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Das egoistische Gen

Der provokante Klassiker der Evolutionstheorie

Von Richard Dawkins
16 Minuten
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Das egoistische Gen von Richard Dawkins

Das egoistische Gen (1976) ist ein Meilenstein auf dem Gebiet der Biologie: Es stellt die gewagte These auf, dass das Gen im Zentrum des Überlebenskampfes im Evolutionsprozess steht und somit als „egoistisch” gewertet werden muss. Mithilfe seiner Theorie des egoistischen Gens erklärt Richard Dawkins die Vielzahl an Varianten von tierischem Verhalten auf unserer Erde.

  • Biologiestudenten und biologieaffine Menschen
  • Jeder, der sich für die Evolution interessiert
  • Jeder, der wissen will, wie sich bestimmte Verhaltensweisen vererben

Richard Dawkins ist Evolutionsbiologe und Autor vieler einflussreicher populärwissenschaftlicher Bücher wie Der Gotteswahn und Die Schöpfungslüge. Wie man an diesen Titeln erkennt, ist Dawkins bekennender Atheist und aktiver Religionskritiker. Zu diesem Zweck gründete er auch die Foundation für Vernunft & Wissenschaft.

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Das egoistische Gen

Von Richard Dawkins
  • Lesedauer: 16 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 11 Kernaussagen
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Das egoistische Gen von Richard Dawkins
Worum geht's

Das egoistische Gen (1976) ist ein Meilenstein auf dem Gebiet der Biologie: Es stellt die gewagte These auf, dass das Gen im Zentrum des Überlebenskampfes im Evolutionsprozess steht und somit als „egoistisch” gewertet werden muss. Mithilfe seiner Theorie des egoistischen Gens erklärt Richard Dawkins die Vielzahl an Varianten von tierischem Verhalten auf unserer Erde.

Kernaussage 1 von 11

Urschleim: Die Evolution entstand durch unterschiedliche molekulare Fähigkeiten, mit begrenzten Ressourcen umzugehen.

Vor über 3,5 Milliarden Jahren entstand in einer Ursuppe aus Molekülen die erste einfachste Lebensform auf der Erde: ein Molekül, das sich selbst reproduzieren konnte, auch Replikator genannt.

Molekulare Replikatoren bestehen aus langen Ketten kleinerer Bausteine, ähnlich wie ein Wort aus mehreren aneinandergereihten Buchstaben besteht. Replikatoren können Kopien von sich selbst anfertigen, indem sie andere „Buchstaben” anziehen und diesen als Schablone dienen.

Die erste Lebensform mit dieser Fähigkeit hatte automatisch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber allen anderen Molekülen in der Ursuppe, die sich nicht selbst kopieren konnten. So gab es schnell mehr Replikatoren als andere Moleküle.

Fehler im Reproduktionsprozess führten allerdings zu „Tochter”-Replikatoren, die eine leicht abweichende Konfiguration besaßen als ihr „Elternteil”. Dank dieser neuen Konfiguration konnten sich die „Tochter”-Moleküle schneller oder präziser vermehren, sodass sie wiederum einen Vorteil gegenüber ihren Eltern erlangten.

Es entstanden mehr und mehr Replikatoren aus dem begrenzten Material der Baustein-Moleküle in der Ursuppe und schließlich waren alle diese Moleküle verbraucht.

Diese beiden Phänomene – eine Population mit unterschiedlichen Fähigkeiten und eine Umgebung begrenzter Ressourcen – waren die wichtigsten Triebkräfte für den Prozess, den wir heute Evolution nennen.

Mit der Zeit führten weitere Fehler beim Reproduktionsprozess zu immer neuen vorteilhaften Eigenschaften, etwa der Fähigkeit, andere Replikatoren zu zerstören, um ihre Bausteine zur eigenen Reproduktion zu verwenden. Und voilà: Es gab die ersten Fleischfresser. Diese neuen Variationen und das Überleben derjenigen Replikatoren mit den vorteilhaftesten Fähigkeiten begünstigten das Entstehen von immer komplexeren Lebensformen und schließlich die Hülle und Fülle an Organismen, die wir heute auf der Erde kennen.

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