So viel Freude, so viel Wut Buchzusammenfassung - das Wichtigste aus So viel Freude, so viel Wut
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Zusammenfassung von So viel Freude, so viel Wut

Nora Imlau

Gefühlsstarke Kinder verstehen und begleiten

4.5 (166 Bewertungen)
25 Min.

Kurz zusammengefasst

So viel Freude, so viel Wut ist ein Buch von Nora Imlau, das sich mit den facettenreichen Emotionen in der Elternschaft auseinandersetzt. Dabei bietet es Hilfe und Verständnis für die Höhen und Tiefen des Elternseins.

Inhaltsübersicht

    So viel Freude, so viel Wut
    in 8 Kernaussagen verstehen

    Audio & Text in der Blinkist App
    Kernaussage 1 von 8

    Gefühlsstarke Kinder machen kein Drama, sie erleben ein Drama. 

    Zwanzig junge Ballerinen üben Plié, nur eine hängt an der Stange und lacht sich kaputt. Zwanzig Kinder essen artig Blumenkohl, nur eines würgt lauthals, als müsste es sich gleich übergeben. Zwanzig Kinder begrüßen einander, nur eines rennt schreiend umher und umarmt alle so heftig, dass sie fast umfallen. Was ist es, das dieses Kind so besonders macht? 

    Diese Frage stellte sich Nora Imlau immer wieder, denn eines ihrer drei Kinder war von Geburt an irgendwie anders: feinfühliger, empfindlicher, aber auch wilder und rebellischer. Also begann Imlau zu recherchieren.

    In Deutschland gibt es verschiedene Erklärungsansätze für die Besonderheiten solcher Kinder: Hypersensibilität und ADHS sind nur Beispiele der gängigen Diagnosen. Teilweise deckten sich die beschriebenen Symptome auch tatsächlich mit den Verhaltensweisen von Imlaus Kind, doch vieles schien der komplexen Gefühlswelt ihres Kindes nicht gerecht zu werden. Irgendwann stieß Nora Imlau auf die US-amerikanische Pädagogin Mary Sheedy Kurcinka und ihren Begriff der Spirited Children.

    Kurcinka vermutet, dass jedes siebte bis zehnte Kind spirited – also besonders lebhaft – ist. Statt den starken Willen und die heftigen Gefühlsausbrüche der Kinder auf eine psychische Störung zurückzuführen, betont Kurcinka die Eigenart und die besonderen Bedürfnisse von Spirited Children. Dieser Ansatz überzeugte Imlau sofort und sie beschloss, ein deutsches Pendant einzuführen: Gefühlsstark nannte sie von nun an solche Kinder. 

    Um bei einem Kind Gefühlsstärke festzustellen, braucht es keinen Arzt oder Psychologen. Schließlich geht es nicht darum, das Kind mit einer Diagnose zu versehen und in irgendeine Schublade zu stecken. Deshalb gibt es auch keine standardisierten Testverfahren. Eltern kennen ihr Kind in der Regel am besten. Daher genügt ihre subjektive Einschätzung, um herauszufinden, ob das Kind gefühlsstark ist oder nicht. Kurcinka hat dazu acht Merkmale identifiziert, die Gefühlsstärke ausmachen. 

    1. Gefühlsstarke Kinder erleben normale Emotionen intensiver als andere. 
    2. Sie sind besonders hartnäckig und reagieren mit Wut, wenn z.B. Papas Smartphone durch ein Spielhandy ersetzt wird.
    3. Sie sind energiegeladen, und zwar so sehr, dass „austoben“ bei ihnen nicht funktioniert. 
    4. Sie fokussieren sich eher auf das Negative – nach einem Ausflug in den Zoo, werden sie sich eher an das heruntergefallene Eis als an die Tiere erinnern. 
    5. Gerüche, Geräusche oder Berührungen können gefühlsstarke Kinder schnell aus der Ruhe bringen, denn sie sind extrem sensibel.
    6. Wenn Mama ein neues Parfüm hat, fällt das gefühlsstarken Kindern sofort auf, da sie besonders offen für neue Eindrücke sind. 
    7. Außerdem hassen sie Veränderungen, weshalb das neue Parfüm dann auch schnell zur Katastrophe werden kann. 
    8. Routine dagegen ist enorm wichtig für gefühlsstarke Kinder. Wenn Besuch kommt oder Ferien sind, werden sie schnell unruhig. 

    Gefühlsstarke Kinder erleben also viele Dinge als Drama, die anderen Menschen nicht einmal auffallen würden. Aber wie entsteht Gefühlsstärke überhaupt?

    Du möchtest die gesamte Zusammenfassung von So viel Freude, so viel Wut sehen?

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    Worum geht es in So viel Freude, so viel Wut?

    Manche Kinder scheinen von allem ein bisschen mehr zu haben: mehr Freude, mehr Energie, mehr Wut. Sie gelten oft als schwer erziehbar und werden für ihren besonderen Charakter bestraft. Dabei sind gefühlsstarke Kinder nicht nur eine Herausforderung, sondern auch ein Geschenk. Wie du sie richtig begleitest und förderst, erfährst du in den Blinks zu So viel Freude, so viel Wut (2018). Sie erklären, was Lehrer und Eltern bei der Erziehung beachten müssen und warum sie sich dabei auf keinen Fall selbst vernachlässigen sollten. 

    Bestes Zitat aus So viel Freude, so viel Wut

    „Es gibt keine Obergrenze für Liebe.

    —Nora Imlau
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    Wer So viel Freude, so viel Wut lesen sollte

    • Erschöpfte Eltern
    • Ratlose Lehrer und Erzieher
    • Alle, die ihren Kindern einen gesunden Umgang mit Emotionen beibringen möchten

    Über den Autor

    Nora Imlau ist Expertin für Säuglinge und Kleinkinder. Als Mutter von drei Kindern weiß sie über das Glück, aber auch die Schwierigkeiten des modernen Familienlebens Bescheid. Ihre Erfahrungen und ihre Fachkenntnis teilt die Autorin in zahlreichen Artikeln und Sachbüchern. Sie schreibt u.a. für die Zeitschrift Eltern und hat bereits mehrere Ratgeber, z.B. Das Geheimnis glücklicher Babys, veröffentlicht. Darüber hinaus hält Nora Imlau regelmäßig Vorträge zum Thema Kindererziehung und Elternsein. Nachdem sie erkannt hatte, dass eines ihrer Kinder gefühlsstark ist, schrieb sie den Bestseller So viel Freude, so viel Wut. Die erste Auflage war innerhalb einer Woche ausverkauft.

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    ❤️ für Blinkist️️️ 
    Ines S.

    Ich bin begeistert. Ich liebe Bücher aber durch zwei kleine Kinder komme ich einfach nicht zum Lesen. Und ja, viele Bücher haben viel bla bla und die Quintessenz ist eigentlich ein Bruchteil.

    Genau dafür ist Blinkist total genial! Es wird auf das Wesentliche reduziert, die Blinks sind gut verständlich, gut zusammengefasst und auch hörbar! Das ist super. 80 Euro für ein ganzes Jahr klingt viel, aber dafür unbegrenzt Zugriff auf 3000 Bücher. Und dieses Wissen und die Zeitersparnis ist unbezahlbar.

    Ekaterina S.

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    Julia P.

    Viele tolle Bücher, auf deren Kernaussagen reduziert- präzise und ansprechend zusammengefasst. Endlich habe ich das Gefühl, Zeit für Bücher zu finden, für die ich sonst keine Zeit habe.

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