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Das sind die Blinks zu

Der Fisch in uns

Eine Reise durch die 3,5 Milliarden Jahre alte Geschichte unseres Körpers

Von Neil Shubin
19 Minuten
Audio-Version verfügbar
Der Fisch in uns: Eine Reise durch die 3,5 Milliarden Jahre alte Geschichte unseres Körpers von Neil Shubin

Die Blinks zu Der Fisch in uns (2008) erklären, wie sich unsere Körperteile durch die Evolution entwickelt haben und wie sich ihr Ursprung bis hin zu Fischen und anderen Tieren zurückverfolgen lässt. Sowohl Fossilien als auch unsere Gene und die Entwicklung unserer Embryos geben Aufschluss über unsere Herkunft.

  • Alle, die mehr über unsere evolutionäre Vergangenheit erfahren möchten
  • Alle, die sich für Genetik, Biologie oder Paläontologie interessieren
  • Fischfreunde

Neil Shubin ist Paläontologe und unterrichtet Anatomie und Biologie an der Universität Chicago. Mit seinem Forschungsteam entdeckte er den Tiktaalik – ein Fossil, das die Entwicklung vom Fisch zum Menschen veranschaulicht.

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Der Fisch in uns

Eine Reise durch die 3,5 Milliarden Jahre alte Geschichte unseres Körpers

Von Neil Shubin
  • Lesedauer: 19 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 12 Kernaussagen
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Der Fisch in uns: Eine Reise durch die 3,5 Milliarden Jahre alte Geschichte unseres Körpers von Neil Shubin
Worum geht's

Die Blinks zu Der Fisch in uns (2008) erklären, wie sich unsere Körperteile durch die Evolution entwickelt haben und wie sich ihr Ursprung bis hin zu Fischen und anderen Tieren zurückverfolgen lässt. Sowohl Fossilien als auch unsere Gene und die Entwicklung unserer Embryos geben Aufschluss über unsere Herkunft.

Kernaussage 1 von 12

Versteinerungen helfen uns, Landschaft, Klima und Spezies vergangener Zeiten zu verstehen.

Derzeit gewinnt die Menschheit zwei sehr wichtige Ressourcen aus dem Erdboden: Energie und Wissen. Dass unsere Gesellschaft auf Öl und Kohle als Energielieferanten angewiesen ist, ist allgemein bekannt. Aber welche Art von Wissen gewinnen wir aus dem Erdboden?

Einerseits können wir den verschiedenen Gesteinsschichten entnehmen, wie sich Landschaft und Klima im Laufe der vergangenen Jahrmillionen verändert haben. Muscheln auf dem Mount Everest sind ein eindeutiger Hinweis darauf, dass dieses Gebiet früher einmal unter Wasser gelegen haben muss. Fossilien von wärmeliebenden Tieren, die in der Arktis gefunden werden, stellen unter Beweis, dass hier einst wohlig warme Temperaturen herrschten. Und die Vielfalt an Tieren und Pflanzen, die unter der Sahara begraben liegen, deutet darauf hin, dass diese Wüste in vergangenen Zeiten ein fruchtbarer Ort mit Wasservorkommen war.

Anhand von Fossilien können wir aber auch sehr viel über die Entwicklung der Arten lernen. Dabei gilt: Die verschiedenen Gesteinsschichten sind nach Alter geordnet. Je tiefer wir graben, umso älter die Fossilien. So können wir einen Stammbaum der Arten erstellen und ungefähr bestimmen, wann sich welche Spezies entwickelt hat.

Bis vor kurzem klaffte in diesem Stammbaum eine große Lücke: Auf die Entwicklung der Fische folgte ein weißer Fleck. Erst zu einem späteren Zeitpunkt traten die ersten Tetrapoden auf den Plan – Landwirbeltiere mit einem Rückgrat, vier Gliedmaßen und Lungen. Zu dieser Gruppe gehören z.B. Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere. Was war in der Zwischenzeit passiert?

2006 entdeckten Shubin und sein Team in Nordkanada den Tiktaalik – ein Tier, das diese Lücke füllt. Der Tiktaalik ist 275 Millionen Jahre alt und weist Merkmale von Fischen wie etwa Schuppen, Flossen und Schwimmhäute auf. Zusätzlich besitzt er einen flachen Kopf mit Hals, der Landlebewesen eigen ist. Wir können also vom Tiktaalik eine Menge darüber lernen, wie das Leben vom Wasser auf das Land gekommen ist.

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