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Gewinner grübeln nicht

Richtiges Denken als Schlüssel zum Erfolg

By Pamela Obermaier & Marcus Täuber
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Gewinner grübeln nicht by Pamela Obermaier & Marcus Täuber

In Psychologie-Ratgebern finden sich häufig Sätze wie: „Wirf negative Gedanken und schlechte Gewohnheiten über Bord und denke positiv!“ Aber wie soll das gehen, wo doch unsere Gewohnheiten und Ängste tief im Unterbewusstsein verankert sind? Unsere Blinks zu Gewinner grübeln nicht (2019) räumen mit gängigen Klischees auf und eröffnen stattdessen einen realistischen Blick auf die Kraft deiner Gedanken. 

  • Alle, die sich für Psychologie und Neurologie interessieren
  • Grüblerinnen und Gestresste
  • Fans von mentalen Trainings und Meditation

Nach ihrem Studium der Psychologie, Philosophie und Germanistik arbeitete Pamela Obermaier lange als TV-Journalistin und Radiomoderatorin. Sie ist außerdem Autorin zahlreicher Sachbücher zum Thema Erfolg und setzt ihre neurolinguistischen Kenntnisse darüber hinaus als Beraterin, Coach und Rednerin ein. 

Marcus Täuber studierte Biologie und promovierte im Bereich Neurobiologe. Heute ist er einer der erfolgreichsten Mentaltrainer im deutschsprachigen Raum und leitet das Institut für mentale Erfolgsstrategien in Wien.

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Gewinner grübeln nicht

Richtiges Denken als Schlüssel zum Erfolg

By Pamela Obermaier & Marcus Täuber
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Gewinner grübeln nicht by Pamela Obermaier & Marcus Täuber
Synopsis

In Psychologie-Ratgebern finden sich häufig Sätze wie: „Wirf negative Gedanken und schlechte Gewohnheiten über Bord und denke positiv!“ Aber wie soll das gehen, wo doch unsere Gewohnheiten und Ängste tief im Unterbewusstsein verankert sind? Unsere Blinks zu Gewinner grübeln nicht (2019) räumen mit gängigen Klischees auf und eröffnen stattdessen einen realistischen Blick auf die Kraft deiner Gedanken. 

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Das mythenumwobene Gehirn

Anfang des 20. Jahrhunderts machte der Neurochirurg Wilder Penfield eine spannende Entdeckung: Als er elektrischen Strom durch die offenen Gehirne seiner Probanden leitete, löste dies verschiedene Reaktionen aus – etwa eine Handbewegung oder eine plötzliche Hochstimmung. Ungewöhnlich daran war, dass nur rund zehn Prozent der Gehirnareale auf den Impuls reagierten. Daraus schloss Penfield, dass wir nur diesen kleinen Teil unseres Hirns nutzen, während der Rest vor sich hinvegetiert.

Seitdem stellen sich nicht nur Wissenschaftlerinnen die Frage: Was wäre, wenn wir auch die restlichen neunzig Prozent nutzen könnten? Hätten wir dann ein fotografisches Gedächtnis wie die Kommissarin Carrie Wells aus der Serie Unforgettable? Könnten wir in Windeseile Fremdsprachen lernen und Bücher verschlingen wie Bradley Cooper im Film Ohne Limit?

Die Antwort lautet: Nein. Längst hat die Neurowissenschaft belegt, dass es sich bei Penfields scheinbarer Entdeckung um einen Mythos handelt. Besagter Teil des Gehirns ist nur scheinbar inaktiv, tatsächlich übernimmt er essenzielle Aufgaben. Hier befinden sich nämlich sogenannte Assoziationsfelder. Sie sind dafür verantwortlich, die verschiedenen Hirnareale miteinander zu vernetzen.

Wahr ist jedoch, dass wir hinter unseren Möglichkeiten bleiben. Das bringt uns direkt zum nächsten Mythos: dem Gehirnjogging. Angeblich steigern täglich eine Viertelstunde Sudoku oder entsprechende Computerlernspiele die Leistungsfähigkeit unserer grauen Zellen. Allerdings konnte eine Studie der BBC zeigen, dass solche Formen des mentalen Trainings kaum etwas bewirken. So waren Testpersonen, die Übungen zum Gedächtnistraining absolvierten, überfordert, wenn sie die erlangten Fähigkeiten auf einem anderen Gebiet anwenden sollten. Anders ausgedrückt: Wer Sudoku spielt, verbessert sich zwar im Sudoku-Spielen – aber darüber hinaus gibt es keine Effekte.

Um insgesamt leistungsfähiger zu werden, solltest du deshalb Dinge tun, die die Verbindungen zwischen verschiedenen Hirnarealen fördern. Das geschieht zum Beispiel beim Erlernen von Fremdsprachen. Dabei aktivierst du nicht nur die Bereiche, die für Wortverständnis, Rhythmik und Satzbau zuständig sind, sondern du kitzelst außerdem deine Sinne. Diese umfassende Aktivität kann sogar Demenz vorbeugen. In einer Studie von 2006 zeigte die Psychologin Ellen Bialystok, dass zweisprachige Kanadier im Durchschnitt vier Jahre später an Demenz erkrankten als ihre einsprachigen Landsleute. 

Was wir mitnehmen können: Das Gehirn umrankt also viele Mythen – dass wir nur 10% von ihm nutzen und es durch Gehirnjogging verbessern können, sind zwei davon. Fremdsprachen zu lernen hat aber tatsächlich einen messbaren Effekt.

Aber das war noch längst nicht alles. Schauen wir uns an, wie du mit deinen Gedanken dein Hirn auf Trab bringen kannst.

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