Open in the App Open in the App Open in the App
Get the key ideas from

Die Macht der Gewohnheit

Warum wir tun, was wir tun

By Charles Duhigg
16-minute read
Audio available
Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun by Charles Duhigg

Die Macht der Gewohnheit (2012) veranschaulicht die Rolle, die gute Gewohnheiten wie Zähneputzen oder Sporttreiben oder auch schlechte Gewohnheiten wie das Rauchen in unserem Leben einnehmen. Forschungsergebnisse und Anekdoten veranschaulichen, wie Gewohnheiten entstehen und helfen dabei, sich zu ändern – ganz gleich, ob es sich um persönliche Gewohnheiten oder um solche in Unternehmen und Organisationen handelt.

  • Menschen, die sich gute Dinge angewöhnen oder sich von einer schlechten Angewohnheit befreien möchten
  • Alle, die interessiert daran sind, wie Konzerne unsere Gewohnheiten für ihre Zwecke nutzen
  • Entscheider in Unternehmen, die neue Routinen einführen möchten

Charles Duhigg schreibt als investigativer Journalist für die New York Times. Er wurde für den Pulitzer-Preis nominiert, wurde mit zahlreichen anderen Auszeichnungen für seine Arbeit geehrt.

Go Premium and get the best of Blinkist

Upgrade to Premium now and get unlimited access to the Blinkist library. Read or listen to key insights from the world’s best nonfiction.

Upgrade to Premium

What is Blinkist?

The Blinkist app gives you the key ideas from a bestselling nonfiction book in just 15 minutes. Available in bitesize text and audio, the app makes it easier than ever to find time to read.

Discover
3,000+ top
nonfiction titles

Get unlimited access to the most important ideas in business, investing, marketing, psychology, politics, and more. Stay ahead of the curve with recommended reading lists curated by experts.

Join Blinkist to get the key ideas from
Get the key ideas from
Get the key ideas from

Die Macht der Gewohnheit

Warum wir tun, was wir tun

By Charles Duhigg
  • Read in 16 minutes
  • Audio & text available
  • Contains 10 key ideas
Upgrade to Premium Read or listen now
Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun by Charles Duhigg
Synopsis

Die Macht der Gewohnheit (2012) veranschaulicht die Rolle, die gute Gewohnheiten wie Zähneputzen oder Sporttreiben oder auch schlechte Gewohnheiten wie das Rauchen in unserem Leben einnehmen. Forschungsergebnisse und Anekdoten veranschaulichen, wie Gewohnheiten entstehen und helfen dabei, sich zu ändern – ganz gleich, ob es sich um persönliche Gewohnheiten oder um solche in Unternehmen und Organisationen handelt.

Key idea 1 of 10

Gewohnheiten sind einfache Auslöser-Routine-Belohnung-Schleifen, die uns Anstrengung ersparen und sehr beständig sind.

 

In den 90er-Jahren untersuchte eine Forschergruppe am Massachusetts Institute of Technology an Mäusen, wie Gewohnheiten im Gehirn geformt werden. Bei dem Versuch sollten die Mäuse ein Stück Schokolade aufspüren, das sich am Ende eines T-förmigen Labyrinths befand. Mit speziellen Aufzeichnungsgeräten konnten die Forscher die Hirntätigkeit der Mäuse überwachen, während diese sich ihren Weg zur Schokolade erschnüffelten.

Als die Tiere zum ersten Mal in das Labyrinth gesetzt wurden, schnellte ihre Hirnaktivität in die Höhe. Sie rochen die Schokolade und suchten das Labyrinth nach ihr ab. Je öfter das Experiment wiederholt wurde, desto stärker verringerte sich die Hirnaktivität der Mäuse. Sie lernten nach und nach, wie sie zur Schokolade kamen – geradeaus gehen, dann zweimal scharf links und schließlich rechts.

Dieser Prozess, einen Handlungsablauf in eine automatisierte Routine zu verwandeln, heißt „chunking“. Er ist die Grundlage aller Gewohnheiten. Evolutionär gesehen ist dieser Prozess vor allem deshalb großartig, weil das Gehirn Energie sparen kann, wenn es wiederkehrende Aufgaben effizient ausführt.

Schokolade in einem Labyrinth finden oder aus einer Einfahrt rückwärts herausfahren – Dinge, die am Anfang kompliziert sind und viel Konzentration erfordern, werden nach und nach zur mühelosen Gewohnheit. Studien der Duke University in North Carolina aus dem Jahr 2006 weisen darauf hin, dass mindestens 40 Prozent der von uns täglich ausgeführten Handlungen auf Gewohnheiten beruhen.

Im Allgemeinen kann jede Gewohnheit in eine dreiteilige Prozessschleife untergliedert werden:

Zuerst nimmst du den externen Auslöser wahr, etwa den läutenden Wecker. Dein Gehirn wird dadurch veranlasst, nach einer für diese Situation angemessenen Gewohnheit zu suchen.

Anschließend setzt die Routine ein: Du reagierst mit einer für diesen spezifischen Auslöser typischen Handlung. Du marschierst ins Bad und putzt dir die Zähne, während sich dein Gehirn gewissermaßen im Autopilot-Modus befindet.

Zuletzt erhältst du eine Belohnung: Das Erfolgserlebnis ist in diesem Fall prickelnde Minzfrische im Mund. Deine allgemeine Hirnaktivität nimmt zu, sobald dein Gehirn die erfolgreiche Ausführung der Tätigkeit registriert. Dadurch wird die Verbindung zwischen Auslösereiz und Routine verstärkt.

Gewohnheiten sind unfassbar stabil: So können Menschen trotz schwerer Gehirnschäden ihre alten Angewohnheiten beibehalten. Ein Mann, der durch eine Hirnhautentzündung schwere Hirnschäden erlitten hatte, konnte in einer Studie nicht mehr auf die Tür zu seiner Küche zeigen. Gefragt, was er täte, wenn er hungrig würde, ging er geradewegs zum Küchenschrank und holte eine Packung Nüsse heraus. Das gelang ihm, weil Gewohnheiten in den Basalganglien erworben und erhalten werden. Dieser Teil des Gehirns kann normal funktionieren, auch wenn der Rest des Gehirns beschädigt ist.

Leider bedeutet diese Stabilität auch, dass überwunden geglaubte Gewohnheiten wie z.B. das Rauchen problemlos zurückkehren können.

Upgrade to continue Read or listen now

Key ideas in this title

Upgrade to continue Read or listen now

No time to
read?

Pssst. Sign up to your secret to success: key ideas from top nonfiction in just 15 minutes.
Created with Sketch.