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Mond (2019) ist eine Biografie des Mondes. Welche Beziehung haben wir über die letzten Jahrtausende zu unserem Nachbarn im All aufgebaut? Von frühen Ritualen und Mythologien über die faszinierenden Entdeckungen der Griechen bis hin zu Science-Fiction und der Apollo-Landung im Jahr 1969 – hier erfährst du, was das alles zu bedeuten hat.

  • Hobbyastronomen
  • Geschichtsliebhaber, denen die menschliche Beziehung zum Mond am Herzen liegt
  • Jeder, der zu nächtlicher Stunde sehnsüchtig den Mond anstarrt

Ben Moore ist Direktor des Zentrums für theoretische Astrophysik und Kosmologie an der Universität Zürich. In seiner Forschungsarbeit hat sich Moore auf Kosmologie, Schwerkraft, Astroteilchenphysik und die Entstehung von Planeten spezialisiert.

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Mond

Eine Biografie

Von Ben Moore
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 9 Kernaussagen
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Mond von Ben Moore
Worum geht's

Mond (2019) ist eine Biografie des Mondes. Welche Beziehung haben wir über die letzten Jahrtausende zu unserem Nachbarn im All aufgebaut? Von frühen Ritualen und Mythologien über die faszinierenden Entdeckungen der Griechen bis hin zu Science-Fiction und der Apollo-Landung im Jahr 1969 – hier erfährst du, was das alles zu bedeuten hat.

Kernaussage 1 von 9

Die alten Griechen waren die Ersten, die den Mond wissenschaftlich zu erklären versuchten.

Jede Nacht glitt das Licht des Mondes von der eurasischen Steppe bis zur afrikanischen Savanne über die weite Welt. Je länger die ersten Menschen in sein fahles Gesicht schauten, desto mehr Fragen stellten sie sich. Weil Mathematik und Physik noch nicht erfunden waren, nahmen sie an, dass das wundersame Schauspiel am Himmel das Werk von Göttern und Geistern sein müsse. 

Ein Beispiel dafür ist das vor 2500 Jahren in Indien verfasste Epos Mahabharat. Es berichtet, wie Götter und Dämonen sich verbündeten, um ein Elixier der Unsterblichkeit zu schaffen. Doch die Götter betrogen die Dämonen und entwendeten den Trank. Im darauf folgenden Schlachtgetöse versuchte der Dämon Rahu ihn zurück zu stehlen, doch er scheiterte: Die Sonne und der Mond hatten den Gott Vishnu vorgewarnt, der gerade noch rechtzeitig erwachte – und Rahu köpfte. Sowohl Rahus kopfloser Körper als auch sein körperloser Kopf wurden verdammt, auf ewig der Sonne und dem Mond durch die schwarze Nacht hinterherzujagen. Immer wenn Rahu einen der beiden Verräter einholt und verschluckt, erlebt die Erde eine Sonnenfinsternis, lautet die Legende. Lange dauert das Schauspiel nicht, schließlich gleiten Mond und Sonne einfach wieder aus dem abgetrennten Hals hinaus. 

Die Griechen versuchten im sechsten Jahrhundert v. Chr. als Erste, über solche übernatürlichen Erklärungen hinwegzukommen. Sie wandten sich von der Idee ab, dass der Kosmos und die Erde dem Wunsch der Götter gehorchten. Stattdessen versuchten sie naturwissenschaftliche Gesetze zu erkennen, die den Lauf der Dinge erklären. 

Ein Grieche, der sich besonders hervortat, war Pythagoras, der ungefähr von 570 bis 495 v. Chr. auf der Insel Samos lebte. Pythagoras versuchte, das reflektierende Licht auf der Mondoberfläche zu deuten, und leitete daraus ab, dass die Erde rund ist. Dann, im fünften Jahrhundert v. Chr., schaute der Philosoph Parmenides noch einmal genauer hin und fand heraus, dass der Mond das Sonnenlicht reflektiert. Zweihundert Jahre später konnte Aristarchus unsere Stellung im Sonnensystem benennen und begann, die Distanz zwischen Mond und Erde zu messen. Er stützte seine Berechnungen auf eine einfache Methode: Er zählte, wie lange der Mond braucht, um einen Schatten zu kreuzen. Weit daneben lag er nicht. 

Doch die Forschung fand ein abruptes Ende. Mit den Römern kehrten Mythologie und Aberglaube zurück. Auf Jahrhunderte erlosch das helle Licht der griechischen Wissenschaft.

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