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Startup-Recht

Praktischer Leitfaden für Gründung, Unternehmensführung und -finanzierung

Von Jan Schnedler
15 Minuten
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Startup-Recht: Praktischer Leitfaden für Gründung, Unternehmensführung und -finanzierung von Jan Schnedler

Die Blinks zu Startup-Recht (2017) helfen dir bei deinen ersten Schritten in die Selbständigkeit. Denn gerade in den Anfangsjahren haben unerfahrene Gründer einige juristische Hürden zu überwinden. Wer diese nicht sieht, kann noch Jahre später darunter leiden. Hier bekommst du eine gute Einführung zu allem, was du wissen musst, um dein erstes Unternehmen zu gründen.

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Jan Schnedler arbeitet als Rechtsanwalt in seiner eigenen Kanzlei. Schnedler ist Datenschutzbeauftragter, hat selbst bereits mehrere Start-ups gegründet und berät v.a. technologieorientierte Start-ups.

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Startup-Recht

Praktischer Leitfaden für Gründung, Unternehmensführung und -finanzierung

Von Jan Schnedler
  • Lesedauer: 15 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 9 Kernaussagen
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Startup-Recht: Praktischer Leitfaden für Gründung, Unternehmensführung und -finanzierung von Jan Schnedler
Worum geht's

Die Blinks zu Startup-Recht (2017) helfen dir bei deinen ersten Schritten in die Selbständigkeit. Denn gerade in den Anfangsjahren haben unerfahrene Gründer einige juristische Hürden zu überwinden. Wer diese nicht sieht, kann noch Jahre später darunter leiden. Hier bekommst du eine gute Einführung zu allem, was du wissen musst, um dein erstes Unternehmen zu gründen.

Kernaussage 1 von 9

Die geeignetste Rechtsform für ein Start-up ist die GmbH.

Träumst du von der Selbständigkeit und deinem eigenen kleinen Unternehmen, hast aber keine Ahnung, was bei der Unternehmensgründung juristisch auf dich zukommt? Dann bist du hier goldrichtig!

Eine der ersten Fragen, die sich bei der Unternehmensgründung stellt, ist die nach der Rechtsform der eigenen Firma. Eine gute Form für ein junges Unternehmen ist in jedem Fall die GmbH. Diese hat v.a. zwei große Vorteile. Sie erlaubt nicht nur, die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen zu beschränken, sondern ist darüber hinaus auch relativ einfach zu gründen.

Gerade bei der ersten Gründung sollte man nicht allzu viele Risiken eingehen. Man fängt schließlich gerade erst an und ist vielleicht noch etwas grün hinter den Ohren. Scheitern kann jeder einmal, doch eine persönliche Haftung mit Privatvermögen solltest du tunlichst vermeiden.

Gut, dass es da die GmbH gibt. Die Abkürzung steht für Gesellschaft mit beschränkter Haftung und ist die beliebteste Rechtsform bei Gründungen. Mittlerweile gibt es über eine Million solcher Gesellschaften in Deutschland. Doch wie funktioniert die Gründung?

Bei der GmbH zahlst du einen Kapitalgrundstock von 25.000 Euro auf ein Firmenkonto ein: Das sogenannte Stammkapital. Damit dein Unternehmen ins Handelsregister eingetragen werden kann, muss mindestens die Hälfte dieses Geldes bereits auf dem Konto liegen. Sobald die Summe eingezahlt und die GmbH gegründet ist, beschränkt sich deine Haftung auf dieses Stammkapital. Die GmbH ist ab jetzt nämlich eine juristische – also fiktive – Rechtspersönlichkeit.

Wegen des Stammkapitals und der weiten Verbreitung genießt die GmbH auch bei Investoren einen ordentlichen Ruf. Das macht es dir möglich, deren Kredite zu erhalten. Denn deine möglichen Geschäftspartner wissen, dass sie im Zweifel zumindest mit einem monetären Puffer rechnen können: Das Stammkapital wird im Insolvenzfall nämlich unter den Gläubigern aufgeteilt.

Um deine GmbH zu gründen, brauchst du einen Notar. Dieser beurkundet bspw. den Gründungsbeschluss und meldet dein Unternehmen beim Handelsregister an. Erst nachdem die Gründung der GmbH abgeschlossen ist, bietet sie auch wirksamen Haftungsschutz. Deswegen solltest du hier gründlich vorgehen, d.h. unbedingt eine professionelle Beratung heranziehen.

Die Gründungskosten sind übrigens abhängig vom Eigeneinsatz und der Stammkapitalhöhe. In jedem Fall solltest du hier mit 2.000-3.000 Euro plus Stammkapital rechnen.

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