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Dragnet Nation

Das Streben nach Privatsphäre, Sicherheit und Freiheit in einer Welt unerbittlicher Überwachung

Von Julia Angwin
15 Minuten
Audio-Version verfügbar
Dragnet Nation: A quest for privacy, security and freedom in a world of relentless surveillance von Julia Angwin

In Dragnet Nation beschreibt Julia Angwin, wie die Regierung und große Unternehmen riesige Datenmengen über uns sammeln und wie dies unser Leben beeinflusst. Natürlich besteht ständig die Gefahr, dass unsere Daten in die falschen Hände geraten und missbraucht werden – aber noch gefährlicher wird es, wenn wir uns an die Überwachung gewöhnen und damit beginnen, uns selbst zu zensieren.

  • Jeder, dem seine Privatsphäre am Herzen liegt
  • Jeder, der mehr über die psychologischen Effekte der Überwachung lernen möchte
  • Jeder, der wissen will, welche Daten die Regierung und große Firmen über ihn sammeln

Julia Angwin ist Trägerin des Pulitzer-Preises und arbeitet als investigative Journalistin für die unabhängige Nachrichtenorganisation ProPublica. Bis 2013 war sie beim Wall Street Journal angestellt. Sie beschäftigt sich seit langem damit, wie das Internet unser Leben verändert. Im Jahr 2009 erschien ihr erstes Buch, Stealing MySpace.

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Dragnet Nation

A quest for privacy, security and freedom in a world of relentless surveillance

Von Julia Angwin
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 9 Kernaussagen
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Dragnet Nation: A quest for privacy, security and freedom in a world of relentless surveillance von Julia Angwin
Worum geht's

In Dragnet Nation beschreibt Julia Angwin, wie die Regierung und große Unternehmen riesige Datenmengen über uns sammeln und wie dies unser Leben beeinflusst. Natürlich besteht ständig die Gefahr, dass unsere Daten in die falschen Hände geraten und missbraucht werden – aber noch gefährlicher wird es, wenn wir uns an die Überwachung gewöhnen und damit beginnen, uns selbst zu zensieren.

Kernaussage 1 von 9

Gläserne Bürger: Wir leben in einem Land der Rasterfahndung.

Früher mussten sich die wenigsten Leute Sorgen um ihre Privatsphäre machen. Bevor es Computer oder Telefone gab, musste schon ein Privatdetektiv oder Spion engagiert werden, um geheime Informationen über jemanden zu sammeln. Das war so teuer, dass nur sehr wichtige Personen ausspioniert wurden.

Der Staat hat schon immer versucht, zumindest die Eckdaten unseres Lebens aufzuzeichnen: Geburten- und Sterberegister sowie Hochzeiten und Scheidungen werden auf dem Standesamt registriert und das Grundamt hat Informationen darüber, wer welches Land besitzt. Private Unternehmen konnten früher nur auf die Daten von Menschen zugreifen, wenn sie z. B. einen Kaufvertrag ausfüllten.

Doch im Zeitalter des Internets hat sich das ganz gewaltig verändert. Heute reichen ein paar Zeilen Code aus, um auf die Daten von Millionen von Menschen zugreifen zu können. Egal ob klassische Spionage, Datensammeln durch den Staat oder Marktforschung, heute können massenweise Daten angesammelt und günstig gespeichert werden: Der Preis für Speicherplatz ist in den letzten zehn Jahren um über 300% billiger geworden.

Dank der Enthüllungen von Edward Snowden wissen wir heute, dass der Staat die meisten Daten über uns sammelt. Vor allem die NSA, die in den USA eigentlich dafür zuständig war, ausländische Kommunikation zu überwachen, interessiert sich sehr für die Telefonverbindungen und Internet-Aktivitäten der eigenen Bürger. Doch auch andere staatliche Stellen wie lokale Polizeibehörden verfügen mittlerweile über riesige Datenbanken voller Informationen zu den Bürgern.

Auch das kommerzielle Sammeln von Daten wird immer beliebter. So verkaufen z. B. die beiden großen Telefongesellschaften der USA, AT&T und Verizon, Informationen über die Standorte ihrer Kunden an Datenhändler. Auch Unternehmen der Werbebranchen verfolgen uns im Internet auf Schritt und Tritt, um uns maßgeschneiderte Anzeigen zu präsentieren. Langsam wird es sogar zum Standard, dass Geschäfte Software zur Gesichtserkennung benutzen, um ihre Kunden genauer zu durchleuchten.

Viele Menschen verstehen nicht, welche Gefahr darin liegt. Sie denken, dass sie nichts zu verbergen hätten und es dass doch kein Problem sei, wenn Unternehmen oder der Staat gut über sie Bescheid wüssten. Doch damit liegen sie leider falsch.

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