Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet Buchzusammenfassung - das Wichtigste aus Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet
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Zusammenfassung von Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet

Thomas Bauer, Gerd Gigerenzer & Walter Krämer

Über Risiken und Nebenwirkungen der Unstatistik

4.4 (213 Bewertungen)
26 Min.

Kurz zusammengefasst

Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet ist ein Buch, das aufklärt und mit gängigen Mythen rund um Ernährung aufräumt. Die Autoren präsentieren wissenschaftlich fundierte Fakten und widerlegen gängige Vorurteile zu den Themen Übergewicht und Genmanipulation.

Inhaltsübersicht

    Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet
    in 9 Kernaussagen verstehen

    Audio & Text in der Blinkist App
    Kernaussage 1 von 9

    Viele Menschen können nicht richtig mit Prozentangaben umgehen.

    Stell dir vor, die Medien titeln, die Zahl der tödlichen Hai-Angriffe sei im Vergleich zum Vorjahr weltweit um 100 Prozent gestiegen. Das klingt wahnsinnig dramatisch. Das soll es auch, damit du weiterliest. Erst dann stellt sich heraus, dass sich die Zahl der Opfer genau genommen von sechs auf zwölf erhöht hat. Das ist bedauerlich und relativ gesehen tatsächlich eine Verdopplung der Opferzahl. Absolut sind es jedoch „nur“ sechs Personen mehr.

    Immer wieder werden vor allem relative Prozentangaben für effekthascherische Zahlenspiele missbraucht, um Aufmerksamkeit zu erregen, Angst zu schüren oder Auflagen und Einschaltquoten zu erhöhen. Das manipuliert Meinungen und beeinflusst unser aller Bewusstsein. Das Hauptproblem dabei ist, dass nur wenige wissen, wie man mit Prozentangaben richtig umgeht.

    Machen wir einen kleinen Test. Nehmen wir an, im Lotto wird ein Auto verlost. Die Chance auf den Gewinn liegt bei 1 zu 1000. Wie viel Prozent der Mitspieler gewinnen bei dieser Verlosung ein Auto? Die richtige Antwort lautet 0,1 Prozent. Als genau diese Testfrage 1990 im Rahmen einer Studie gestellt wurde, gaben jedoch gerade einmal 46 Prozent der Befragten in Deutschland die richtige Antwort. Selbst die teilnehmenden Ärzte kamen nur auf 72 Prozent. Und die sollten doch wissen, wie man Wahrscheinlichkeiten und Risiken bewertet. Oder?

    Nehmen wir ein weiteres Beispiel. Stell dir vor, ein Möbelhaus wirbt mit einem unglaublichen Angebot: 50 Prozent Hausrabatt plus 20 Prozent Eigenimport-Rabatt plus 10 Prozent Treuerabatt auf einen teuren Teppich. Auf den ersten Blick denkt man da leicht: Wow, 80 Prozent Rabatt! Das ist ja fast geschenkt. Aber von wegen. Die Rabattierungen beziehen sich nämlich jeweils auf den bereits reduzierten Preis. Wenn der Teppich ursprünglich 2000 Euro kostet, sind wir mit 50 Prozent Rabatt bei 1000 Euro. 20 Prozent von 1000 Euro sind 200 Euro. Und 10 Prozent von 800 Euro sind 80 Euro. Der 2.000-Euro-Teppich kostet somit nach Abzug aller Rabatte noch 720 Euro. Das ist zwar ein tolles Angebot, aber wir landen nicht bei den 400 Euro, auf die wir anfangs spekuliert hatten.

    Der entscheidende Wert für Prozentangaben ist also immer die Basis – der Zahlenwert, auf den sich die Prozente beziehen. Ohne diesen Kontext sind Prozentzahlen wie die 100 Prozent bei den Opfern von Hai-Attacken nichts wert. Diese Beispiele zeigen, wie leicht wir uns hinters Licht führen lassen.

    Du möchtest die gesamte Zusammenfassung von Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet sehen?

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    Worum geht es in Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet?

    Statistiken begegnen uns heute überall. Wir werden täglich mit Zahlen, Prozentwerten und Ranglisten bombardiert, die unsere Aufmerksamkeit erheischen und unsere Meinung beeinflussen. Dabei verfügen sowohl die Zahlenjongleure als auch wir Konsumenten nur selten über das nötige mathematische Verständnis, um uns kühlen Kopfes ein angemessenes Bild zu machen. Die Blinks zu Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet (2014) zeigen, mit welchen Tricks Augenwischerei betrieben wird und wo die dicksten Denkfehler passieren.

    Bestes Zitat aus Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet

    „100 Prozent von fast nichts sind immer noch fast nichts!

    —Thomas Bauer, Gerd Gigerenzer & Walter Krämer
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    Wer Warum dick nicht doof macht und Genmais nicht tötet lesen sollte

    • Alle, die sich über Horrorschlagzeilen ärgern
    • Menschen mit einem feinen Gespür für Tricks und Täuschungen
    • Alle, die sich für Mathe begeistern oder seit jeher daran verzweifelt

    Über den Autor

    Thomas Bauer ist Professor für Wirtschaftsforschung in Bochum und veröffentlichte unter anderem ein Werk zu empirischer Wirtschaftsforschung. Er setzt sich außerdem mit Fragen der Migration auseinander. 

    Gerd Gigerenzer ist Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und befasst sich dort mit den Themen begrenzte Rationalität und soziale Intelligenz. Er beschäftigt sich außerdem mit Phänomenen wie Risikokompetenz und Risikoverhalten. 

    Walter Krämer ist Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik in Dortmund. Mit den beiden Co-Autoren verfasste er bereits ein Buch über Statistik mit dem Titel Wahr oder wahrscheinlich? – Über Risiken und Nebenwirkungen der Unstatistik.

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    ❤️ für Blinkist️️️ 
    Ines S.

    Ich bin begeistert. Ich liebe Bücher aber durch zwei kleine Kinder komme ich einfach nicht zum Lesen. Und ja, viele Bücher haben viel bla bla und die Quintessenz ist eigentlich ein Bruchteil.

    Genau dafür ist Blinkist total genial! Es wird auf das Wesentliche reduziert, die Blinks sind gut verständlich, gut zusammengefasst und auch hörbar! Das ist super. 80 Euro für ein ganzes Jahr klingt viel, aber dafür unbegrenzt Zugriff auf 3000 Bücher. Und dieses Wissen und die Zeitersparnis ist unbezahlbar.

    Ekaterina S.

    Extrem empfehlenswert. Statt sinnlos im Facebook zu scrollen höre ich jetzt täglich zwischen 3-4 "Bücher". Bei manchen wird schnelle klar, dass der Kauf unnötig ist, da schon das wichtigste zusammen gefasst wurde..bei anderen macht es Lust doch das Buch selbständig zu lesen. Wirklich toll

    Nils S.

    Einer der besten, bequemsten und sinnvollsten Apps die auf ein Handy gehören. Jeden morgen 15-20 Minuten für die eigene Weiterbildung/Entwicklung oder Wissen.

    Julia P.

    Viele tolle Bücher, auf deren Kernaussagen reduziert- präzise und ansprechend zusammengefasst. Endlich habe ich das Gefühl, Zeit für Bücher zu finden, für die ich sonst keine Zeit habe.

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