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Gutes besser tun

Wie wir mit effektivem Altruismus die Welt verändern können

Von William MacAskill
12 Minuten
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Gutes besser tun: Wie wir mit effektivem Altruismus die Welt verändern können von William MacAskill

In Gutes besser tun erklärt William MacAskill das Prinzip des effektiven Altruismus. Mit dieser Methode können wir sicherstellen, dass unsere Hilfe – egal ob Sach- oder Geldspende – dort ankommt, wo sie am meisten gebraucht wird. Anhand von Statistiken und Fallstudien ermittelt MacAskill, welche Hilfsprojekte vielversprechend sind und unterstützt werden sollten.

  • Spender, die sich nicht sicher sind, wo das Geld landet
  • Jeder, der spenden möchte, aber nicht weiß, an wen
  • Jeder, der eine Karriere anstrebt, in der er wirklich etwas verändert

William MacAskill ist Professor für Philosophie an der Universität Oxford. Er ist Mitbegründer von Giving what we can und 80.000, zwei Hilfsprojekten, die bisher schon über 400 Millionen Dollar eingenommen haben. Seine Organisationen wurden unter anderem in der New York Times, dem Wall Street Journal und bei TED vorgestellt.

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Gutes besser tun

Wie wir mit effektivem Altruismus die Welt verändern können

Von William MacAskill
  • Lesedauer: 12 Minuten
  • Verfügbar in Text & Audio
  • 7 Kernaussagen
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Gutes besser tun: Wie wir mit effektivem Altruismus die Welt verändern können von William MacAskill
Worum geht's

In Gutes besser tun erklärt William MacAskill das Prinzip des effektiven Altruismus. Mit dieser Methode können wir sicherstellen, dass unsere Hilfe – egal ob Sach- oder Geldspende – dort ankommt, wo sie am meisten gebraucht wird. Anhand von Statistiken und Fallstudien ermittelt MacAskill, welche Hilfsprojekte vielversprechend sind und unterstützt werden sollten.

Kernaussage 1 von 7

Wer spendet, sollte sich am erwarteten Nutzen orientieren.

Es gibt so viele Möglichkeiten, zu spenden und zu helfen, dass es oft schwer ist, sich zu entscheiden. Fest steht: Du kannst nicht allen helfen, denn deine Ressourcen sind begrenzt. Daher solltest du sie so einsetzen, dass du mit deiner Investition den größten Nutzen erreichst. 

Wer versucht, es allen recht zu machen und überall zu helfen, übersieht dabei die größten Chancen. Das hat auch James Orbinski festgestellt. In einem Einsatz für das Rote Kreuz behandelte er Opfer des schrecklichen Krieges in Ruanda. Er war der einzige Arzt in einem improvisierten Krankenhaus. Es war klar, dass er es niemals schaffen würde, alle Patienten rechtzeitig zu versorgen. Also schrieb er den Patienten Nummern auf die Stirn: 1 stand für „sofort behandeln“, 2 für „innerhalb von 24 Stunden behandeln“ und 3 für „keine Chance mehr“. Natürlich ist es grausam, dass er dadurch einige Patienten einfach dem Tod überließ. Doch nur so schaffte er es, so viele Menschenleben wie möglich zu retten.

Ähnlich solltest du die Sache angehen, wenn du etwas spenden möchtest. Dabei solltest du dich an einer wichtigen Kennzahl orientieren: dem erwarteten Nutzen. Er beschreibt das mögliche Ergebnis und wie wahrscheinlich es eintritt, und zwar durch eine einfache Multiplikation. Nehmen wir z.B. an, deine Spende hat eine fünfzigprozentige Wahrscheinlichkeit, 300 Leben zu retten. Dann wäre der erwartete Nutzen 150 Leben. 

Der erwartete Nutzen hilft nicht nur dabei, das Richtige zu tun, sondern auch, das Falsche zu vermeiden. Wenn z.B. die Betreiber von Fukushima mit diesem Wert gearbeitet hätten, wäre die Katastrophe dort vielleicht nicht passiert. Denn obwohl die Wahrscheinlichkeit eines Erdbebens mit anschließendem Tsunami relativ gering war, waren doch die möglichen Opferzahlen riesig. Im konkreten Fall starben ca. 1.600 Menschen, als das Gebiet evakuiert wurde. Hätten die Betreiber diese Zahl von Beginn an berücksichtigt, hätten sie strengere Sicherheitsvorkehrungen getroffen und so den Schaden deutlich minimieren können.

Bevor du etwas spendest, rechne dir also den erwarteten Nutzen von verschiedenen Projekten aus und entscheide dich für das, bei dem diese Zahl am höchsten ist.

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