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Wo gute Ideen herkommen

Eine kurze Geschichte der Innovation

Von Steven Johnson
16 Minuten
Audio-Version verfügbar
Wo gute Ideen herkommen von  Steven Johnson

Wo gute Ideen herkommen untersucht, wie die Entstehung des Lebens mit unserer Wissenschaftsgeschichte verknüpft ist. Von Kohlenstoffatomen, die als erste Bausteine für alles Leben auf der Erde dienten, über das Entstehen von Städten bis zum Internet: Große Entdeckungen und Neuheiten fallen nicht einfach vom Himmel, sondern werden durch bestimmte Bedingungen gefördert.

  • Jeder, der sich für die Geschichte der Wissenschaft interessiert
  • Jeder, der etwas mehr über Evolution lernen möchten
  • Jeder, der kreativer und innovativer arbeiten will

Steven Johnson ist ein US-amerikanischer Autor populärwissenschaftlicher Bücher und schreibt regelmäßig für renommierte Zeitungen wie das Wall Street Journal, die New York Times und die Financial Times. Zu seinen Bestsellern zählen Everything Bad is Good for You und The Ghost Map.

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Wo gute Ideen herkommen

Eine kurze Geschichte der Innovation

Von Steven Johnson
  • Lesedauer: 16 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
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Wo gute Ideen herkommen von  Steven Johnson
Worum geht's

Wo gute Ideen herkommen untersucht, wie die Entstehung des Lebens mit unserer Wissenschaftsgeschichte verknüpft ist. Von Kohlenstoffatomen, die als erste Bausteine für alles Leben auf der Erde dienten, über das Entstehen von Städten bis zum Internet: Große Entdeckungen und Neuheiten fallen nicht einfach vom Himmel, sondern werden durch bestimmte Bedingungen gefördert.

Kernaussage 1 von 10

Evolution und Innovation entstehen meistens im Bereich des Nächstmöglichen.

Lass uns mal vier Milliarden Jahre in der Zeit zurückgehen und uns die Kohlenstoffatome ansehen, die damals so in der Ursuppe herumschwammen. Aus ihnen formte sich das erste Leben. Jedoch setzten sich diese Atome nicht einfach zusammen und beschlossen spontan, zu komplexen Lebensformen wie Sonnenblumen oder Eichhörnchen zu werden. Es war dann doch ein bisschen komplizierter.

Zuerst formten sich aus ihnen einfache Strukturen wie Moleküle, Proteine und Zellen sowie erste, noch recht primitive, Organismen. Jede Entwicklung eröffnete zusätzliche Möglichkeiten für neue Kombinationen, bis ein solches Kohlenstoffatom es sich schließlich in einer Sonnenblume gemütlich machen konnte.

So ähnlich steht es mit menschlichen Innovationen. Vielleicht hätten kluge Köpfe gerne schon in den 1950ern ein Unternehmen wie eBay gegründet. Sie mussten aber zunächst auf die Erfindung des Computers warten – und auf eine Möglichkeit, mehrere Computer über ein weltweites Netz miteinander zu verbinden. Und schließlich bedurfte es noch einer Plattform, über die in diesem Netz bezahlt werden konnte.

Genau wie die Evolution finden also auch Innovationen nur innerhalb der Grenzen des Nächstmöglichen statt, also dem Bereich der Möglichkeiten, die zum jeweiligen Zeitpunkt an Ort und Stelle verfügbar sind.

Große Sprünge jenseits des Nächstmöglichen sind selten. Wenn sie doch mal auftreten, sind sie meist nach kurzer Zeit zum Scheitern verurteilt, weil die Umwelt noch nicht bereit ist. Hätte man YouTube etwa in den 1990ern gelauncht, wäre die Website ein ziemlicher Flop geworden – die Internetverbindungen waren viel zu langsam und es mangelte an geeigneter Software, um Videostreaming zu unterstützen.

Das häufige Auftreten von Mehrfachentdeckungen zeigt, wie stark das Nächstmögliche durch den existierenden Fundus an Wissen und Möglichkeiten beschränkt ist. Eine Mehrfachentdeckung passiert, wenn mehrere kluge Menschen unabhängig voneinander, aber fast gleichzeitig dieselbe Entdeckung machen.

Carl Wilhelm Scheele schaffte es z.B. 1772, Sauerstoff zu isolieren. Joseph Priestley gelang dies im Jahr 1774. Die Wissenschaftler ahnten nichts voneinander und ihrer quasi zeitgleichen Entdeckung. Aber wie kann es sein, dass zwei brillante Köpfe kurz hintereinander denselben Gedanken haben?

Es gab eine Gemeinsamkeit zwischen Scheele und Priestley, die diese Mehrfachentdeckung ermöglichte: Sie teilten denselben Ausgangspunkt für ihre Erkenntnisse. Ihre Suche nach Sauerstoff konnte erst beginnen, nachdem die Zusammensetzung der verschiedenen Gase in der Luft analysiert worden war. Es war demnach unvermeidlich, dass unterschiedliche Wissenschaftler etwa zur gleichen Zeit auf dieselben Forschungsergebnisse kommen würden.

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