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Das sind die Blinks zu

Der Herr ist kein Hirte

Wie Religion die Welt vergiftet

Von Christopher Hitchens
12 Minuten
Audio-Version verfügbar
Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet von Christopher Hitchens

In Der Herr ist kein Hirte erläutert Christopher Hitchens, wie sich der religiöse Glaube seit Beginn der Menschheit bis zum heutigen Tage entwickelt hat und weshalb er immer noch andauert. Das Buch zeigt, welche Gefahren und negativen Folgen der Glaube an eine Religion nach sich zieht und weshalb es trotzdem bis in die heutige Zeit fanatische Glaubenskämpfer gibt. Schließlich erklärt Hitchens, wieso Glaube und Wissenschaft niemals gemeinsam unter einen Hut gehen werden.

  • Jeder, der erfahren möchte, wie religiöse Schriftstücke entstanden sind
  • Atheisten und kritische Denker
  • Jeder, der wissen möchte, warum Religion und Wissenschaft einfach nicht zusammenpassen

Christopher Hitchens (1949–2011) war ein britischer Autor und Journalist. Er schrieb unter anderem für The New Statesman, The Nation und Vanity Fair. Berühmt wurde er hauptsächlich damit, dass er sich in kontroversen Debatten immer extrem positionierte – ihm war dabei egal, ob radikal links oder extremistisch rechts.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Der Herr ist kein Hirte

Wie Religion die Welt vergiftet

Von Christopher Hitchens
  • Lesedauer: 12 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 7 Kernaussagen
Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet von Christopher Hitchens
Worum geht's

In Der Herr ist kein Hirte erläutert Christopher Hitchens, wie sich der religiöse Glaube seit Beginn der Menschheit bis zum heutigen Tage entwickelt hat und weshalb er immer noch andauert. Das Buch zeigt, welche Gefahren und negativen Folgen der Glaube an eine Religion nach sich zieht und weshalb es trotzdem bis in die heutige Zeit fanatische Glaubenskämpfer gibt. Schließlich erklärt Hitchens, wieso Glaube und Wissenschaft niemals gemeinsam unter einen Hut gehen werden.

Kernaussage 1 von 7

Historische Ungenauigkeit und selektive Geschichtstradierung zeigen, dass religiöse Schriftstücke ganz klar menschliche Erfindungen sind.

Obwohl das Judasevangelium vermutlich zur gleichen Zeit entstanden ist wie die anderen vier Evangelien des christlichen Glaubens, galt es bis in die 1970er-Jahre als verschollen und wurde erst 2006 veröffentlicht. Du fragst dich, warum?

Die Vermutung liegt nahe, dass dieses Evangelium, obwohl es auch einen Teil des Lebens Jesu beschreibt, vor langer Zeit von der Kirche als zu ketzerisch angesehen und somit verboten wurde – bis zu seiner Wiederentdeckung in den 70ern.

Die christliche Kirche hat sich schon immer nur die Rosinen unter den religiösen Geschichten und Evangelien herausgepickt, um zu demonstrieren und zu bekräftigen, wie allmächtig die Lehren Gottes sind. Das Judasevangelium hat ihr dabei wohl schlichtweg nicht in den Kram gepasst.

Ursprünglich wurden religiöse Texte mündlich überliefert – was zwar den Vorteil hatte, nahezu allen Menschen Zugang zu ihnen zu ermöglichen, jedoch auch den Nachteil mit sich brachte, dass die Geschichten von Überlieferung zu Überlieferung immer weiter abgeändert wurden. So rückte eine geschichtliche Genauigkeit immer weiter in die Ferne.

Jene unzähligen Geschichten wurden zu allem Übel schlussendlich von Hunderten unterschiedlichen Schreibern zu Papier gebracht, vermischt und erweitert. Somit wurde eine fiktionale Erzählung erschaffen, die mit all ihren Ungenauigkeiten und Widersprüchen bis in die heutige Zeit als Wahrheit verkauft wird – dabei spielt es keine Rolle, ob man von der Bibel, dem Koran oder der Tora spricht.

In der Geburtsgeschichte Jesu werden z.B. etliche historische Vorkommnisse miteinander verwoben und auf die Geburtsstunde Jesu datiert. All diese Ereignisse lagen in Wirklichkeit aber Jahre oder gar Jahrzehnte auseinander. Ähnlich verhält es sich mit dem Auszug der Israeliten aus Ägypten – dieser findet sich in keinem anderen historischen Zeugnis wieder.

Wenn man die biblischen Texte also näher betrachtet, stellt man sehr schnell fest, dass sie größtenteils eine Aneinanderreihung erfundener Geschichten darstellen. Letztendlich war es also nicht Gott, der die Menschheit und den Glauben erschaffen hat. Es war die Menschheit, die Gott und seine Taten erschuf.

Die nächsten Blinks zeigen uns, warum wir auch aufhören sollten, an sogenannte Wunder zu glauben.

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