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Das sind die Blinks zu

Konservativ 21.0

Eine Agenda für Deutschland

Von Andreas Rödder
12 Minuten
Audio-Version verfügbar
Konservativ 21.0: Eine Agenda für Deutschland von Andreas Rödder

Der Konservatismus in Deutschland steckt in der Sinnkrise: Den einen ist die CDU nicht mehr rechts genug, die anderen fordern eine weitere Öffnung zur politischen Mitte. Und inmitten des Gezänks laufen der einstigen Volkspartei die Wähler weg. Diese Blinks zu Andreas Rödders Konservativ 21.0 (2019) sind eine Aufforderung an die CDU und die deutschen Konservativen, sich wieder auf ihre Kernaufgabe zu besinnen – eine konservative Politik der Besonnenheit und Vorsicht, die als wichtiges Gegengewicht zu progressiven Kräften dazu beitragen muss, den gesellschaftlichen Wandel sinnvoll zu gestalten.

  • Jeder, der sich dafür interessiert, wie moderner Konservatismus aussieht
  • Menschen, die sich um die politische Zukunft in Deutschland sorgen
  • Alle, die glauben, dass der gesellschaftliche Wandel von einer gesunden, ausgewogenen Demokratie gestaltet werden muss

Andreas Rödder ist einer der renommiertesten deutschen Historiker und selbst CDU-Mitglied. Er ist seit 2005 Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und veröffentlichte mit 21.0: Eine kurze Geschichte der Gegenwart einen Titel, der mehrere Wochen an der Spitze der Spiegel-Bestsellerliste stand. Weitere Werke von ihm sind Deutschland einig Vaterland und Wer hat Angst vor Deutschland?

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Konservativ 21.0

Eine Agenda für Deutschland

Von Andreas Rödder
  • Lesedauer: 12 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 7 Kernaussagen
Konservativ 21.0: Eine Agenda für Deutschland von Andreas Rödder
Worum geht's

Der Konservatismus in Deutschland steckt in der Sinnkrise: Den einen ist die CDU nicht mehr rechts genug, die anderen fordern eine weitere Öffnung zur politischen Mitte. Und inmitten des Gezänks laufen der einstigen Volkspartei die Wähler weg. Diese Blinks zu Andreas Rödders Konservativ 21.0 (2019) sind eine Aufforderung an die CDU und die deutschen Konservativen, sich wieder auf ihre Kernaufgabe zu besinnen – eine konservative Politik der Besonnenheit und Vorsicht, die als wichtiges Gegengewicht zu progressiven Kräften dazu beitragen muss, den gesellschaftlichen Wandel sinnvoll zu gestalten.

Kernaussage 1 von 7

Der Konservatismus steckt in der Sinnkrise.

Der Konservatismus steckt in der Krise. Die AfD fischt der CDU am rechten Rand die Wähler weg. Angela Merkel, deren Macht zusehends schwindet, wird vorgeworfen, sie habe das Parteiprofil zu weit in Richtung der politischen Mitte entwickelt. Es stellt sich die Frage, wie ein moderner Konservatismus aussehen soll.

Fakt ist, dass die Schwesterparteien CDU/CSU von außen wie von innen unter Beschuss stehen. Die Wähler und Polit-Experten kritisieren sie für ihre gefährliche Nähe zum rechten Rand. Mitglieder wie Friedrich Merz und Horst Seehofer gelten als Hardliner, die ultrakonservative Ressentiments bedienen. Anderen steht das Bündnis politisch nicht mehr weit genug rechts. Die AfD wurde von ehemaligen Parteimitgliedern gegründet, die aus Frust über Merkels sozialliberalen Regierungskurs desertierten. Seitdem fängt die Partei Wähler auf, die genauso empfinden.

Das verdeutlicht auch die innere Zerrissenheit der CDU. Der liberale und der traditionalistische Flügel streiten mit jedem Jahr energischer um den zukünftigen Kurs. Wofür sollte eine bürgerlich-konservative Partei also stehen, um nicht noch tiefer in der Gunst der Wähler zu fallen und ihren Beitrag zur demokratischen Willensbildung zu leisten?

Es gibt zwar keine genaue Definition für den Konservatismus, wohl aber bestimmte Werte, für die er steht. Der Kerngedanke eines liberalen, zeitgemäßen Konservatismus ist die Besonnenheit. Es geht um die Grundtendenz, modernen Entwicklungen – z.B. der Globalisierung, der Zuwanderung und der Technologisierung – mit Maß und Behutsamkeit zu begegnen.

Der Konservative will sich der Neuerung weder verweigern noch sich ihr entgegenstellen. Er will aber vermeiden, sie übereifrig mitzugehen und dadurch am Ende Fehler zu machen. Er will sie kontrolliert und nachhaltig in bestehende Wertesysteme und Institutionen integrieren, um den Wandel in einer Geschwindigkeit zu gestalten, die die Mehrheitsgesellschaft verträgt. Er will das erhalten, was sich als positiver Einfluss erwiesen hat, und vom Neuen Beweise dafür sehen, dass es die Gemeinschaft bereichert.

Zu diesem konservativen Wertekanon gehören u.a. die folgenden typischen Kerninhalte: Zivilgesellschaft, Religion, Patriotismus, Freiheit und Menschenwürde. Verdeutlichen wir das zunächst an einem Blick in die Vergangenheit.

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