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Wir sind die Guten

Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren

Von Mathias Bröckers & Paul Schreyer
15 Minuten
Wir sind die Guten: Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren von Mathias Bröckers & Paul Schreyer

In Wir sind die Guten geht es um das Selbstbild der westlichen Staaten. Am Beispiel der Ukraine-Krise analysieren die Autoren, wie dieses mittels gezielter Meinungsmache durch die Medien als überaus positives aufrecht erhalten wird. Was dabei außen vor bleibt, stellen Bröckers und Schreyer hier dar: Die hochgehaltenen westlichen Werte wie Freiheit oder Demokratie sind oft nur ein Feigenblatt, um wirtschaftliche und politische Interessen durchzusetzen.

  • Jeder, der sich für aktuelle außenpolitische Themen interessiert
  • Jeder, der mehr über die politische Agenda der deutschen Medien erfahren möchte
  • Jeder, der die Hintergründe der Ukraine-Krise kennenlernen will

Mathias Bröckers schreibt als freier Journalist u.a. für die taz und die Zeit und hat bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht. Zuletzt von ihm erschienen sind 11.9. – zehn Jahre danach sowie JFK – Staatsstreich in Amerika.

Paul Schreyer ist freier Journalist für Telepolis und Global Research. Er veröffentlichte mehrere Sachbücher zu den Anschlägen vom 11. September. Sein letztes Buch Faktencheck 9/11 wurde in Fachkreisen mit großem Interesse aufgenommen.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Wir sind die Guten

Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren

Von Mathias Bröckers & Paul Schreyer
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • 9 Kernaussagen
Wir sind die Guten: Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren von Mathias Bröckers & Paul Schreyer
Worum geht's

In Wir sind die Guten geht es um das Selbstbild der westlichen Staaten. Am Beispiel der Ukraine-Krise analysieren die Autoren, wie dieses mittels gezielter Meinungsmache durch die Medien als überaus positives aufrecht erhalten wird. Was dabei außen vor bleibt, stellen Bröckers und Schreyer hier dar: Die hochgehaltenen westlichen Werte wie Freiheit oder Demokratie sind oft nur ein Feigenblatt, um wirtschaftliche und politische Interessen durchzusetzen.

Kernaussage 1 von 9

Wissen ist Macht: Putins Politik zu verstehen, heißt nicht, sie zu akzeptieren.

Anscheinend sind sich alle einig: Putin ist der Oberschurke und jeder, der etwas Positives über ihn verlauten lässt, ist ein verdächtiger „Putinversteher“. Aber was ist so falsch daran, einen Politiker verstehen zu wollen, anstatt ihn mit oberflächlichen Floskeln von vornherein zu verurteilen?

Wenn wir versuchen, die Position Putins nachzuvollziehen, bedeutet das nicht, dass wir seine Meinung grundsätzlich teilen müssen: Etwas mehr über ihn und seine Einstellung gegenüber dem Westen zu erfahren, hilft uns zu verstehen, was in der Ukraine momentan passiert, macht uns aber z.B. nicht automatisch zu Freunden von Putins Homosexuellen-Gesetzen.

Zuerst einmal müssen wir wissen, dass die meisten Russen selbst eigentlich kein Problem mit ihrem Präsidenten haben. Er gilt für viele nach wie vor als der „Retter Russlands“. Denn nach dem Zerfall der Sowjetunion hatten Gorbatschow und danach Jelzin das Land im Zuge der neuen „Freiheit“  für ausländische Investoren geöffnet – Privatisierungen und eine Verarmung der Bevölkerung waren die Folge.

Diesem Elend hat Wladimir Putin den Kampf angesagt. Mit teilweise rabiaten Mitteln wie der Entmündigung des Parlaments führte er das sozial ruinierte Land wirtschaftlich wieder auf einen grünen Zweig. Viele Russen sind ihm dankbar, weil er sichergestellt hat, dass ihre Löhne und Renten wieder regelmäßig gezahlt werden. Dafür sehen sie gerne darüber hinweg, dass er z.B. die Meinungsfreiheit nicht besonders zu schätzen weiß.

Im Westen wird Putin gerne als Imperialist dargestellt, der sein Reich vergrößern möchte. Diese Angst wird in den Medien mit Hitler-Vergleichen geschürt, ist aber weitestgehend unbegründet. Tatsächlich sind es eher die westlichen Länder, die ihre Zusagen nicht einhalten und ihr Bündnissystem stetig nach Osten ausweiten: So haben z.B. die USA im Dezember 2001 den seit 1972 gültigen ABM-Vertrag über Raketensysteme aufgekündigt. Damit haben sie ihr Versprechen gebrochen, die NATO nicht nach Osten zu erweitern. Im Zuge dessen wurden neun osteuropäische Länder Mitglieder der Nato – kein Wunder, dass Russland sich bedrängt fühlt.

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