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No Logo!

Der Kampf der Global Players um Marktmacht – Ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern

By Naomi Klein
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No Logo!: Der Kampf der Global Players um Marktmacht – Ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern by Naomi Klein

No Logo! (2001) zeigt, wie seit den 1980er-Jahren die Bedeutung großer Marken gewachsen ist: Immer mehr Konzerne bewerben statt ihrer Produkte ein Markenbild. Welche Effekte hat dieser Wandel? Die Blinks erklären, was das nicht nur für die Menschen im Westen, sondern auch für Arbeiter in Entwicklungsländern mit sich brachte – und wie Aktivisten gegen diese Entwicklung ankämpfen. 

  • Markenfans
  • Verbraucher, die sich der Markenmacht entziehen wollen
  • Alle, die verstehen möchten, wieso Marken und Großkonzerne unsere Gesellschaft prägen

Naomi Klein ist eine vielfach ausgezeichnete kanadische Autorin und Journalistin, die unter anderem für die New York Times und die Newsweek International geschrieben hat. Neben No Logo! zählt zu ihren bekanntesten Büchern Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus.

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Der Kampf der Global Players um Marktmacht – Ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern

By Naomi Klein
  • Read in 16 minutes
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  • Contains 10 key ideas
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No Logo!: Der Kampf der Global Players um Marktmacht – Ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern by Naomi Klein
Synopsis

No Logo! (2001) zeigt, wie seit den 1980er-Jahren die Bedeutung großer Marken gewachsen ist: Immer mehr Konzerne bewerben statt ihrer Produkte ein Markenbild. Welche Effekte hat dieser Wandel? Die Blinks erklären, was das nicht nur für die Menschen im Westen, sondern auch für Arbeiter in Entwicklungsländern mit sich brachte – und wie Aktivisten gegen diese Entwicklung ankämpfen. 

Key idea 1 of 10

Marken wollen cool sein – dafür machen sie sich die Subkultur von Teenagern zu eigen.

Wird eine Marke als cool wahrgenommen? Die Antwort wirkt sich darauf aus, ob sie erfolgreich ist oder unbeachtet Regalfächer und Kleiderbügel in wenig angesagten Läden hütet. Große Konzerne geben jedes Jahr große Geldsummen aus: Sie wollen nämlich herausfinden, was gerade als cool gilt und wie sie das nutzen können, um ihre Marke aufzuwerten.

Konzerne sind geradezu davon besessen, cool zu sein. Das hängt damit zusammen, dass viele davon jugendlichen Nutzergruppen einen großen Stellenwert beimessen. Diese Entwicklung nahm ihren Anfang in den USA der frühen Neunzigerjahre. Bis dahin war die Nachkriegsgeneration der Babyboomer die wichtigste Kundengruppe. Angesichts des wirtschaftlichen Abschwungs der frühen Neunziger lebte diese Generation aber sparsamer und suchte günstige Alternativen zu teuren Markenprodukten. Folglich mussten sich die Konzerne umorientieren und ihr Augenmerk fiel auf die – damals wachsende – Gruppe der Teenager.

Um diese gezielt ansprechen zu können, beschäftigten sie sich mit jenen Subkulturen, die unter Teenagern populär waren. Sie wollten wissen, wie sie deren Charakteristika auf ihre Marke übertragen könnten, um von Teenagern als cool erachtet zu werden. Plötzlich wurden daher Mode- und Musikströmungen wie Punk und Grunge für die Konzerne und ihre Branding-Experten interessant.

Gleiches galt für Hip-Hop sowie andere Elemente der afroamerikanischen Kultur, die seit den Achtzigerjahren unter Jugendlichen immer populärer wurde. Marken wie Nike oder Tommy Hilfiger schafften es früh, auf diesen Zug aufzuspringen: Sie sponserten Musiker und Sportler und rückten ihre Marke mit aggressivem Marketing ins Scheinwerferlicht der großen Bühnen.

Diese Strategie erwies sich als sehr erfolgreich. Daher prägen diese Konzerne heute die Subkulturen mit und beeinflussen, welche Produkte als cool wahrgenommen und somit gekauft werden. Damit ist es großen Marken gelungen, kulturelle Trends in ein überaus profitables Geschäft zu verwandeln. Längst sind Marken allgegenwärtig.

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