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Das Antikrebs-Buch

Was uns schützt: Vorbeugen und Nachsorgen mit natürlichen Mitteln

Von David Servan-Schreiber
18 Minuten
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Das Antikrebs-Buch: Was uns schützt: Vorbeugen und Nachsorgen mit natürlichen Mitteln von David Servan-Schreiber

Krebs ist eine schreckliche Krankheit, die uns alle treffen kann. Aber jeder von uns kann auch etwas unternehmen, um den Körper im Kampf gegen den Krebs zu unterstützen. Denn bei der Entstehung von Krebserkrankungen spielt unser Lebensstil eine größere Rolle als unsere genetische Veranlagung. Wie man dem Krebs vorbeugt und wie man lernt, mit ihm umzugehen, beschreibt David Servan-Schreiber in Das Antikrebs-Buch (2012).

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  • Menschen, die mit einer Krebserkrankung zu kämpfen haben
  • Alle Anhänger ergänzender Heilmethoden

David Servan-Schreiber war ein renommierter französischer Psychiater, Neurowissenschaftler und Autor. Er forschte und lehrte über viele Jahre in den USA, wo er auch das renommierte UPMC for Integrative Medicine in Pittsburgh und die US-amerikanische Sektion von Ärzte ohne Grenzen mitbegründete. Nach Die Neue Medizin der Emotionen (2006) ist Das Anti-Krebsbuch Servan-Schreibers zweiter internationaler Bestseller. 2011 erlag der Autor den Folgen eines Hirntumors.

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Das Antikrebs-Buch

Was uns schützt: Vorbeugen und Nachsorgen mit natürlichen Mitteln

Von David Servan-Schreiber
  • Lesedauer: 18 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 11 Kernaussagen
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Das Antikrebs-Buch: Was uns schützt: Vorbeugen und Nachsorgen mit natürlichen Mitteln von David Servan-Schreiber
Worum geht's

Krebs ist eine schreckliche Krankheit, die uns alle treffen kann. Aber jeder von uns kann auch etwas unternehmen, um den Körper im Kampf gegen den Krebs zu unterstützen. Denn bei der Entstehung von Krebserkrankungen spielt unser Lebensstil eine größere Rolle als unsere genetische Veranlagung. Wie man dem Krebs vorbeugt und wie man lernt, mit ihm umzugehen, beschreibt David Servan-Schreiber in Das Antikrebs-Buch (2012).

Kernaussage 1 von 11

Bei Krebs spielen Umweltfaktoren eine größere Rolle als die Genetik.

Der Gedanke an Krebs bereitet vielen von uns Sorgen. Und besondere Angst entsteht natürlich, sobald ein naher Verwandter daran erkrankt. Außer um das Wohlergehen unseres Angehörigen sorgen wir uns nämlich womöglich zusätzlich darum, dass uns dasselbe Schicksal ereilt. Nun, Befürchtungen wie diese sind selbstverständlich normal. Doch tatsächlich ist es eher unwahrscheinlich, dass man einzig aufgrund seines Erbguts an Krebs erkrankt.

So teilen bspw. genetisch identische Zwillinge in der Regel nicht dasselbe Risiko, Krebs zu bekommen. Zu diesem Schluss kamen Forscher am Karolinska-Institut in Stockholm im Jahr 2000, nachdem sie eine Untersuchung mit einer großen Zahl Zwillingspaare durchgeführt hatten. Das Ergebnis ihrer Tests: Selbst wenn ein eineiiger Zwilling an einem bestimmten bösartigen Tumor erkrankt war, bestand für seinen erbgleichen Zwilling nur ein geringes Risiko, an derselben Art Krebs zu erkranken.

Zu einem ähnlichen Ergebnis in puncto Erbgut kam auch eine dänische Studie, in der die Gesundheit von 1.000 Personen untersucht wurde, die unmittelbar nach ihrer Geburt adoptiert worden waren. Das erstaunliche Resultat: Selbst wenn die biologischen Eltern vor ihrem 50. Lebensjahr an Krebs gestorben waren, hatte dies keinerlei Einfluss auf das Risiko ihrer Nachkommen, ebenfalls an Krebs zu sterben.

Wenn hingegen ein Adoptivelternteil in so jungen Jahren einem bösartigen Tumor erlegen war, stieg das Krebsrisiko des Adoptivkindes um das Fünffache! Entscheidend war also nicht das biologische Erbe, sondern die Umwelt, also die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, die das Kind von den Adoptiveltern übernommen hatte.

Nun existieren jedoch einige Risikogene, die uns tatsächlich anfälliger für Krebs machen. Die Gene BRCA-1 und BRCA-2 sind solche Risikogene. Im Durchschnitt erkranken 80% der Frauen, die ein solches Gen besitzen, an Brustkrebs. Die Universität Montreal stellte jedoch fest, dass Genträgerinnen, die regelmäßig viel Obst und Gemüse aßen, ein um 73% gesenktes Brustkrebsrisiko im Vergleich zu jenen Frauen aufwiesen, die nur sehr wenig davon zu sich nahmen.

Selbst wenn wir also Risikogene geerbt haben, entscheiden Umweltfaktoren erheblich mit, ob sich der Krebs letztendlich in uns entwickelt. Und das ist doch eigentlich eine gute Nachricht – denn im Gegensatz zu unserem Erbgut können wir viele Umweltfaktoren selbst beeinflussen.

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