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Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets

By Chris Anderson
15-minute read
Free – Kostenlos: Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets by Chris Anderson

Free erklärt, wie mit dem Aufkommen des digitalen Marktes unser Verständnis der traditionellen Wirtschaft auf den Kopf gestellt worden ist. Es beschreibt die unvorhergesehenen Veränderungen, die den Markt des 21. Jahrhunderts erfasst haben. Zudem zeigt uns das Buch, wie wir unsere Vorstellung vom Geldfluss überdenken müssen, um Erfolg zu haben. Es macht deutlich, warum wir uns von unseren alten Überzeugungen lösen müssen, und wie wir uns dieses neue Geschäftsmodell, das „kostenlos“ zum Ausgangspunkt hat, zunutze machen können. Das Wichtigste: Der Autor zeigt die vielen Wege auf, wie sich „umsonst” lohnen kann.

  • Jeder, der die Funktionsweise von Gratisangeboten nachvollziehen möchte
  • Jeder, der sich für Kundenpsychologie interessiert
  • Jeder, der verstehen will, wie die digitale Revolution das Konzept „kostenlos” verändert
  • Jeder, der wissen will, wie er vom „free”-Konzept im eigenen Geschäft profitieren kann

Chris Anderson ist Autor von drei erfolgreichen Business-Büchern sowie Chefredakteur der Zeitschrift Wired Magazine und Redakteur von The Economist. Außerdem ist er begeisterter Unternehmer. Voller Leidenschaft für ferngesteuerte Technologie und Hardware gründete Chris das quelloffene Unternehmen 3D Robotics, für das er bekannterweise online kostenlose Bedienungsanleitungen zur Verfügung stellt. 2007 ernannte das Time Magazine Chris zu einem der Top 100 Denker. Er wohnt mit seiner Frau und fünf Kindern in Berkeley, Kalifornien, und baut an Wochenenden mit seinen Kindern fliegende Roboter.

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Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets

By Chris Anderson
  • Read in 15 minutes
  • Contains 9 key ideas
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Free – Kostenlos: Geschäftsmodelle für die Herausforderungen des Internets by Chris Anderson
Synopsis

Free erklärt, wie mit dem Aufkommen des digitalen Marktes unser Verständnis der traditionellen Wirtschaft auf den Kopf gestellt worden ist. Es beschreibt die unvorhergesehenen Veränderungen, die den Markt des 21. Jahrhunderts erfasst haben. Zudem zeigt uns das Buch, wie wir unsere Vorstellung vom Geldfluss überdenken müssen, um Erfolg zu haben. Es macht deutlich, warum wir uns von unseren alten Überzeugungen lösen müssen, und wie wir uns dieses neue Geschäftsmodell, das „kostenlos“ zum Ausgangspunkt hat, zunutze machen können. Das Wichtigste: Der Autor zeigt die vielen Wege auf, wie sich „umsonst” lohnen kann.

Key idea 1 of 9

Nur scheinbar kostenlos: Bezahlen muss immer jemand.

Im 19. Jahrhundert hatten amerikanische Wirtshäuser Mühe, außerhalb der Stoßzeiten Trinkfreudige anzuziehen. Also fingen sie an, kostenlose Mittagessen anzubieten, um Kunden anzulocken, die Getränke kaufen würden. Diese Taktik brachte das Sprichwort hervor: „There is no such thing as a free lunch” – „Kostenloses Mittagessen – so etwas gibt es nicht”. Denn selbst vermeintlich kostenlose Mittagessen werden durch den Kauf von Getränken mitfinanziert.

Dinge zu verschenken, war schon immer eine beliebte Marketingstrategie. Doch wenn wir uns die kostenlosen Dinge in Erinnerung rufen, die wir im Laufe unseres Lebens von Unternehmen erhalten haben – wie etwa ein Rezeptbuch oder einen Rasierer –, dann merken wir, dass uns nie etwas ohne Hintergedanken geschenkt wird, sondern uns immer dazu bewegen oder sogar zwingen soll, etwas zu kaufen. Ein geschenkter Rasierer ist nutzlos, solange wir keine passenden Rasierklingen besorgen, und auch für das kostenlose Jell-O-Rezeptbuch finden wir keine Verwendung, wenn wir kein Jell-O kaufen.

Die Kosten für das verschenkte Produkt werden einfach auf ein anderes Produkt übertragen, für das wir zwangsläufig bezahlen müssen. Also fungiert der kostenlose Gegenstand als Lockware: Auch wenn er für den „Beschenker“ zunächst einen Verlust bedeutet, bringt das vermeintliche Verschenken den Kunden dazu, für ein anderes Produkt zu bezahlen, das letztendlich das Gratisprodukt finanziert.

Oft erfolgt das in Form eines Abonnements. Ein Mobilfunkbetreiber bietet uns beispielsweise ein kostenloses Telefon an, um dann monatlich Gebühren für seinen Gebrauch erheben zu können.

In manchen Fällen sind aber auch nicht wir als Verbraucher diejenigen, die direkt für die kostenlose Ware bezahlen, sondern ein Dritter übernimmt dies. So funktionieren etwa die meisten Massenmedien wie private Fernseh- und Radiosender, Zeitungen und Zeitschriften. Werbekunden finanzieren den Sender oder Verleger, und im Gegenzug sind wir als Hörer und Leser dieser Werbung ausgesetzt. Es handelt sich dabei also lediglich um eine Form von Quersubvention.

Wenn es um vermeintlich kostenlose Produkte geht, muss irgendwer immer irgendwie zahlen: egal ob wir es sind, indem wir im Anschluss ein anderes Produkt kaufen (etwa Jell-O) oder später über einen längeren Zeitraum hinweg Gebühren zahlen müssen (Telefongebühren etwa), oder ob es einen Dritten trifft, der sein Geld für unsere Aufmerksamkeit ausgibt (wie bei vielen Massenmedien).

Nur scheinbar kostenlos: Bezahlen muss immer jemand.

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