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Das sind die Blinks zu

Rettet den Kapitalismus

Für alle, nicht für 1%.

Von Robert B. Reich
13 Minuten
Audio-Version verfügbar
Rettet den Kapitalismus: Für alle, nicht für 1%. von Robert B. Reich

In Rettet den Kapitalismus übt Robert Reich nicht nur Kritik an unserem derzeitigen Wirtschaftssystem, sondern zeigt auch, was der Kapitalismus grundsätzlich für das Wohl der Mehrheit tun kann. Anhand etlicher Beispiele analysiert der Autor, wie sich das aktuelle wirtschaftliche und politische System in den USA zugunsten einer kleinen und reichen Minderheit und zum Nachteil der Mehrheit verändern konnte. Aber er hat dafür auch eine Lösung parat: Reich erklärt, wie der Kapitalismus gerettet und neu gestaltet werden kann, damit möglichst viele Menschen von ihm profitieren.

  • CEOs, Mittelständler und Wirtschaftswissenschaftler
  • Jeder, der sich für Wirtschaft, Politik und die Zukunft des Kapitalismus interessiert
  • Jeder, der denkt, dass sein Gehalt nicht seine wirkliche Arbeitsleistung widerspiegelt

Robert Reich ist Professor für Politik an der University of California in Berkeley. Er war an drei US-Regierungen beteiligt, zuletzt als Arbeitsminister während der Legislatur von Bill Clinton. Er ist Mitglied der American Academy of Arts and Science und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, darunter The Work of Nations, Supercapitalism und Aftershock.

 

Original: Rettet den Kapitalismus © 2016 Campus Verlag GmbH, Frankfurt am Main/New York

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Rettet den Kapitalismus

Für alle, nicht für 1%.

Von Robert B. Reich
  • Lesedauer: 13 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 8 Kernaussagen
Rettet den Kapitalismus: Für alle, nicht für 1%. von Robert B. Reich
Worum geht's

In Rettet den Kapitalismus übt Robert Reich nicht nur Kritik an unserem derzeitigen Wirtschaftssystem, sondern zeigt auch, was der Kapitalismus grundsätzlich für das Wohl der Mehrheit tun kann. Anhand etlicher Beispiele analysiert der Autor, wie sich das aktuelle wirtschaftliche und politische System in den USA zugunsten einer kleinen und reichen Minderheit und zum Nachteil der Mehrheit verändern konnte. Aber er hat dafür auch eine Lösung parat: Reich erklärt, wie der Kapitalismus gerettet und neu gestaltet werden kann, damit möglichst viele Menschen von ihm profitieren.

Kernaussage 1 von 8

Märkte sind nicht „frei“, sondern werden von Regierungen kontrolliert und reguliert.

Wer nicht gerade in Nordkorea oder Kuba aufgewachsen ist, dürfte schon einmal etwas vom Kapitalismus gehört haben: unser Wirtschaftssystem mit seinen Grundfesten Privateigentum und einem durch Angebot und Nachfrage geregelten Markt. Hardliner fordern oft, die Märkte sollten möglichst „frei“ sein von Eingriffen durch Regierungen. Bei dem Ruf nach freien Märkten wird aber meist vergessen, dass Märkte von Regierungen gemacht werden.

Die Grundannahme hinter solchen neoliberalen Forderungen ist, staatliche Interventionen verfälschten die Dynamik am Markt und machten ihn dadurch weniger effizient. Der Markt allein könne die Bedürfnisse von Wirtschaft und Gesellschaft am besten abbilden. Allerdings ignoriert diese Theorie, dass es ohne Regierungen keine freien Märkte geben kann. Sie existieren nicht fernab der Gesellschaft, sondern sind abhängig von den Machthabern, die die Spielregeln für ihr Funktionieren und ihren Einfluss auf die Gesellschaft festlegen.

Im Falle des kapitalistischen Marktes lassen sich diese Regeln in fünf Blöcke zusammenfassen: Eigentum, Monopol, Verträge, Insolvenz und Vollzug.

Der erste Regelsatz rund um das Eigentum definiert, was wir Menschen besitzen können, wobei Besitz mehr meint, als das, was man selbst erschaffen oder erworben hat. Es gibt z.B. Regeln, nach denen man keine Nuklearwaffen besitzen darf, und wieder andere für den Sonderfall des geistigen Eigentums, z.B. von Musik-, Literatur- oder Filmschaffenden.

Bei der Regelung zum Monopol geht es um die Konzentration von Macht durch einzelne Akteure am Markt, also z.B. um die Frage, wie groß und wirtschaftskräftig ein einzelnes Unternehmen sein darf. Verträge regeln, was zu welchen Konditionen gekauft und verkauft werden darf. Auch hier wird es schnell komplexer, denn sollte z.B. das Kaufen und Verkaufen von Sex, Drogen oder Babys erlaubt sein? Schließlich regelt die Insolvenz, was passiert, wenn Käufer nicht mehr zahlen können, und der Vollzug stellt sicher, dass sich alle an diese Spielregeln halten.

Im nächsten Blink schauen wir uns an, wie diese fünf Regelsets derzeit im US-Wirtschaftssystem umgesetzt werden.

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