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Das sind die Blinks zu

Der Fisch in uns

Eine Reise durch die 3,5 Milliarden Jahre alte Geschichte unseres Körpers

Von Neil Shubin
19 Minuten
Der Fisch in uns: Eine Reise durch die 3,5 Milliarden Jahre alte Geschichte unseres Körpers von Neil Shubin

In Der Fisch in uns erklärt Neil Shubin, wie sich die einzelnen Teile unseres Körpers durch Evolution entwickelt haben und wie man ihre Ursprünge bis hin zu Fischen und anderen Tieren zurückverfolgen kann. Sowohl Fossilien als auch unsere Gene und die Entwicklung unserer Embryos helfen dabei, unsere Vergangenheit und Herkunft zu verstehen.

  • Jeder, der mehr über unsere evolutionäre Vergangenheit wissen möchte
  • Jeder, der sich für Genetik, Biologie oder Paläontologie interessiert
  • Jeder, der herausfinden will, wie wir unseren inneren Fisch finden können

Neil Shubin ist Paläontologe und unterrichtet Anatomie und Biologie an der Universität Chicago. Gemeinsam mit seinem Forschungsteam hat er den Tiktaalik entdeckt, ein Fossil, das die Entwicklung vom Fisch zum Menschen nachvollziehbarer macht. Der Fisch in uns ist sein erstes Buch.

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Entdecke die Kernaussagen zu diesem Titel:

Der Fisch in uns

Eine Reise durch die 3,5 Milliarden Jahre alte Geschichte unseres Körpers

Von Neil Shubin
  • Lesedauer: 19 Minuten
  • 12 Kernaussagen
Der Fisch in uns: Eine Reise durch die 3,5 Milliarden Jahre alte Geschichte unseres Körpers von Neil Shubin
Worum geht's

In Der Fisch in uns erklärt Neil Shubin, wie sich die einzelnen Teile unseres Körpers durch Evolution entwickelt haben und wie man ihre Ursprünge bis hin zu Fischen und anderen Tieren zurückverfolgen kann. Sowohl Fossilien als auch unsere Gene und die Entwicklung unserer Embryos helfen dabei, unsere Vergangenheit und Herkunft zu verstehen.

Kernaussage 1 von 12

Fossile Lernstoffe: Versteinerungen helfen uns, Landschaft, Klima und Spezies vergangener Zeiten zu verstehen.

Die Menschheit gewinnt momentan zwei sehr wichtige Ressourcen aus dem Erdboden: Energie und Wissen. Dass unsere Gesellschaft auf die Energie aus Öl und Kohle setzt, ist allgemein bekannt. Aber welche Art von Wissen gewinnen wir aus dem Erdboden?

Einerseits können wir aus den verschiedenen Gesteinsschichten ablesen, wie sich Landschaft und Klima im Lauf der Jahrmillionen verändert haben. Wenn wir z.B. Muscheln auf dem Mount Everest finden, schließen wir daraus, dass dieses Gebiet früher einmal unter Wasser gelegen haben muss. Die Fossilien von wärmeliebenden Tieren, die in der Arktis gefunden wurden, beweisen uns, dass in der Arktis einst wohlig warme Temperaturen herrschten, und die Vielfalt an Tieren und Pflanzen, die unter der Sahara begraben liegen, deutet darauf hin, dass diese Wüste einst ein fruchtbarer Ort mit genügend Wasser war.

Aber wir können aus Fossilien auch sehr viel über die Entwicklung der Arten lernen. Das Praktische daran: Die verschiedenen Gesteinsschichten sind nach ihrem Alter geordnet – je tiefer wir also graben, desto älter auch die Fossilien, die wir finden. So können wir eine Art Stammbaum der Arten erstellen und ungefähr bestimmen, wann sich welche Spezies entwickelt hat.

Leider gab es bis vor kurzem eine große Lücke in diesem Stammbaum. Zuerst gab es Fische, dann einen weißen Fleck – und danach tauchten plötzlich die ersten Tetrapoden auf: Landwirbeltiere mit einem Rückgrat, vier Gliedmaßen und Lungen. Zu dieser Übergruppe gehören z.B. Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere. Aber was passierte dazwischen?

2006 entdeckten der Autor und sein Team in Nordkanada den Tiktaalik – ein Tier, das genau in diese Lücke passt. Der Tiktaalik ist 275 Millionen Jahre alt und weist Merkmale von Fischen auf, etwa Schuppen, Flossen und Schwimmhäute. Aber zusätzlich hat er auch Merkmale von Landlebewesen, wie einen flachen Kopf mit einem Hals. Wir können also vom Tiktaalik eine Menge darüber lernen, wie das Leben vom Wasser auf das Land gekommen ist.

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