of 7

Auf manche Probleme wirst du in jedem Job stoßen – egal, wo du arbeitest.

Ob schlechte Bezahlung, laute Kollegen oder eine dickköpfige Chefin: Es gibt genügend Gründe dafür, warum dir die Vorstellung des nächsten Montags Kopfschmerzen bereiten könnte. Schauen wir uns einige etwas genauer an.

Einer der häufigsten Gründe für Frust im Job ist, dass wir uns nicht genügend anerkannt fühlen. Laut einer Umfrage der Initiative Neue Qualität der Arbeit denken etwa zwei Drittel aller Berufstätigen, sie bekämen gar keine oder zu wenig Anerkennung. Dass darunter die Arbeitsmoral leidet, kannst du dir wohl vorstellen. Da hast du dich mal wieder tagelang an einem Entwurf abgemüht, bist oft länger geblieben, als du müsstest, und was bekommst du als Dank? Nichts. Nicht mal ein kurzes „Danke“ per E-Mail war deinem Chef dein Einsatz wert. 

Ebenso wie beinahe jeder über fehlende Anerkennung klagt, hält sich auch fast jeder für unterbezahlt. Ganze achtzig Prozent aller Arbeitnehmer denken das. Wohlgemerkt ist diese Einschätzung subjektiver Natur, denn nicht jeder, der sich schlecht bezahlt fühlt, arbeitet unter seinem Marktwert. 

Die entscheidende Frage lautet: Können wir fehlende Anerkennung und das Gefühl, zu wenig zu verdienen, durch einen Jobwechsel umgehen? Ist das Gras grüner auf der anderen Seite? Allein die erwähnten Zahlen sprechen dagegen. Wenn sich laut Statistik die Mehrzahl der Menschen nicht genügend anerkannt fühlt, wirst du an einem anderen Arbeitsplatz auch nicht mehr Anerkennung finden. 

Und wie sieht es mit dem Verdienst aus? Wer mit seinem Gehalt unzufrieden ist, der kann doch zumindest sein Glück in einem besser bezahlten Job suchen, oder? Untersuchungen zeigen jedoch, dass wir dem subjektiven Eindruck, nicht genug entlohnt zu werden, auch dann nicht entgehen, wenn wir tatsächlich eine besser bezahlte Stelle annehmen. Das liegt daran, dass wir uns automatisch immer mit denen vergleichen, die uns ähnlich sind. Das heißt: Wenn du auf dem Bau arbeitest, dann vergleichst du dich mit anderen Arbeitern. Und wenn du Universitätsprofessorin bist, vergleichst du dich mit besser verdienenden Akademikern. Ob du also den Mindestlohn oder sechsstellige Summen im Jahr verdienst: Subjektiv wirst du immer das Gefühl haben, dass du zu wenig bekommst. 

Viele Menschen sind auch frustriert, weil sie sich in ihrem Job unfrei vorkommen, wie in ein Korsett aus Regeln gepresst. So beschweren sich selbst Spitzenpolitiker wie Ex-Innenminister Wolfgang Schäuble über einen zu geringen Handlungsspielraum. Der Grund: Freiheit und Relevanz schließen einander aus. Dein Job ist relevant, wenn er andere Menschen betrifft. Die Folge: Du musst Rücksprache halten, Kompromisse eingehen. All das schränkt deinen Spielraum gefühlt ein, gerade in hochrangigen Positionen. 

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