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Blink 3 von 12 - Eine kurze Geschichte der Menschheit
von Yuval Noah Harari
Technologie – Recht – Ethik – Use Cases
KI in der Unternehmenspraxis bietet praxisorientierte Einblicke, wie Unternehmen künstliche Intelligenz erfolgreich einsetzen können. Es beleuchtet Strategien, um KI effizient zu integrieren und somit Wettbewerbsvorteile in einer digitalen Welt zu sichern.
Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist nichts Neues. Bereits in den Fünfzigerjahren beschäftigten sich Forschende mit dem Konzept des maschinellen Lernens. Im Jahr 1956 trafen sich erstmals Wissenschaftler beim Dartmouth Summer Research Project on Artificial Intelligence in den USA, um zu überlegen, wie Maschinen mit künstlicher Intelligenz aussehen könnten.
Zehn Jahre später veröffentlichte Joseph Weizenbaum, ein Vorreiter der Disziplin, einen Artikel über ein Computerprogramm namens ELIZA in der Fachzeitschrift der Association for Computing Machinery. Bei ELIZA handelte es sich um eine Software, die erstmals einen Dialog zwischen Mensch und Computer simulieren konnte. Doch die Technologie steckte noch in den Kinderschuhen. Weizenbaum selbst gab zu, dass sein Programm lediglich intelligent erschien und in Wahrheit nur regelbasierte Ergebnisse ausspuckte.
Geringe Rechenleistung und fehlende Daten stellten lange Zeit unüberwindbare Hindernisse dar, sodass die Forschung in den folgenden Jahrzehnten nur langsam voranschreitet. In den Achtzigerjahren wurden dann Systeme entwickelt, die Kosteneinsparungen in Unternehmen ermöglichten. Ihr Problem bestand jedoch darin, dass sie nur langsam an neue Gegebenheiten angepasst werden konnten. Also stockte der Fortschritt erneut.
1997 waren smarte Maschinen dann so weit entwickelt, dass einer von ihnen, ein Schachcomputer namens Deep Blue II, den damaligen Weltmeister Garry Kasparow schlagen konnte. Nach der Jahrtausendwende kam der Durchbruch. Endlich standen ausreichend Rechenleistung und Daten zur Verfügung, um maschinelles Lernen zu ermöglichen und eine Vielzahl an disruptiven Anwendungen zu entwickeln. Das Zeitalter der KI hat offiziell begonnen.
Deutsche Unternehmen sehen der Technologie jedoch weiterhin mit gemischten Gefühlen entgegen. Eine im September 2023 veröffentlichte Studie des Digitalverbands Bitkom zeigte, dass der Anteil der Firmen, die KI nutzten, innerhalb eines Jahres von neun auf fünfzehn Prozent gestiegen war. Etwa zwei Drittel der Befragten stimmten zu, dass künstliche Intelligenz ein wichtiges Zukunftsthema sei.
Bei der konkreten Umsetzung hängen trotzdem viele Firmen hinterher. Zum Zeitpunkt der Befragung hatten nur ein Prozent der Firmen ein internes Regelwerk für den Einsatz von KI. Ein Drittel der befragten Firmen glaubte sogar, bereits den Anschluss an die Technologie verpasst zu haben. Als größte Hürden nannten die Teilnehmer Sorgen um Datenschutz und rechtliche Unklarheiten, mangelndes Know-How und fehlende personelle Ressourcen.
Während Unternehmen sich also wenig vorbereitet fühlen auf die KI-Revolution, geht es in der öffentlichen Diskussion häufig um ethische Bedenken. Sollten wir uns also erst um eine gemeinsame digitale Ethik kümmern, bevor wir mit der Anwendung von KI-Tools voranschreiten?
Die Forschung und Entwicklung zu künstlicher Intelligenz schreitet rasant voran und trotzdem tun sich viele deutsche Unternehmen mit der Umsetzung noch schwer. KI in der Unternehmenspraxis (2024) gibt einen Überblick über die gängigsten Hürden, diskutiert ethische Probleme und präsentiert erfolgreiche KI-Anwendungsbeispiele aus der Praxis.
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