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Gelassen durch den Alltag

Wie die buddhistische Lebenskunst uns glücklich macht

By Oliver Petersen
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Gelassen durch den Alltag: Wie die buddhistische Lebenskunst uns glücklich macht by Oliver Petersen

Ärger über den Chef, Streit mit dem Partner, Neid auf den Erfolg des Bekannten: Der Alltag gibt uns regelmäßig Anlass für negative Emotionen. Doch wenn wir diesen nachgeben, wird es mit unserem Lebensglück schwer. Die Blinks zu Oliver Petersens Gelassen durch den Alltag (2019) zeigen konkrete buddhistische Meditationspraktiken, mit denen du mehr Gelassenheit und Glücksempfinden in deinem Alltag verankerst.

  • Alle, die sich gestresst fühlen
  • Jeder, der praktische Strategien für mehr Lebensqualität lernen will
  • Glücksuchende

Oliver Petersen ist Buddhist und seit über 30 Jahren Lehrer am Institut des Tibetischen Zentrums in Hamburg. 16 Jahre lang lebte er als buddhistischer Mönch. Heute arbeitet Oliver Petersen als Gestalttherapeut, Autor und Speaker zu Themen der buddhistischen Lebenskunst und des interreligiösen Dialogs.

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Gelassen durch den Alltag

Wie die buddhistische Lebenskunst uns glücklich macht

By Oliver Petersen
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Gelassen durch den Alltag: Wie die buddhistische Lebenskunst uns glücklich macht by Oliver Petersen
Synopsis

Ärger über den Chef, Streit mit dem Partner, Neid auf den Erfolg des Bekannten: Der Alltag gibt uns regelmäßig Anlass für negative Emotionen. Doch wenn wir diesen nachgeben, wird es mit unserem Lebensglück schwer. Die Blinks zu Oliver Petersens Gelassen durch den Alltag (2019) zeigen konkrete buddhistische Meditationspraktiken, mit denen du mehr Gelassenheit und Glücksempfinden in deinem Alltag verankerst.

Key idea 1 of 8

Glück ist Kopfsache.

Alle Menschen streben letztlich danach, glücklich zu sein. Die Suche gestaltet sich jedoch oft schwierig. Viele hoffen, die größere Wohnung, der neue Job oder der nächste Partner würde sie endlich glücklich machen. Kurz geht es ihnen besser, doch schneller als gedacht ist die alte Unzufriedenheit wieder da. Kein Wunder: Glück finden wir nur bedingt in äußeren Umständen, sondern vor allem in uns selbst.

Unser Gehirn gleicht einem Straßennetz. Jede mentale Aktivität ‒ sei es ein Gedanke, eine Wahrnehmung oder eine Empfindung ‒ hinterlässt eine Spur im Gehirn, eine Straße. Je häufiger wir einen Weg denken, desto breiter die Straße. Das sind keine Vermutungen, sondern wissenschaftliche Erkenntnisse: Neurobiologen haben mithilfe von Hirnscans sichtbar machen können, dass Meditation über Achtsamkeit oder Mitgefühl die neuronalen Strukturen im Gehirn der Meditierenden auf physiologischer Ebene verändert. 

Für alle nach Glück Strebenden ist das eine gute Nachricht, schließlich ist unser Gehirn der Filter, durch den wir die Welt wahrnehmen. Dass wir es formen können, heißt, dass wir unser Glücksempfinden selbst beeinflussen und verbessern können, je nachdem, wie wir unser Gehirn einsetzen.

Nun ja, wer nicht weiß, wie er die nächste Monatsmiete bezahlen soll, den macht die richtige Denkweise allein natürlich auch nicht glücklich. Aber Studien zeigen auch, dass wir nicht immer noch glücklicher werden, je höher unser Kontostand klettert. Die meisten Deutschen der Mittelschicht haben das finanzielle Niveau erreicht, bei dem eine Glückssättigung eintritt. Mehr Geld hilft nicht. Auch das Streben nach Macht, Anerkennung oder Attraktivität führt nicht zu nachhaltigem Glückserleben.

Der Buddhismus erkundet seit Jahrtausenden, wie mentale Haltung und Glückserleben zusammenhängen. Der Weg zum Glück führt demnach über die Innenschau. Warum? Mach dazu eine kurze Übung. Setz dich für ein paar Minuten still hin. Hörst du die Stimme, die dir einen Gedanken nach dem anderen einflüstert? Die meisten Menschen haben erschreckend wenig Kontrolle darüber, was sie denken. Erschreckend, weil die Gedanken maßgeblich über unser Glück entscheiden. Es wäre also von Vorteil, diese innere Stimme kontrollieren zu können. 

Der Buddhismus hat verschiedene Meditationstechniken entwickelt, um die geistigen Fähigkeiten zu schulen. Ehe du diese Techniken anwenden kannst, musst du allerdings lernen, deine Gedanken für einige Zeit zu beobachten, um eine Bestandsaufnahme zu machen. Wenn du deine inneren Strukturen kennst, kannst du gezielt positive Emotionen trainieren.

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