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Das sind die Blinks zu

Die Kunst, über Geld nachzudenken

Die Börse verstehen lernen

Von André Kostolany
21 Minuten
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Die Kunst, über Geld nachzudenken von André Kostolany

Diese Blinks brechen eine Lanze für die Spekulation – Die Kunst, über Geld nachzudenken (2000). Sie zeigen, dass Spekulanten meist erfahrene Investoren sind, die sich aus Leidenschaft für die Arbeit an der Börse entscheiden. Sie fassen die besonderen Eigenschaften und Kompetenzen zusammen, die du brauchst, um selbst erfolgreich anzulegen und am Aktienmarkt zu bestehen.

  • Jeder, der sich dafür interessiert, wie kapitalistische Volkswirtschaften funktionieren
  • Alle, die die Börse schon immer besser verstehen wollten oder gar selbst anlegen möchten
  • Menschen, die glauben, bereits alles über das Thema Spekulation zu wissen

André Kostolany wurde 1906 in Budapest geboren und lebte vor seinem Tod 1999 lange Zeit in den USA und Paris. Er kam bereits in den 1920er-Jahren an die Börse und gilt bis heute als einer der größten Börsen- und Finanzexperten. Zu seinen größten Erfolgen als Journalist und Autor zählen Der große Kostolany (1991) und Kostolanys Börsenpsychologie (1991).

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Die Kunst, über Geld nachzudenken

Von André Kostolany
  • Lesedauer: 21 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 13 Kernaussagen
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Die Kunst, über Geld nachzudenken von André Kostolany
Worum geht's

Diese Blinks brechen eine Lanze für die Spekulation – Die Kunst, über Geld nachzudenken (2000). Sie zeigen, dass Spekulanten meist erfahrene Investoren sind, die sich aus Leidenschaft für die Arbeit an der Börse entscheiden. Sie fassen die besonderen Eigenschaften und Kompetenzen zusammen, die du brauchst, um selbst erfolgreich anzulegen und am Aktienmarkt zu bestehen.

Kernaussage 1 von 13

Spekulation selbst ist älter als die Börse und war oft wichtig für gesellschaftlichen Fortschritt.

Das Konzept der Spekulation ist heute überwiegend negativ beladen. Nicht nur Kapitalismusgegner denken beim Klang des Wortes sofort an skrupellose Geldgier, rücksichtslose Risiken und verzockte Ersparnisse. Dabei ist der Akt des Spekulierens viel älter als die Börse und per se keine schlechte oder gar böswillige Sache.

Als erster Spekulant der Menschheitsgeschichte gilt die biblische Figur Josef. Er wurde der Überlieferung nach von seinen neidischen Halbbrüdern als Sklave nach Ägypten verkauft, wo er sich mit Gottes Hilfe und viel Geschick aus einer misslichen Lage nach der anderen befreite. Seine Fähigkeit zur Traumdeutung brachte ihn direkt bis zum Pharao, der ihn ebenfalls bat, einen seiner Träume zu lesen. Josef las und prophezeite, dass auf sieben ertragreiche Jahre sieben Jahre der Dürre und des Hungers folgen würden. Also hortete er sieben Jahre lang Getreidevorräte. Seine Prophezeiung erfüllte sich und er konnte die Überschüsse während der siebenjährigen Dürrezeit verkaufen. Er hatte antizyklisch gehandelt, spekuliert und gewonnen.

Wahre Spekulation ist übrigens ein durchaus anspruchsvolles Strategiespiel, eine intellektuelle Herausforderung, die Feingefühl und Fantasie erfordert. Manche Spekulanten betreiben diesen Denksport regelrecht als Kunst und freuen sich ganz unabhängig vom Geldgewinn, wenn sie mit ihren Prognosen richtig liegen.

Im Idealfall kommt die Spekulation dann neben solchen Partikularinteressen auch dem gesellschaftlichen Fortschritt zugute: Wissenschaft und Wirtschaft z.B. gehen Hand in Hand. In Laboren und Forschungsabteilungen werden neue Produkte entwickelt, mit denen die Wirtschaft anschließend ihre Verkaufszahlen steigert. Ein Teil dieser Gewinne fließt in die Forschung zurück und liefert den Wissenschaftlern die Mittel, um weiter zu forschen. Genau hier kommt die Spekulation ins Spiel: Sie gibt Menschen mit Weitsicht die Möglichkeit, auf die Ideen anderer Menschen zu setzen und so Geld zu verdienen, ohne selbst zu produzieren.

Ihr spekulativer Wetteinsatz wird zum Bindeglied zwischen Investor und Unternehmer, zwischen Geldgeber und Produzent, zwischen Finanzkraft und Forschung – und damit zur Triebfeder wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritts. Die Eisenbahn z.B. konnte nur erfunden werden, weil viele Menschen mit Vermögen gemeinsam auf den Erfolg einer Idee spekulierten und ihr Kapital bündelten.

Sind Spekulanten am Ende keine skrupellosen Zocker, sondern großzügige Mäzene? Wie steht es wirklich um ihre Einstellung zum Geld?

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