Das sind die Blinks zu

„... dann bin ich auf den Baum geklettert!“

Von Aufstieg, Mut und Wandel

Von Dirk Roßmann
15 Minuten
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„... dann bin ich auf den Baum geklettert!“ von Dirk Roßmann

Das Leben von Dirk Roßmann begann in Armut. Nichts deutete darauf hin, dass er später einmal als Gründer von Rossmann, einem der erfolgreichsten Drogerie-Imperien Deutschlands, mehrfacher Millionär sein würde. In … dann bin ich auf den Baum geklettert! (2018) blickt der heute über 70-Jährige auf sein ereignisreiches Leben zurück.

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Dirk Roßmann ist der Gründer des berühmten Drogerie-Imperiums „Rossmann“. 1946 in Hannover geboren, eröffnete er mit 25 die erste deutsche Drogerie mit Selbstbedienung. Mittlerweile gehören 3790 Filialen in Deutschland und fünf weiteren europäischen Ländern zum Konzern, der 2017 mit neun Milliarden Euro den höchsten Umsatz seiner Firmengeschichte erzielte. Roßmann ist verheiratet und hat zwei Söhne, die ebenfalls im Unternehmen arbeiten. Das Buch schrieb er gemeinsam mit den Journalisten Olaf Köhne und Peter Käfferlein.

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„... dann bin ich auf den Baum geklettert!“

Von Aufstieg, Mut und Wandel

Von Dirk Roßmann
  • Lesedauer: 15 Minuten
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„... dann bin ich auf den Baum geklettert!“ von Dirk Roßmann
Worum geht's

Das Leben von Dirk Roßmann begann in Armut. Nichts deutete darauf hin, dass er später einmal als Gründer von Rossmann, einem der erfolgreichsten Drogerie-Imperien Deutschlands, mehrfacher Millionär sein würde. In … dann bin ich auf den Baum geklettert! (2018) blickt der heute über 70-Jährige auf sein ereignisreiches Leben zurück.

Kernaussage 1 von 9

Ein armer Junge will hoch hinaus.

Als Dirk Roßmann gerade einmal zehn Jahre alt war, fasste er einen bemerkenswerten Entschluss: Wenn er groß war, wollte er reich werden. Er wollte mächtig Geld verdienen und frei sein. Doch wie kommt man als kleiner Junge auf solche Gedanken?

Dazu muss man sich vor Augen führen, wie der kleine Dirk aufgewachsen ist. Er wurde 1946 im völlig zerstörten Hannover geboren. Zusammen mit seinem großen Bruder Axel und seinen beiden Eltern Hilde und Bernhard Roßmann lebten sie in einer kleinen Dreizimmerwohnung. Im Winter gab es nichts zum Heizen, obendrein mussten sie Flüchtlinge aus den ehemals deutschen Gebieten in Osteuropa aufnehmen. Überall in Deutschland ging es ums nackte Überleben.

Und eine Tatsache brannte sich dem kleinen Dirk besonders ins Gedächtnis: dass das Geld immer knapp war. Wenn beim Spielen im Wald die Hose ein Stückchen riss, gab es direkt Schimpfe von der Mutter – sie konnten sich nicht einfach eine neue Hose leisten! Und wenn die finanzielle Not besonders groß war, brach regelmäßig ein lauter Streit zwischen den Eltern aus. Was für den kleinen Dirk ziemlich furchteinflößend war. 

Überhaupt musste man sich mit wenig zufriedengeben. Gebadet wurde beispielsweise nur einmal in der Woche. Warmes Wasser aus der Leitung war ein noch unbekannter Luxus – stattdessen wurde Wasser auf dem Herd erhitzt und in die Wanne gefüllt. 

Dirks Vater führte in der Podbielskistraße eine kleine Drogerie, die allerdings nicht so richtig in die Gänge kam. Im Geschäft selber hatte seine Mutter Hilde die Hosen an und führte auch dort ein strenges Sparregime. So ließ sie Dirk und seinen Bruder etwa die Tesa-Etiketten, die sie als Preisschilder verwendete, mit der Schere immer noch mal halbieren. Aber es nützte alles nichts: Das Geschäft saß auf einem Schuldenberg und stand immer kurz vor dem Konkurs.

Doch im Alter von zwölf Jahren kam dem jungen Dirk eine gewitzte Idee. Die Familie lebte inzwischen in einer Stadtrandsiedlung namens Klingenkamp – die nächste Drogerie war weit entfernt. Also klingelte Dirk kurzerhand bei den Nachbarn und bot ihnen an, sämtliche Drogerieartikel frei Haus per Fahrrad zu liefern. Seiner Mutter kaufte er die Produkte mit einem Rabatt von 10 Prozent ab, was ihr immer noch einen Gewinn von 20 Prozent einbrachte. Bald schon machte er einen Monatsumsatz von 5000 Mark – und 500 Mark Gewinn! Für einen Zwölfjährigen ein Vermögen.

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