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Die Macht der Geographie

Wie sich Weltpolitik anhand von 10 Karten erklären lässt

Von Tim Marshall
16 Minuten
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Die Macht der Geographie: Wie sich Weltpolitik anhand von 10 Karten erklären lässt von Tim Marshall

Die Geopolitik ist ein unterschätztes Gebiet. Anhand beispielhafter Karten zeigt Die Macht der Geographie, wie Flüsse, Küsten und Berge darüber bestimmen, wie sich Staaten entwickeln, welche Kriege geführt werden und welche Bündnisse entstehen.

  • Studierende der internationalen Politik
  • Alle, die wissen möchten, wie Geographie, Politik und Geschichte zusammenhängen
  • Verfolger aktueller Nachrichten

Tim Marshall ist ein britischer Journalist, Fernsehreporter und Autor, der sich seit Langem mit internationaler Politik beschäftigt. Er war unter anderem Reporter für die BBC und über 24 Jahre lang Auslandskorrespondent für Sky News. In dieser Zeit hat er aus über 30 Ländern berichtet, unter anderem war er beim Jugoslawienkrieg, im Golfkrieg und beim arabischen Frühling vor Ort. Die Macht der Geographie ist sein drittes Buch und ein internationaler Bestseller.

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Die Macht der Geographie

Wie sich Weltpolitik anhand von 10 Karten erklären lässt

Von Tim Marshall
  • Lesedauer: 16 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 10 Kernaussagen
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Die Macht der Geographie: Wie sich Weltpolitik anhand von 10 Karten erklären lässt von Tim Marshall
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Die Geopolitik ist ein unterschätztes Gebiet. Anhand beispielhafter Karten zeigt Die Macht der Geographie, wie Flüsse, Küsten und Berge darüber bestimmen, wie sich Staaten entwickeln, welche Kriege geführt werden und welche Bündnisse entstehen.

Kernaussage 1 von 10

Russland ist geographisch gut geschützt, fürchtet sich aber trotzdem vor Angriffen.

Russland ist das größte Land der Erde: Es ist über 17 Millionen Quadratkilometer groß und erstreckt sich über elf Zeitzonen. Selbst heute dauert es sechs Tage, Russland per Bahn zu durchqueren. Das Land wird durch das Uralgebirge geteilt: Westlich davon befindet sich der europäische Teil Russlands, östlich davon Sibirien.

Russland ist durch seine Geographie gut geschützt. Wer von Westen angreifen möchte, muss die riesige nordeuropäische Tiefebene durchqueren. Sie ist aufgrund ihrer Größe schwer zu verteidigen. Allerdings werden für einen Angreifer auf dem Weg nach Moskau auch die Nachschublinien unhaltbar lang – was unter anderem Napoleon und Hitler feststellen mussten.

Auch im Osten ist Russland gut geschützt, denn in Sibirien gibt es außer Schnee nicht viel, was erobert oder angegriffen werden könnte. Selbst wenn jemand diese Mühe auf sich nehmen würde, kämen die Truppen vermutlich nur bis zum Uralgebirge, das schwierig zu überschreiten ist.

Trotzdem haben verschiedene Staaten wiederholt versucht, Russland anzugreifen und zwar immer von Westen aus: 1605 war es Polen, 1708 Schweden, 1812 Napoleon und dann zweimal, im Ersten und im Zweiten Weltkrieg, die Deutschen. Kein Wunder, dass Russland heute ängstlich reagiert, wenn sich die NATO beständig nach Osten erweitert und sich immer mehr ehemalige Mitglieder der Sowjetunion dem Westen zuwenden.

Auch Russlands Verhalten im Ukraine-Konflikt lässt sich teilweise mit seiner geopolitischen Lage erklären. Da Russland von Westen her relativ schwierig zu verteidigen ist, hat das Land versucht, die Ukraine als sichere Pufferzone an sich zu binden. Die Ukraine saß auf gewisse Weise zwischen den Stühlen und war gezwungen, sich zwischen dem Westen und Russland zu entscheiden. Das Ergebnis war, dass das Land auseinanderbrach. Putin hatte eigentlich keine Wahl: Er musste dafür sorgen, dass zumindest die Krim pro-russisch bleibt, denn dort ist die russische Schwarzmeerflotte beheimatet. Sewastopol ist der einzige eisfreie Hafen der russischen Marine und daher extrem wichtig für die Verteidigung des Landes.

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