
Besser als eine Zusammenfassung
Zusammenfassung von Kleine Philosophie für Nichtphilosophen
Friedhelm Moser
Eine Einführung in die großen Fragen des Lebens
- 4.3 (263 Bewertungen)
- 23 Min.
- 9 Kernaussagen
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Kleine Philosophie für Nichtphilosophen ist ein philosophisches Buch von Friedhelm Moser, das komplexe philosophische Konzepte auf einfache und anschauliche Weise erklärt. Es lädt Nichtphilosophen ein, die Welt der Philosophie zu entdecken und eigene Gedanken zu entwickeln.
Inhaltsübersicht
- Kleine Philosophie für Nichtphilosophen: Zusammenfassung in 9 Kernaussagen
- Worum geht es in Kleine Philosophie für Nichtphilosophen?
- Wer Kleine Philosophie für Nichtphilosophen lesen sollte
- Über den Autor
- Buchzusammenfassungen wie Kleine Philosophie für Nichtphilosophen
- Leute mochten auch die Zusammenfassungen
Kleine Philosophie für Nichtphilosophen
in 9 Kernaussagen verstehen
Audio & Text in der Blinkist App
Kernaussagen in Kleine Philosophie für Nichtphilosophen
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Kernaussage 1 von 9
Das Ich ist der Anfang der Philosophie.
Ein Ich hat doch jeder, oder? Es macht uns schließlich zu der Person, die wir sind. Aber ab wann haben wir dieses Ich?
Keine leichte Frage. Festhalten lässt sich: Bei der Geburt oder brabbelnd im Laufstall ist dieses Ich noch sehr klein. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, ab dem wir wissen: „Ich bin ein Ich“. Was hat sich verändert? Wir treten uns selbst gegenüber, sehen uns in einer Art innerem Spiegel und können uns damit auch von anderen abgrenzen.
Es gibt Menschen, die sich genau an diesen Moment erinnern können. Der Schriftsteller Jean Paul etwa sah sein Ich als kleines Kind zum ersten Mal. Es traf ihn ganz plötzlich, als würde ein Blitz aus dem Himmel fahren.
Aber ganz gleich, wann oder wie es uns trifft – haben wir unser Ich einmal erkannt, können wir es ergründen. Doch Vorsicht! Je mehr wir darüber nachgrübeln, wer wir sind, desto mehr verlieren wir uns. Es entsteht ein Sog, der uns immer tiefer in uns hineinblicken lässt, doch unser Ich wird dabei kleiner.
Wie gefährlich es sein kann, nur noch das eigene Selbst im Blick zu haben, zeigt das berühmte Beispiel des Narziss. Er entdeckte sein Spiegelbild in einer Quelle und verliebte sich unsterblich. Als er schließlich erkannte, dass er sich selbst liebte, war es zu spät – er starb an gebrochenem Herzen.
Selbstliebe ist völlig in Ordnung, doch sich in der Nabelschau zu verlieren ist gerade für Philosophen ein großes Risiko. Denn um den menschlichen Verstand zu ergründen, betrachten Philosophen nicht nur sich selbst, sondern sie betrachten sich selbst bei der Selbstbetrachtung. Sie leben also besonders gefährlich.
Und es gibt noch einen weiteren beängstigenden Aspekt des Ich: So wie das Ich einen Anfang hat, hat es auch ein Ende. Wir können das als die größte Tragik des menschlichen Daseins begreifen. Oder als Erlösung! Dazu sollten wir uns das Ich als ein prachtvolles Schloss vorstellen, in dem wir residieren. Bewohnen wir es wie ein Gast und werden nicht vom Besitz besessen, haben wir selbst die Wahl, zu gehen. Verlassen wir unser Ich aus freien Stücken, gibt es gar nichts mehr, vor dem wir uns fürchten müssen.
Wie auch immer wir das Ende des Ichs interpretieren, zunächst ist es der Anfang von allem. Es ist der Grund, warum wir Gefühle haben, der Grund, warum wir denken. Kurz: Es ist der Ursprung der Philosophie!
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Worum geht es in Kleine Philosophie für Nichtphilosophen?
Wer darf sich eigentlich als Philosoph bezeichnen? Friedhelm Moser meint: Im Grunde jeder, denn zum Philosophieren braucht es nicht viel – nur ein wenig Neugier, Muße und Unternehmungslust. Philosophen sind Menschen, die sich mit dem Eingeständnis, nichts zu wissen, auf den Weg der Erkenntnis begeben. In den Blinks zu Kleine Philosophie für Nichtphilosophen (2019) stellen wir die großen Fragen – etwa nach Liebe, Freiheit und Gleichheit –, liefern spannende Antworten und zeigen, dass der Weg in der Philosophie häufig auch das Ziel ist.
Wer Kleine Philosophie für Nichtphilosophen lesen sollte
- Alle, die gern über den Sinn des Lebens rätseln
- Neugierige, die sich einen einfachen Zugang zur Philosophie wünschen
- Menschen, die sich nicht mit nur einer Perspektive auf die Welt begnügen
Kategorien mit Kleine Philosophie für Nichtphilosophen
Buchzusammenfassungen wie Kleine Philosophie für Nichtphilosophen
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96k Bewertungen

73k Bewertungen
Ekaterina S.
Als ich sah, dass Blinkist für das Buch „Rich Dad, Poor Dad“ ein Blink im Infografik-Stil erstellt hatte, war das eine gute Erinnerung an die Konzepte, die ich liebte.
Nils S.
Kommuniziert klar den Wertbeitrag der beliebtesten Buchzusammenfassungen und bietet eine nachvollziehbare, greifbare Vorlage, die ich sofort verwenden kann.
Julia P.
Ich bin absolut begeistert, dass Blinkist jetzt Infografiken anbietet! Ich kann nicht genug davon bekommen – sie sind eine so unterhaltsame und effektive Möglichkeit, um wichtige Punkte zu erfassen und zu merken.
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